Die perfekte Bewerbung
 

Bewerbungstipps – 37 Tipps & Tricks zum sofortigen Umsetzen!

Du möchtest eine überzeugende, einzigartige und fehlerfreie Bewerbung versenden, mit welcher du dich positiv von deinen zahlreichen Konkurrenten hervorheben kannst? Wir von 360 Grad Bewerbung verfügen über Erfahrung von mehreren Hundert erstellten Bewerbungsunterlagen und haben 37 Bewerbungstipps verfasst, die dir zu mehr Erfolg mit deiner Bewerbung verhelfen! Wir wissen, wie schwer es vielen Bewerbern fällt, alle gängigen Standards zu beachten und alle Fehlerquellen im Blick zu haben. Wenn du dich besser informierst als deine Mitbewerber, hast du jedoch die Chance, die berühmte Nasenlänge voraus zu sein und Personalentscheider von dir zu überzeugen. Aus eigener Erfahrung kennen wir sowohl die gängigen Fehler als auch alle Tipps und Tricks, die dir weiterhelfen. Sehe dir jetzt unsere Bewerbungstipps an, mit der du deine Unterlagen sofort optimieren kannst.

Bewerbungstipps - 37 sofort umsetzbare Tipps

 

Wir haben unsere Bewerbungstipps in verschiedene Kategorien unterteilt, damit du sofort die Tipps für deine “Problemzone” finden kannst. Wir raten dir jedoch dringend dazu, dir alle Tipps anzusehen und wie mit einer Checkliste abzugleichen, ob du diese in deiner Bewerbung beachtet hast.

Bewerbungtipps: Grundlagen und Allgemeines

1. Der richtige Aufbau

Deine Online-Bewerbungsmappe sollte in dieser Reihenfolge aufgebaut sein: Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Zertifikate. Das Anschreiben sollte die Länge von einer Seite nicht überschreiben, der Lebenslauf sollte in der Regel nicht länger als zwei Seiten sein. Optional gibt es noch das Motivationsschreiben (auch 3. Seite genannt), welches nach deinem Lebenslauf eingefügt wird. Allerdings benötigst du es nur, wenn es in der Stellenbeschreibung ausdrücklich gefordert wird, denn üblicherweise ist das Motivationsschreiben bereits ein Bestandteil deines regulären Anschreibens.

Bewerbungstipp 1: der richtige Aufbau

2. Das Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto sollte im besten Fall von einem professionellen Bewerbungsfotografen geschossen worden sein. Zwar stehen eigene Smartphone-Bilder den professionellen Schnappschüssen in Sachen Auflösung oft in nichts mehr nach, trotzdem macht sich ein Foto mit guter Belichtung und schönem Hintergrund einiges mehr her. Auf keinen Fall solltest du ein Selfie oder Urlaubsfoto verwenden.

3. Bewerbung verschicken: Online oder per Post?

Heutzutage ist es nicht mehr üblich, die Bewerbungsmappe auf dem Postweg zu verschicken. Damit kannst du sogar negativ auffallen, da es für Personaler oftmals mit einem nicht unwesentlichen Mehraufwand verbunden ist, deine Bewerbungsunterlagen selbst zu digitalisieren bzw. in das jeweilige System einzupflegen. Wird in der Stellenbeschreibung nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Papierbewerbung erwünscht ist, lautet unser Bewerbungstipp, deine Bewerbung immer per Mail oder Bewerbungsformular übermitteln.

4. Verschicke eine Datei

Gerade wenn noch eine Fülle an Arbeitszeugnissen und Zertifikaten hinzukommt, verfügt man oft über eine Unzahl an Bewerbungsdokumenten. Damit der Personaler die Übersicht behalten kann, solltest du alle Dokumente zu einer PDF-Datei zusammenfügen. Das wirkt wesentlich seriöser als 15 einzelne Dokumente zu verschicken (Handhaben lässt sich das z. B. mit dem kostenlosen Tool PDF24).

