Deine perfekte Bewerbung

Bewerbung “um” oder “für” einen Job?

Bewerbung um oder für einen Job?

Du möchtest voller Tatendrang in deinen Bewerbungsprozess starten, doch stößt bereits bei der Betreffzeile auf ein erstes Hindernis? Heißt es nun Bewerbung um oder für eine Stelle als Bürokaufmann – oder doch lieber Bewerbung als Bürokaufmann? Leichtfertige Rechtschreib- und Grammatikfehler sind einer der größten Killer für deinen Bewerbungserfolg und schließlich möchtest du dich nicht gleich mit deinen ersten Zeilen blamieren.

Damit dir das nicht passiert, sehen wir uns hier an, was richtig ist: Bewerbung um oder für einen Job?

Bewerbung um für oder als Grafik

Was ist richtig? Bewerbung um oder für einen Job?

Um, für, als oder doch alle drei Lösungen? Sehen wir uns also ganz konkret an, welche Formulierungen richtig und Welche falsch sind.

Richtig:

  • Bewerbung um einen Job als Key Account Manager
  • Bewerbung als Key Account Manager
  • Bewerbung auf einen Job als Key Account Manager

Falsch:

  • Bewerbung für einen Job als Key Account Manager

Für die korrekte Schreibweise empfehlen wir eine der beiden ersten richtigen Beispiele. Laut deutscher Rechtschreibung kann sogar “Bewerbung auf einen Job” verwendet werden, allerdings wird dies in der Praxis eher selten verwendet und hört sich zudem auch für unser Verständnis nicht ganz richtig an. Falsch ist tatsächlich lediglich “Bewerbung für einen Job”. Diese Formulierung solltest du also aus deinem Wortschatz und vor allem aus deiner Bewerbung streichen.

Bewerbung um die Stelle - Betreffzeile


Bewerbung als - Betreffzeile

Warum heißt es Bewerbung “um” und nicht “auf”?

Im alltäglichen Sprachgebrauch ist die Formulierung “sich auf etwas Bewerben” durchaus nicht ganz unüblich. Korrekt ist diese Ausdrucksweise allerdings dennoch nicht. Bei den Wörtern “um” oder “für” handelt es sich um sogenannte Präpositionen (auch Verhältniswörter) und hier zieht das Wort “bewerben” immer die Präposition “um” mit sich. Deutlicher wird das, wenn man das Wort “bewerben” durch “sich um eine Stelle bemühen” ersetzt. Hier heißt es korrekterweise “Ich bemühe mich um eine Stelle” und nicht “Ich bemühe mich für eine Stelle”.

Oder anders formuliert wirst du bei einem Unternehmen vorstellig, um dich zu bewerben” und nicht für dich zu bewerben”. Wenn es dir auch im weiteren Verlauf des Anschreibens schwerfällt, die richtigen Formulierungen zu finden und einen überzeugenden Text zu verfassen, kannst du deine Bewerbung auch in enger Absprache mit unseren Experten erstellen lassen. Mehr Informationen findest du auf unserer Startseite!

“Hiermit bewerbe ich mich um (…)” – Achtung bei der Einleitung!

In der Betreffzeile kommst du an den Standard-Formulierungen wie “Bewerbung um eine Stelle als Verkäufer” nicht herum. Ganz anders verhält es sich allerdings bei deiner Einleitung des Bewerbungsschreibens. Hier hat es nämlich oberste Priorität, Floskeln zu vermeiden. Schließlich möchtest du den Personalentscheider dazu bringen, deine Inhalte gespannt zu verfolgen und nicht dazu, dein Anschreiben nur noch grob zu überfliegen, weil dieser Sätze wie Deine heute bereits 20 Mal gelesen hat.

