Erfolgreich ins Bewerbungsgespräch
 

Wie verbessere ich die Chancen zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden?

Eine kurze Anleitung

Du hast trotz zahlreicher Bewerbungen keinen Erfolg mit deinen Bewerbungen? Du bist dir unsicher, ob die Qualität deiner Bewerbung auch wirklich ausreicht, um Personaler und Firmenchefs von dir zu überzeugen?

Kein Problem, hier bist du genau richtig! Hier erfährst du alles was du brauchst, um dir deinen Traumjob zu angeln.

Ich werde dir ein paar Tipps, Tricks und Denkanstöße mitgeben, mit denen du deine Bewerbung deutlich aufwerten kannst und mit der du deinen künftigen Chef von dir überzeugen kannst.

Und das Beste daran: Die Tipps, die ich dir gleich zeigen werde, sind kostenlos und du wirst sie sofort umsetzen können. Mit deinen kommenden Bewerbungen wirst du deutlich mehr Einladungen zum Vorstellungsgespräch erhalten.

Vorwort

Kurz vor weg: Den EINEN Weg gibt es nicht. Du weißt nie bei welchem Typ von Personaler oder Firmenchef deine Bewerbung letztendlich landet, nach welchen Kriterien dieser deine Unterlagen bewertet, oder wie professionell er deine Unterlagen überhaupt unter die Lupe nehmen kann usw.

Des Weiteren gibt es natürlich verschiedene Arten von Jobs oder Unternehmen an welche man sich mit seiner Bewerbung anpassen muss. Bei allen gilt jedoch grundsätzlich:

Falle auf und bleibe im Gedächtnis.

Nun sollte soweit klar sein, dass bei einer Bewerbung, bei einer konservativen Firma, für einen hochseriösen Job, ein knallbuntes, verspieltes Design, zwar hängen bleibt, aber nicht unbedingt förderlich ist, um zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Aber was unternimmst du dann, um nicht die hundertste graue Maus unter den Bewerbern zu sein?

Du schaffst es auch ohne völlig aus dem Raster zu fallen mit deiner Bewerbungsmappe zu überzeugen! Im Deckblatt (falls du dich für eines entscheidest), Anschreiben, Lebenslauf und Design gibt es überall kleine aber hilfreiche Tricks, die du anwenden kannst. Ich werde dir einige davon jetzt zeigen.

Bewerbungsfoto:

Heutzutage gibt uns unser Smartphone gottseidank die Möglichkeit, uns den unangenehmen Termin beim Fotografen zu ersparen. Die hochauflösenden Bilder stehen der Qualität im Fotostudio ja um fast nichts mehr nach, oder?

Leider falsch gedacht. Du willst schließlich mit Professionalität auffallen und in allen Bereichen etwas besser als deine Konkurrenz sein.

Mag sein, dass die reine Qualität der Auflösung deines Bildes es nicht mehr notwendig macht, extra zu einem Fotografen zu gehen, um Bilder machen zu lassen. Aber vergiss nicht, dass es noch weit mehr Faktoren gibt, die ein wirklich eindrucksvolles Foto ausmachen. Vor allem die richtige Beleuchtung aber auch der Winkel der Kamera, das Coaching bei der Körperhaltung usw. machen dein Bewerbungsfoto erst perfekt.

Man möchte meinen ich müsste nicht erwähnen, dass bei der Bewerbung keine Fotos angebracht sind, die offensichtlich Selfies oder sogar Urlaubsfotos sind. Da ich aber solche mehr als nur ein Mal auf dem Tisch liegen hatte, erwähne ich es hier noch einmal. Bitte dringlichst vermeiden!

Hier ein kleines Beispiel, wie ein hervorragendes Bewerbungsfoto aussehen könnte:

Das Anschreiben:

Kommen wir zum vielleicht kniffligsten Teil bei jeder Bewerbung. Dem Anschreiben. Da es sich hier doch um einen relativ komplexen Teil der Bewerbung handelt, habe ich dem Thema noch einen ausführlichen Artikel gewidmet, den du hier finden kannst.

In der Kurzversion geht es wieder um das altbekannte Thema: Im Gedächtnis bleiben.

Wie erreichst du das jetzt im Anschreiben- du willst ja schließlich immer noch einen seriösen Eindruck hinterlassen. Mein Tipp:

Vermeide Floskeln.

Und mit Floskeln meine ich in diesem speziellen Fall: Vermeide Standardsätze die jeder deiner Mitbewerber auch bringen wird.

Nehmen wir uns als gutes Beispiel den ersten Satz im Anschreiben raus. „Hiermit bewerbe ich mich um die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als Industriekaufmann“.  

So oder so ähnlich klingen wohl 90% der ersten Sätze im Anschreiben. Und genau da haben wir das Problem. Du hast in diesem Satz nicht ansatzweise eine nützliche Information für den Personaler geliefert. Natürlich bewirbst du dich als Industriekaufmann. Das steht der Betreffzeile in der Mail, in der Überschrift des Anschreibens und vielleicht steht es sogar noch auf dem Deckblatt.