5. Verwende nur PDFs

Deine Bewerbungsunterlagen solltest du nie im editierbaren Format (wie MS Word) verschicken. Da diese Dokumente für jeden Bearbeitbar sind und dies keinen sehr seriösen Eindruck hinterlässt, solltest du deine Unterlagen nur im PDF-Format versenden. Verwende auf keinen Fall ZIP-Dateien! Firmen erhalten oftmals Virenattacken in diesen Dateiformaten und solche Mails landen präventiv oft im Papierkorb, ohne dass der Anhang jemals geöffnet wurde.

 

Umfrage - diese Dokumente sind bei einer Bewerbung wichtigQuelle: Statista

6. Informiere dich im Vorfeld

Zwar lassen sich unschöne Überraschungen im späteren Job nicht gänzlich vermeiden, dennoch bietet dir das Internet einige Möglichkeiten, dich zu informieren, bevor du dich für eine Firma entscheidest. Dazu zählen Plattformen wie Kununu, bei welchem Arbeitnehmer Ihre Arbeitgeber ausführlich bewerten können. Du solltest dich zwar nicht zu 100 % von diesen Eindrücken beeinflussen lassen, da die Bewertungen nicht zwangsweise eine hohe Aussagekraft haben, dennoch kann es dir als Orientierung dienen, welche Arbeitsbedingungen dort herrschen.

7.  Verschicke Arbeitsproben

Es gibt Berufe, in welchen es für dich ein Leichtes ist, Arbeitsproben für dich sprechen zu lassen. Dazu zählen u. a. Mediengestalter, Programmierer oder auch Texter. Hast du z. B. als Webdesigner bereits eine oder mehrere Websites gestaltet, bietet es sich auf jeden Fall an, die Links zu diesen Webseiten mitzuschicken. Im Idealfall platzierst du diese in deinem Lebenslauf, je nach Einzelfall können diese aber auch im Anschreiben eingefügt werden.

Bewerbungtipps: Deckblatt & Design

8. Benutze ein Deckblatt

Ein Deckblatt ist zwar nicht zwingend notwendig, jedoch kannst du dadurch die Chance ergreifen, positiv aufzufallen und die wichtigsten Daten schnell auffindbar zu präsentieren. Da es dein Ziel ist, mit einer individuellen Bewerbung und deiner Persönlichkeit zu punkten, ist ein professionell designtes Deckblatt ein schöner erster Blickfang, der dafür sorgt, dass deine Bewerbung in Erinnerung bleibt. Auch wenn die Meinungen zum Thema Deckblatt bei verschiedenen Bewerbungsexperten auseinandergehen, lautet unser Bewerbungstipp eindeutig, eines zu verwenden.

9. Präsentiere deine Kontaktdaten auf der ersten Seite

Das Deckblatt bietet dir die Möglichkeit, deine Kontaktdaten zusätzlich auf der ersten Seite deiner Bewerbung zu präsentieren. Das solltest du nutzen, um es dem Leser so unkompliziert wie möglich zu machen, dich zu erreichen.

10. Verlinke soziale Business-Netzwerke

Du bist auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn vertreten? Dann verlinke diese Profile auf dem Deckblatt oder dem Lebenslauf deiner Online-Bewerbungsmappe. Als Content-Creator bzw. im Online-Marketing kannst du ggf. sogar dein Profil von Instagram oder TikTok verlinken – sofern die Inhalte seriös sind und eine echte Verbindung zu deinem Job haben.

11.  Steche aus der Masse heraus

Auch die inhaltlich besten Bewerbungsunterlagen kommen nicht zur Geltung, wenn das ganze Design deiner Bewerbungsmappe lieblos wirkt und du dir offensichtlich keine Mühe mit der optischen Präsentation gegeben hast. In der ersten Stufe des Bewerbungsprozesses hat dein (potenzieller) neuer Arbeitgeber nur ein oberflächliches Bild von deiner Person und schließlich sollen deine Bewerbungsunterlagen keine negativen Rückschlüsse auf deine Arbeitsweise zulassen.