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Insgesamt solltest du mit deiner Bewerbung das Ziel verfolgen, dich so individuell wie möglich zu zeigen und mit deiner Persönlichkeit zu überzeugen. Sätze, die jeder zweite Bewerber so oder so ähnlich formuliert sind also ein absolutes No-Go. So sollten die Einleitung deines Bewerbungsanschreibens also nicht klingen: “Auf dem Jobportal XY bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden. Deswegen bewerbe ich mich hiermit um eine Stelle als Industriemechaniker”.

Damit bekommt deine Bewerbung bereits mit den ersten zwei Sätzen einen negativen “Touch”. Vielmehr solltest du von deiner individuellen Situation berichten, von deinem persönlichen Bezug zum Unternehmen oder von deiner konkreten Motivation, genau diese Position übernehmen zu wollen.

Mehr zum Thema Einleitung in der Bewerbung – inklusive überzeugenden Mustersätzen – findest du HIER!


Wie geht es weiter mit deiner Bewerbung?

Nachdem die Frage “um” oder “für” eindeutig beantwortet wurde, geht es weiter mit dem weiteren Anschreiben. Dazu kann dir auch unser kostenloses eBook “Die ultimative Online-Bewerbung” weiterhelfen. Doch auch über die Gestaltung deiner Bewerbungsmappe oder über das Für und Wider eines Deckblattes solltest du dir Gedanken machen. Schließlich haben wir in diesem Artikel die Fragen beantwortet, ob bzw. wann eine Bewerbung ohne Anschreiben Sinn ergibt.

Tipps vom Bewerbungscoach

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Motivationsschreiben Stipendium

Motivationsschreiben für ein Stipendium erfolgreich verfassen

Während sich Bewerbungsexperten und Personalchefs um das Für und Wider eines Bewerbungsanschreibens nicht immer ganz einig werden, ist die Lage bei einem Motivationsschreiben für ein Stipendium völlig klar: Das Motivationsschreiben ist unerlässlich und das wichtigste Dokument, wenn es darum geht, die Auswahlkommission von deiner Eignung zu überzeugen. Schließlich möchte diese genau wissen, wer du als Person bist und warum du dich als besonders förderungswürdig erweist. Was du unbedingt berücksichtigen musst, mit welchen Argumenten du punkten kannst und worauf es beim Motivationsschreiben um ein Stipendium ankommt, erfährst du hier.

Motivationsschreiben Stipendium - Erfolgreiche Studenten

Was genau ist ein Stipendium?

Ein Stipendium kann von einem Begabtenförderungswerk, einer Stiftung, von Unternehmen, Hochschulen oder anderen Instituten vergeben werden und ist eine finanzielle Unterstützung für Studenten. Im Gegensatz zu anderen Förderungen wie der BAföG muss dieses Geld allerdings nicht zurückbezahlt werden. Zudem steht es dir komplett zur freien Verfügung und soll dir somit ermöglichen, dich bestmöglich auf dein Studium zu konzentrieren, ohne deine Energie und Zeit für Nebenjobs aufzuwenden. Üblicherweise erfolgt die Bewerbung über die Homepage des jeweiligen Anbieters.

Voraussetzungen für ein Stipendium

Grundlegend lässt sich keine pauschale Antwort auf die Voraussetzungen für ein Stipendium geben, da diese von Stiftung zu Stiftung individuell festgelegt werden. Überwiegend werden allerdings Studenten gefördert, die sich durch gute Studienleistungen, eine hohe soziale Benachteiligung oder besonderes soziales Engagement als förderungswürdig auszeichnen. Am besten erkundigst du dich auf der Website des entsprechenden Stipendiums über die genauen Voraussetzungen und gehst in deinem Motivationsschreiben speziell auf die jeweiligen Punkte ein. Dazu stellen wir dir nachgehend die wichtigsten und bekanntesten Stipendien in Deutschland vor und verlinken dir diese entsprechend. So kannst du dir einen ersten Überblick über deine Möglichkeiten verschaffen.