Personaler, die jeden Tag zig Anschreiben in Ihrem Postfach haben, werden diesen Satz gar nicht mehr lesen. Sie werden ihn automatisch überspringen, weil sie ihn schon zu genüge kennen. Genau dort liegt das Problem, denn schon an dieser Stelle fängt der Leser an sein Hirn auszuschalten und (mindestens) diesen Absatz zu überspringen.

Darum Punkte gleich mit Fakten. Ein Beispiel für Berufseinsteiger:

„Durch meine Praktika im kaufmännischen Bereich wurde mein Interesse für den Beruf Industriekaufmann bereits früh geweckt.“

Du merkst vielleicht selbst direkt was hier passiert ist. Statt einer Standardeinleitung, legst du dem Personalchef direkt einen guten Grund vor, dich einzustellen. Du hast gleich mit einem Pluspunkt begonnen und seine Aufmerksamkeit gewonnen.

Das gleiche Prinzip wendest du natürlich auch im Mittelteil der Bewerbung und vor allem im Schlusssatz an. Weitere Tipps und Tricks für das Anschreiben findest du, wie bereits erwähnt, im ausführlichen Artikel.

Der Lebenslauf

Auch dem Lebenslauf habe ich mich nochmals in einem ausführlichen Artikel zugewandt. Die wichtigsten Informationen erfährst du natürlich sofort hier.

Zuerst: Was gehört denn überhaupt in einen Lebenslauf?

Pflicht sind ein professionelles Foto, Personen bezogene Daten (Anschrift, E-Mail-Adresse & Telefonnummer, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit). Dazu sollte der Lebenslauf immer handschriftlich unterschrieben werden. Wenn du – und davon gehe ich aus – deine Bewerbung als PDF verschickst, solltest du dir auch die Mühe machen und deine Unterschrift einscannen und im Dokument einfügen.

Doch kommen wir zum Hauptteil: Deinem Werdegang. Dieser sollte in umgekehrter Chronischer Reihenfolge aufgelistet werden. Das heißt – ganz einfach – dein letzter / aktueller Job (oder Schulabschluss) steht oben und du endest mit deiner ersten Station.

Für viele stellt sich dann noch die Frage, ob Hobbys in den Lebenslauf gehören. Dazu sei gesagt, dass es hier – wie so oft -kein richtig und falsch gibt. Meine Meinung:

Mich (persönlich) interessiert es nicht, ob der Bewerber in seiner Freizeit lieber Fußball oder Tennis spielt, gerne reist oder liest. Mal abgesehen davon, dass zu 90% sowieso immer die gleichen Hobbys genannt werden, tut es zur Bewerbung einfach nichts zur Sache.

Aber es gibt Ausnahmen! Bewirbst du dich z. B. für eine Stelle als Fachinformatiker und du hast in deiner Freizeit schon deine eigene Homepage zum Laufen gebracht – schreibe einen Satz dazu und verlinke deine Seite. In diesem Fall hat es mit deinem Berufsbild zu tun und es wird dir natürlich einen Vorteil bringen.

Anhänge

Vermeide den Fehler und hänge jedes Dokument einzeln an deine E-Mail an. Je nach Umfang deiner Bewerbung, kann sich das Ganze auf eine sehr unübersichtliche Zahl an Dokumenten häufen. Und wir wollen es dem Personaler ja so einfach wie möglich machen.

Prinzipiell hast du zwei Möglichkeiten. Schicke entweder alle deine Dokumente zusammengefasst in ein Dokument ab, oder gruppiere die Dokumente in z. B. Bewerbung (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf), Arbeitszeugnisse und Weiterbilungen/Zertifikate.

Dafür empfehle ich dir die kostenlose Software PDF24.

Damit kannst du mit ein paar Klicks verschiede Dokumente zusammenfassen. Dort hast du sogar die Möglichkeit z. B. Word-Dokumente mit PFD-Dateien und Bilddateien zusammenzufügen, zu sortieren und am Ende als ein PDF auszugeben.

Layout und Design

Dein zeitaufwändig erstellter Inhalt kann im nichts verpuffen, wenn das Design deiner Bewerbung lieblos wirkt, oder dich nicht positiv von deiner Konkurenz abhebt. Tipps und Tricks dazu findest du im dazugehörigen Artikel. Mustervorlagen findest du hier.

Los geht’s!

Vielen Dank, falls du dir wirklich die Zeit genommen hast den kompletten Artikel zu lesen. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Vergiss nicht, auch einen Blick auf meine anderen Artikel auf meiner Seite zu werfen und falls du persönliche Hilfe bei deiner Bewerbung brauchst, kannst du sie gerne bei 360 Grad Bewerbung in Anspruch nehmen.

Ich wünsche viel Erfolg bei deiner Bewerbung und viel Spaß bei deinem neuen Job.

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