12. Verwende ein einheitliches und individuelles Design

Deine Bewerbungsmappe soll einen “runden” Gesamteindruck verschaffen. Verwende daher ein einheitliches Design und die gleichen Farben und Formen für das Deckblatt, Anschreiben und deinen Lebenslauf. Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du auch die Farben des Logos oder des Webauftrittes deines Wunscharbeitgebers verwenden. Das bezeugt noch einmal zusätzlich, dass du dir deinen Arbeitgeber ganz speziell ausgesucht hast und die Bewerbung genau für diese Firma entworfen wurde.

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Bewerbungstipps: Neue Wege gehen

Bewerbung 4.0 Bewerbungshomepages

Das Internet bietet zahlreiche zusätzliche Optionen, womit du dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben kannst. Immer mehr in den Fokus geraten dabei Bewerbungshomepages, mit welchen du deine Fähigkeiten online präsentierst, deinen Lebenslauf abbildest und deine Bewerbungsdokumente zum Download zur Verfügung stellst. Diese kannst du als Ergänzung zu deinen herkömmlichen Bewerbungsunterlagen verwenden, um besonders aufzufallen oder für deine Buisness-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn.

Damit:

  • Zeigst du dein besonderes Engagement
  • Beweist du Web-Know-how
  • Präsentierst du deine Skills
  • Bleibst du garantiert im Gedächtnis
  • Erzielst du sofort mehr Erfolg mit deiner Bewerbung

Bewerbungstipps: Das Anschreiben

13. Achte auf die richtige Struktur

Dein Anschreiben sollte einer gewissen Struktur unterliegen, sodass zusammengehörige Inhalte in einzelne Absätze zusammengefasst sind. Gliedern kannst du dein Bewerbungsschreiben beispielsweise in die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss, wobei sich der Hauptteil wiederum in deine fachliche Qualifikation, Unternehmensbezug und Soft Skills unterteilt. Mehr dazu findest du in unserem Artikel: Wie schreibt man eine Bewerbung?

14. Ansprechpartner nennen

Es ist suboptimal, das Anschreiben mit “Sehr geehrte Damen und Herren” zu beginnen. Du solltest deinen Ansprechpartner herausfinden und ihn im Anschreiben namentlich ansprechen. Ist dieser in der Stellenanzeige nicht zu finden, hinterlässt ein kurzer Anruf beim Unternehmen immer einen guten Eindruck.

15.  Rechtschreibung & Grammatik

Solltest du dich mit Rechtschreibung und/oder Grammatik schwertun, solltest du dir auf jeden Fall Unterstützung suchen. Helfen können Online-Rechtschreibtools wie von Duden.de. Zusätzlich empfehlen wir allerdings immer das 4-Augen-Prinzip. Suche dir also jemanden aus deinem Umfeld, der in der Lage ist, dir hier zu helfen. Andernfalls kannst du deine Bewerbung auch von uns korrigieren lassen.

16. Angemessener Schreibstil

Du solltest keine zu “hochgestochene” Sprache verwenden, die du auch im Alltag nicht verwenden würdest. Es geht darum einen schönen Mittelweg zu finden, aus wohl formulierten Sätzen und Sprache, die du auch im Alltag verwenden würdest. Das erzeugt Sympathie und lässt dich nicht unnahbar erscheinen. Für diesen Bewerbungstipp ist allerdings zweifelsohne ein gewisses Talent oder Gespühr für Texte notwendig.


17. Keine Mustersätze verwenden

Natürlich kannst du dich an Vorlagen, die das Internet bietet, orientieren, um ein Grundgerüst für dein Anschreiben zu finden. Vergiss aber nicht, dass es im Grunde darum geht, ein individuelles Bild von dir zu transportieren und dich von deinen Bewerbern abzuheben. Übernehme also nicht blind diverse Mustersätze aus dem Internet, sondern überlege dir, mit welchen konkreten Aufgaben, Erfahrungen oder Arbeitserfolgen du punkten kannst.