UNSER TIPP!Auch wenn sich viele Stipendien damit brüsten, Studenten mit außergewöhnlichen Leistungen zu fördern, musst du nicht zwingend hochbegabt sein oder dich unter Jahrgangsbesten befinden. Wenn du auch andere Kriterien erfüllst, solltest du dich auf jeden Fall um eine Bewerbung bemühen, denn du hast schließlich nichts zu verlieren!

Statistik: Bewerbungen Stipendium

Stipendium finden – welche Stipendien gibt es?

Alleine in Deutschland gibt es über 2.300 Stipendiengeber! Deshalb können wir dir keine vollständige Liste aller Stipendien bieten, sondern haben uns auf 5 der bekanntesten Stipendien, die wir hier exemplarisch vorgestellen, fokussiert. Darüber hinaus zeigen wir dir, wo du weitere Anbieter finden kannst.

Deutschlandstipendium

Mit dem Deutschlandstipendium hilft die Bundesregierung Studenten mit guten Leistungen und herausragendem sozialen Engagement mit einer aktuellen Förderung von 300,00 € pro Monat. Diese kann auch als Ergänzung zum BAföG bezogen werden. Deine Bewerbung für ein Deutschlandstipendium musst du jedoch an deine jeweilige Hochschule richten, da diese den Bewerbungsprozess selbst verantworten und bis zu 1,5 Prozent ihrer Studenten mit staatlichen Mitteln fördern dürfen. Die genauen Kriterien und Auswahlverfahren können von der Hochschule selbst festgelegt werden, weshalb du dich am besten auf der jeweiligen Homepage detaillierter informierst.

Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk Deutschlands, richtet sich grundsätzlich nach den Vorgaben des BAföGs und fördert “Studierende, deren Begabung und Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienst der Allgemeinheit erwarten lassen”. Die Geförderten erhalten ebenfalls eine monatliche Studienkostenpauschale von 300,00 € und haben zusätzlich die Möglichkeit, ein Lebenshaltungsstipendium von monatlich bis zu 752,00 € zu beziehen.


Stiftung der Deutschen Wirtschaft

Auch die Stiftung der Deutschen Wirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, besonders leistungsfähige Studierende und Promovierende zu unterstützen. Diese werden unabhängig Ihrer Fachrichtung und Hochschulart unterstützt, wobei es unter dem Dach des Studienförderwerkes auch zwei weitere Stipendienprogramme gibt, die sich besonders an Lehramtsstudierende richtet sowie an Studierende der Kindheitspädagogik. Die monatliche finanzielle Unterstützung ist abhängig von deinen Einkommensverhältnissen und beläuft sich auf mindestens 300,00 € und maximal 752,00 € pro Monat.

Hans Böckler Stiftung

Einige Stiftungen möchten insbesondere Studenten in einer schwierigen Lebenssituation oder aus schlechten finanziellen Verhältnissen unter die Arme greifen. Exemplarisch dafür haben wir uns die Hans Böckler Stiftung herausgesucht. Diese unterstützt ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht ausschließlich für ihr Studium oder die Promotion, sondern auch für den Erwerb des (Fach-)Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg und möchte so zu einer höheren Chancengleichheit in unserem Bildungssystem beitragen. Neben monetären Leistungen werden hier auch vielfältige studienbegleitende Angebote erbracht, wie Workshops, Auslandsreisen und ähnlichen Bildungsangeboten, die den Stipendiaten Schlüsselqualifikationen vermitteln sollen.

DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst

Der DAAD ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und Studierendenschaften für deutsche Studierende im Ausland bzw. ebenfalls ausländische Studenten, die in Deutschland studieren möchten. Die wichtigsten Aufgaben der DAAD sind u. a. die Internationalisierung der deutschen Hochschulen sowie der Forschung und die Stärkung der deutschen Sprache im Ausland. Der Bewerbungsprozess läuft komplett online ab und beginnt über die eigene Stipendiendatenbank. Der Bewerbungsprozess ist insgesamt recht einfach, dennoch ist auch für dieses Stipendium ein Motivationsschreiben erforderlich.