18. Auf die Firma eingehen

Zeige, dass du dich wirklich für die Firma interessierst, bei der du dich bewirbst und nehme dir mindestens zwei bis drei Sätze in deiner Bewerbung heraus, in denen du begründest, warum du dich genau bei diesem Unternehmen bewerben willst. Vielleicht findest du auf der Firmenhomepage Umsatzzahlen, die dich beeindrucken, gute Mitarbeiterbewertungen oder du kennst die Produkte selbst als Kunde..? Dann sollte genau das nicht unerwähnt bleiben!

19. Auf alle Anforderungen eingehen

In einer nahezu jeder Stellenausschreibung ist sehr genau aufgelistet, welche Anforderungen das Unternehmen an seine zukünftigen Mitarbeiter hat. Sei es im Bereich der beruflichen Qualifikation oder der Softskills. Nutze diese Infos und überlege dir genau, welche dieser Punkte du erfüllst. Dann kannst du genau diese im Anschreiben ansprechen und detailliertere Informationen zu deinem Know-how auf diesem Gebiet liefern.

20. [BONUSTIPP] Sätze die dein künftiger Chef gerne hört

Es gibt gewisse Eigenschaften von Bewerbern, die bei ihrem potenziellen Arbeitgeber immer gut ankommen. Wenn es auf dich zutrifft, kannst du gerne folgende Eigenschaften von dir beschreiben:  1. Unternehmerisches Denken: Du siehst das Unternehmen nicht nur aus Arbeitnehmersicht, sondern hast auch die wirtschaftliche Rentabilität immer im Hinterkopf.  2. Initiative: Du machst nicht nur Dienst nach Vorschrift, sondern bist ein Mitarbeiter, der Möglichkeiten erkennt und Eigeninitiative ergreift. 3. Loyalität: Zusammenhalt und Loyalität sind dir besonders wichtig. Das kannst du idealerweise auch durch deinen Lebenslauf belegen. 4. Rasche Auffassungsgabe: Wer wünscht sich nicht einen Mitarbeiter, der keine lange Anlernphase benötigt, sondern neue Inhalte schnell eigenständig Umsetzen kann?


21. Beantworte W-Fragen

Wer bist du? Was kannst du leisten? Warum hast du dich für diese Stelle / Firma entschieden? Wann kannst du beginnen? Wo (an welchem Standort) bewirbst du dich? Das sind die Wesentlichen Fragen, die du mit deinem Anschreiben beantworten solltest. Überprüfe also mit Hilfe der W-Fragen am Ende, ob du alle diese Punkte berücksichtigt hast.

22. Handschriftliche Unterschrift

Auch wenn du dich online bewirbst- unter dein Anschreiben gehört deine handschriftliche Unterschrift. Das verifiziert, dass die Angaben von dir kommen und das diese auch korrekt sind. Darüber hinaus verleiht es deiner Bewerbung eine gewisse persönliche Note und Individualität. (Gleiches gilt im Übrigen auch für deinen Lebenslauf.)

23. Vollständigkeit kontrollieren

Neben der bereits angesprochenen korrekten Struktur gibt es noch einige Punkte zu beachten, um für ein vollständiges Anschreiben zu garantieren. Da dies hier aber den Rahmen sprengen würde, ist unser Bewerbungstipp hierfür unsere kostenlose Anschreiben Checkliste zur Hand zu nehmen, sobald dein Entwurf fertig ist.

Bewerbungstipps: Der Lebenslauf

24. Übersichtlichkeit

Deine Hauptaufgabe bezüglich des Lebenslaufes besteht darin, deine Daten übersichtlich darzustellen und es dem Personaler so leicht wie möglich zu machen, deine Dokumente zu lesen. Das erreichst du mit dem sogenannten Clustern. Das heißt halte zusammen, was zusammen gehört und schaffe eine optische Abgrenzung zu den anderen Punkten, damit sich bestimmte Informationen ohne großes Suchen finden lassen.

Inzwischen ist es übrigens üblich, den Lebenslauf in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufzubauen. Das bedeutet deine aktuellste Position steht an erster Stelle, während deine ältesten Stationen ganz unten zu finden sind.