Weitere Stipendien finden

Eine ausführliche Liste an Stipendien findest du im Stipendienverzeichnis von myStipendium oder in der Datenbank von Stipendienlotse.de, das von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung betrieben wird.

UNSER TIPP!Nimm dir Zeit für eine ausgiebige Recherche um herauszufinden, welche Stiftung zu deinen Wünschen passt. Gleichermaßen musst du deren Anforderungen (mindestens in großen Teilen) erfüllen, denn du wirst mit deiner Bewerbung nur eine realistische Erfolgschance haben, wenn du auch zur Stiftung passt.



Brauche ich ein Motivationsschreiben für mein Stipendium?

Die genauen Anforderungen für Stipendien sind zwar unterschiedlich, allerdings ist bei allen uns bekannten Stipendien ein Motivationsschreiben gefordert. Damit du dich gegen deine Mitbewerber durchsetzen kannst, ist ein gutes Motivationsschreiben unerlässlich, um dich von diesen abzuheben, deine Eignung für das Stipendium herauszustellen, ergänzende Informationen zu deinem Lebenslauf zu liefern und mit einem individuellen Text von deiner Persönlichkeit zu überzeugen.

Solltest du trotz unseres Artikels – wie viele Studierende – Schwierigkeiten haben, ein überzeugendes Motivationsschreiben zu erstellen, kannst du dies auch von unseren Bewerbungsexperten schreiben lassen. Dazu stehen wir in enger Rücksprache mit dir, um deine Bewerbung so individuell und passgenau wie möglich zu gestalten.

Statistik: Warum haben Sie sich nicht für ein Stipendium beworben?

Motivationsschreiben Stipendium schreiben

Dein Motivationsschreiben ist also dein Kerndokument bei der Bewerbung um ein Stipendium. Wir befassen uns nun Schritt für Schritt mit den einzelnen Bestandteilen und Inhalten, damit du dich bestens vorbereitet an das Verfassen deines Textes machen kannst. Zuvor sehen wir uns zunächst die Fragen an, die ein gutes Motivationsschreiben beantworten sollte. Diese kannst du auch als Checkliste für dein fertiges Motivationsschreiben benutzen, um den Inhalt auf Vollständigkeit zu überprüfen:

Diese Fragen sollte dein Motivationsschreiben um ein Stipendium beantworten:

  • Warum hast du dich dazu entschieden, dich für ein Stipendium zu bewerben?
  • Warum bewirbst du dich auf genau dieses Stipendium und warum passt du zu diesem Stipendiengeber?
  • Welche konkreten Ziele verfolgst du mit dem Stipendium, die durch dieses gefördert werden?
  • Welche fachlichen Kenntnisse machen dich zu einem guten Studenten?
  • Welche persönlichen Kompetenzen tragen zum Erfolg deines Studiums bei?
  • Hast du in der Vergangenheit bereits besondere Leistungen erbracht, die auf einen guten Studienerfolg schließen lassen?
  • Inwiefern engagierst du dich ehrenamtlich oder sozial?
  • Warum bist du eine unterstützenswerte Person?
  • Welchen Mehrwert trägst du zur Gesellschaft bei, wenn du dein Studium erfolgreich abgeschlossen hast?

Motivationsschreiben Stipdium – der Aufbau

Für dein Motivationsschreiben gibt es nicht die eine Blaupause, an welche du dich halten kannst bzw. musst. Grundsätzlich stehen dir also alle Möglichkeiten offen, dein Schreiben zu strukturieren. Im von uns gewählten Aufbau sind allerdings alle wichtigen Informationen enthalten, deshalb kannst du dich gerne daran orientieren. Bevor du dich an das Bewerbungsschreiben setzt, solltest du – wie bereits angemerkt – genau darauf achten, welche Anforderungen dein Stipendium mit sich bringt und welche Themen du vermehrt in den Fokus rücken solltest. Ebenso solltest du dich erkundigen, wie lang dein Anschreiben sein sollte – in der Regel umfasst das Motivationsschreiben eine bis maximal zwei DIN-A4-Seiten.

Für die optische Gestaltung bleiben dir im Übrigen zwei Möglichkeiten: Entweder du entscheidest dich für einen, in zusammenhängende Abschnitte unterteilten, Fließtext (wie auch bei einem regulären Bewerbungsanschreiben) oder du wählst eine Variante mit Zwischenüberschriften. Diese hat den Vorteil, den langen Text ein wenig aufzulockern und dem Leser einen schnellen Sprung zu ausgewählten Passagen zu ermöglichen. Wie du dich allerdings entscheidest, bleibt dir überlassen und ändert nichts am Inhalt der Bewerbung.

1. DIE ANREDE

Wie bei jeder guten Bewerbung sollte auch im Motivationsschreiben eine persönliche Anrede gewählt werden. Lediglich wenn nach einer intensiven Recherche immer noch kein Ansprechpartner zu finden ist, kannst du auf das allgemeine “Sehr geehrte Damen und Herren” zurückgreifen.

2. DIE EINLEITUNG

Die ersten Sätze deines Motivationsschreibens entscheiden bereits darüber, ob du es schaffst, den Leser neugierig zu machen und zu fesseln oder ob du diesen mit Floskeln und Standardsätzen bereits dazu bringst, innerlich abzuschalten. Deshalb solltest du dir hier gut überlegen, wie du die Aufmerksamkeit des Entscheiders auf dich ziehen kannst und neugierig auf das Weiterlesen machst.

Um das zu bewirken, solltest du dir eine sehr individuelle Einleitung überlegen. Das kann ein ganz besonderer Bezug zur Stiftung sein, eine Erfolgsstory aus deinem Bekanntenkreis, die durch ein Stipendium ermöglicht wurde oder ein außergewöhnliches Ziel, das du selbst verfolgst. Fällt dir nichts Vergleichbares ein, kannst du deinen ersten Absatz auch wie eine Art Trailer formulieren. Das heißt, du greifst das wichtigste Argument oder den wichtigsten Beweggrund deiner Bewerbung auf und “teast” es mit ein bis zwei Sätzen bereits zu Beginn an. Damit hast du den Entscheider nun an der Angel, denn dieser möchte nun schließlich mehr dazu erfahren und wird dein weiteres Motivationsschreiben mit großem Interesse verfolgen.

3. ÜBER MICH

Nun beginnt der Hauptteil deines Motivationsschreibens. Als Hinführung dazu lohnt es sich in der Regel, ein paar Sätze zu deinem bisherigen Werdegang zu verfassen. Das sorgt zum einen für einen “runden” Einstieg und bietet dir zum anderen die Chance, zusätzliche Informationen zu deinem Lebenslauf zu geben. Auf eine bloße Nacherzählung deines Werdeganges solltest du allerdings unbedingt verzichten. Vielmehr kannst du eventuelle Lücken erklären, deine Motivation für berufliche Wechsel oder deine Studienwahl erläutern oder auf wichtige Erfahrungen und Kenntnisse eingehen.


Da viele Stipendien besonders leistungsstarke Studenten fördern, ist es in diesem Teil der Bewerbung besonders ratsam, deinen Einsatz und deine Erfolge hervorzuheben. Darüber hinaus kannst du auch deine fachlichen und persönlichen Kompetenzen in den Vordergrund stellen. Wenn du dir in deiner vorangegangenen Ausbildung oder im Bachelorstudiengang bereits wertvolle Eigenschaften und Fähigkeiten aneignen konntest, die dir für die Erreichung deiner kommenden Ziele einen besonderen Vorteil bieten, ist jetzt der passende Moment, diese zu erwähnen.