25. Was gehört nicht in den Lebenslauf

Es gibt ein paar Informationen, die nicht in den Lebenslauf gehören, die aber bei einigen Bewerbern dort immer wieder zu finden sind. Ein veralteter Standard verlangt die Angabe der Eltern und deren ausgeführte Berufe. Das hat allerdings nichts mit deiner Bewerbung zu tun und gehört heute nicht mehr in den Lebenslauf. Des Weiteren haben auch die Gehaltsvorstellungen oder die Religionszugehörigkeit nichts in deinem Lebenslauf zu suchen. Ab einer gewissen Berufserfahrung kannst du auch deinen Grundschulbesuch und alte (bzw. irrelevante) Praktika getrost streichen.

26. Tätigkeitsschwerpunkte herausheben

Zu den letzten (bzw. relevanten) Stationen deines Lebenslaufes solltest du deine wichtigsten Hauptaufgaben stichpunktartig auflisten. Darüber hinaus kannst du auch Arbeitserfolge, dir angeeignete Kenntnisse oder verwendete Programme (gerade bei sehr technischen Berufen) auflisten. Damit kann sich der Leser ein wirklich aussagekräftiges Bild von deinen Fähigkeiten machen, ohne zuvor sämtliche Arbeitszeugnisse gelesen zu haben.

Du kannst sogar noch einen Schritt weiter gehen und einen individuellen Lebenslauf anfertigen, der von Stelle zu Stelle angepasst wird.

27. Individueller Lebenslauf

Nahezu alle Bewerber fertigen nur einen Lebenslauf an, der erst wieder angepasst wird, wenn ein neuer Eintrag hinzukommt. Wenn du deine Tätigkeitsschwerpunkte bereits herausgehoben hast (siehe vorangeganger Punkt) kannst du diesen aber auch genau auf deine Wunschposition anpassen. Sehe dir dazu wieder alle Aufgaben und Anforderungen der Stellenbeschreibung an und sorge dafür, dass genau die geforderten Punkte auch in deinem Lebenslauf auftauchen und entsprechend prominent platziert werden. Erfahrungsgemäß befolgen die wenigsten Jobsuchenden diesen Bewerbungstipp, daher kann er dir durchaus einen großen Vorteil verschaffen.

Ausführlicher beschrieben ist diese Methode im Artikel: Wie schreibt man einen Lebenslauf?

28. Genaue zeitliche Angaben

Die Stationen deines Werdegangs solltest du immer unter Angabe von Monat und Jahr Angeben (MM/YYYY). Solltest du lediglich die Jahreszahlen angeben, kann der falsche Eindruck entstehen, dass du eventuelle Zeiten der Arbeitslosigkeit vertuschen möchtest.


29. Alle Kenntnisse genau angeben

Mache dir intensiv Gedanken darüber, welche Kenntnisse für deinen Job von Wichtigkeit sind. Dazu können sowohl Sprach- und EDV-Kenntnisse zählen als auch berufsspezifisches Know-how oder persönliche Kompetenzen. Dabei solltest du auch immer den Grad der Kenntnisse angeben, damit sich der Personalentscheider ein möglichst genaues Bild davon machen kann. Dies kann in Form einer Grafik (Balken) dargestellt werden oder auch in Schriftform (Beispiel: MS Word: Sehr gute Kenntnisse).

30. Vollständigkeit kontrollieren

Dein Lebenslauf ist vollständig, wenn du folgende Informationen darin untergebracht hast: Profilbild, Kontaktdaten, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum- und ort, beruflicher und schulischer Werdegang, Sprachen, Kenntnisse, Führerschein, besondere Qualifikationen und deine Unterschrift. Dazu haben wir dir auch eine ausführliche Checkliste für deinen Lebenslauf erstellt.

No-Gos: So bitte nicht!