4. WARUM ICH MICH FÜR DAS STIPENDIUM ENTSCHIEDEN HABE

Dieser Abschnitt ist einer der Wichtigsten deines ganzen Schreibens. Wie das Wort “Motivationsschreiben” bereits aussagt, möchte der Stipendiengeber von dir wissen, was dich dazu motiviert, dich für das Stipendium zu bewerben. Dabei solltest du nicht nur deine allgemeinen Beweggründe angeben, sondern im besten Fall eine Begründung, warum dir genau dieses Stipendium als das Richtige erscheint.

Deine Motivation sollte nicht alleine durch die finanzielle Unterstützung begründet sein, sondern vielmehr durch die Ziele, die du damit verfolgst und wie dir das Stipendium bei deren Umsetzung helfen kann. Stipendien möchten oftmals leistungsstarke, benachteiligte oder besonders sozial engagierte Studenten fördern. Welche dieser Punkte trifft auf dich zu und welchen Mehrwert kannst du der Gesellschaft nach Beendigung deines Studiums bieten? Das sind die Themen, die du den Entscheidungsträgern näherbringen musst und auf diese solltest du dich auch entsprechend konzentrieren.

5. MEIN SOZIALES ENGAGEMENT

Da auf diese Thematik überwiegend ein besonders großer Stellenwert gelegt wird, solltest du diesen Absatz dazu nutzen, dein soziales Engagement ein wenig näher zu beleuchten. Auch hier solltest du wieder darauf achten, nicht einfach die Inhalte aus deinem Lebenslauf nachzuerzählen, sondern möglichst viele neue Informationen darzulegen. Du bist ehrenamtlich in einem Verein aktiv, hast ein freiwilliges soziales Jahr verbracht, dich in deinem privaten Umfeld engagiert oder bereits Nachhilfeunterricht gegeben? Damit kannst du jetzt ganz besonders punkten.

6. SCHLUSS

Der letzte Absatz deines Motivationsschreibens dient lediglich noch dazu, dein Schreiben zu einem gelungenen Ende zu bringen. Da ein Motivationsschreiben über eine bis zwei Seiten eine echte Lektüre ist, bietet es sich an, sich kurz für die investierte Zeit der Sichtung zu bedanken.

Motivationsschreiben Stipendium Muster

Hier findest du unser Muster eines Motivationsschreibens um ein Stipendium am Beispiel des Deutschlandstipendiums. Allerdings solltest du unbedingt darauf achten, keine Musterformulierungen aus dem Internet stur zu übernehmen. Im Motivationsschreiben soll es um deine persönliche Situation und um deine eigenen Beweggründe gehen. Deshalb soll dir dieses Beispiel nur zur Veranschaulichung dienen. Damit kannst du dir ein Bild vom Aufbau und des Textes verschaffen und findest vielleicht die ein oder andere Inspiration für dein eigenes Motivationsschreiben.

Motivationsschreiben Stipendium Muster - Deutschlandstipendium


Bewerbung per E-Mail

Bewerbung per E-Mail

Die Bewerbung per E-Mail ist mittlerweile die am weitesten verbreitete Form der Bewerbung. Immer mehr Arbeitgeber bevorzugen die Bewerbungsunterlagen im digitalen Format. Leider hat das auch zur Folge, dass sich Jobsuchende bei der Bewerbung per E-Mail teilweise weniger Mühe geben, als mit der klassischen Bewerbung, da diese die Möglichkeit bietet, Unterlagen sehr schnell zu erstellen und an den Mann zu bringen. Dabei sind fehlerhafte Bewerbungen der wohl leichtfertigste Weg, sich eine Absage einzuhandeln.