Bewerbungstipps - Das sind die No-Gos

31. Standardsätze und Floskeln

Vermeide Sätze, die nichtssagend sind und dem Personaler keinen Mehrwert bieten. Ein gutes Beispiel dafür bietet der erste Absatz des Anschreibens. Gerade hier ist es wichtig, mit Individualität zu überzeugen. Da Standardsätze, welche Personalentscheider tagtäglich mehrmals lesen, bewirken können, dass dieser unbewusst abschaltet oder den Rest des Anschreibens lediglich noch überfliegt.

32. Verzichte auf das Anschreiben

Das Anschreiben bietet dir die Möglichkeit, wichtige zusätzliche Informationen zu liefern und deine Kompetenzen hervorzuheben. Daher lautet unser Bewerbungstipp die Chance zu nutzen, Unstimmigkeiten (z. B. eine abgebrochene Ausbildung) oder längere Lücken zu erklären und – auch wenn wir uns an dieser Stelle wiederholen – mit Individualität und deiner persönlichen Note im Gedächtnis des Personalentscheiders zu bleiben. Vielen Bewerbern fällt das Formulieren des Anschreibens sehr schwer, deshalb kannst du deine Bewerbung auch von uns schreiben lassen.

33. Falsche Selbsteinschätzung

Die Bewerbung kann noch so schön gestaltet sein und mit einem perfekten Anschreiben glänzen – wenn die Anforderungen nicht zu deinen Qualifikationen passen, wirst du leider keine Chance mit deiner Bewerbung haben. Lerne also, deine Chancen einzuschätzen und zwischen Muss- und Kann-Anforderungen der Stellenausschreibungen zu unterscheiden.

Solltest du feststellen, dass du nicht ausreichend qualifiziert für deinen Traumjob bist, macht es vielleicht mehr Sinn, deine Zeit in deine Aus- und Weiterbildung zu stecken, als in eine frustrierende Bewerbungsphase.

34. Reine Aufzählung des Lebenslaufes

Das Anschreiben soll dazu dienen, dass du Informationen vermittelst, die sich in deiner restlichen Bewerbung noch nicht finden lassen. Vermeide es also, in deinem Anschreiben nur die Stationen deines Werdegangs zu wiederzugeben. Darüber hinaus sind auch Sätze, die keine neuen Informationen liefern ein No-Go. “Ich verfüge über sehr gute Kenntnisse in PowerPoint” ist beispielsweise ein Punkt, der sich auch eins zu eins aus deinem Lebenslauf entnehmen lässt.


35.  Massenbewerbungen

Ein guter Personaler erkennt sofort, wenn es sich um eine Bewerbung handelt, die in der gleichen Form auch an 30 andere Firmen ging. Nimm dir also die Zeit, kurz auf das Unternehmen einzugehen, anstatt dich mit via Massenbewerbung bei den besten Firmen ins Aus zu manövrieren.

36. Übertreibungen

Sich selbst in ein gutes Licht zu rücken ist ein fester Bestandteil einer jeden BeWERBUNG. Allerdings kann dich übertriebene Selbstbeweihräucherung schnell unsympathisch oder sogar unglaubwürdig erscheinen lassen. Verzichte also auf übertriebenes Eigenlob. Im Idealfall belegst du den Großteil deine Stärken mit konkreten Beispielen, um diese zu verifizieren. Anstatt “Ich verfüge über gute Führungskompetenzen.”, schreibst du dann also: “Da ich meinen Schichtleiter in seiner Abwesenheit des Öfteren vertreten durfte, konnte ich meine Führungskompetenzen in der Muster AG bereits unter Beweis stellen.”.

37. Unseriöse Emailadresse

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, wird in der Praxis oftmals nicht beachtet: Verwende eine seriöse E-Mail-Adresse, die sich im Idealfall aus deinem Vor- und Nachnamen zusammensetzt. E-Mails, die Spitznamen beinhalten oder ein Pseudonym kommen selbstverständlich nicht sehr gut bei deinem potenziellen neuen Chef an.

BONUS: Bewerbungstipps von Karrierecoach:

Bewerbungs- und Karrierecoach Martin wehrle verrät auf seinem Youtube-Kanal seine Top 6 Tipps für das Bewerbungsschreiben:

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