Da du allerdings gerade extra den Aufwand betreibst, im Internet nach der richtigen Art der E-Mail-Bewerbung zu recherchieren, gehörst du wohl nicht zu der Sorte von Bewerbern, die Ihre Bewerbung zu sorglos versenden. Herzlichen Glückwunsch, denn damit hast du schon einmal den richtigen Weg eingeschlagen. Bei uns erfährst du nun, worauf du bei deiner Bewerbung achten solltest und welche häufigen Fehler es zu vermeiden gilt. Zudem liefern wir dir einige Textvorlagen für deine Bewerbung per E-Mail.

Bewerbung E-Mail Symbole

Wann sollte ich meine Bewerbung per E-Mail versenden?

Grundsätzlich solltest du deine Bewerbung immer digital versenden – es sei denn, in der Stellenausschreibung ist explizit eine andere Form der Bewerbung gefordert. Auch wenn die Zahl der Unternehmen stetig sinkt, mag es noch ein paar alteingesessene Arbeitgeber geben, die eine Bewerbung in Papierform bevorzugen. Diesem Wunsch solltest du dann unbedingt nachkommen, dennn die Aufforderungen einer Stellenbeschreibung zu ignorieren wirft kein gutes Licht auf deine Eigenschaften als Arbeitnehmer.

Ist das nicht der Fall, bleiben dir üblicherweise noch zwei Arten der Bewerbung: Die Bewerbung per E-Mail oder die Bewerbung per Online-Formular. Doch für welche Variante solltest du dich nun entscheiden?

Die Bewerbung per Mail ist für dich in der Regel komfortabler, da die fertigen Bewerbungsunterlagen so mit ein paar wenigen Klicks versandt werden können. Allerdings ist es eine deiner Aufgaben als Bewerber, es dem Empfänger der Bewerbung so einfach wie möglich zu gestalten. Bei kleineren und mittelständischen Firmen mag es oftmals keinen Unterschied machen, ob die Bewerbung per E-Mail oder Bewerbungsformular eingeht.


Anders kann sich das bei großen Konzernen verhalten, die eine große Flut täglicher Bewerbungen verarbeiten müssen. Diesen hilft Ihr Online-System oftmals, die Bewerberdaten schneller in Ihrer Software zu erfassen und zu verarbeiten. Da du verhindern solltest, dass deine Bewerbung negativ assoziiert wird (Mehraufwand) solltest du das aufwendigere Bewerbungsformular bei manchen Firmen eventuell in Betracht ziehen. Befindest du dich jedoch in der Situation, in der es für dich wichtig ist, viele Bewerbungen in einem kurzen Zeitraum zu verschicken, ist es für dich vielleicht effektiver, alle Bewerbungen per Mail versenden.

UNSER TIPP!Tipps GrafikBerücksichtige unbedingt alle Anforderungen und Wünsche des Arbeitgebers und mache dem Personalentscheider die Sichtung deiner Bewerbungsunterlagen so einfach wie möglich.

Darauf musst du bei deiner Bewerbung per E-Mail achten

Du hast dich nun für die Bewerbung per E-Mail entschieden? Dann beschäftigen wir uns nun genauer mit den einzelnen Bestandteilen der E-Mail-Bewerbung und was es dabei zu beachten gibt. Nachgehend findest du eine Grafik, auf welcher die wichtigsten Bestandteile der zu verfassenden E-Mail aufgelistet sind. Dabei gehen wir nachgehend noch etwas genauer auf diese Punkte ein.

Bewerbung per E-Mail GrafikIns Bild klicken für größere Ansicht!

E-Mail-Adresse (Absender)

Mit deiner Bewerbung möchtest du sicherlich einen durchwegs professionellen und seriösen Eindruck hinterlassen. Dies sollte auch deine E-Mail-Adresse widerspiegeln. Verwende also eine angebrachte E-Mail-Adresse, welche sich im besten Fall aus deinem Vor- und Nachnamen zusammensetzt. Die E-Mail sollte von einem bekannten und vertrauenswürdigen Provider (z. B. Googlemail oder GMX) stammen und niemals aus einem Pseudonym bestehen.

RICHTIG:

  • max.mustermann@gmx.de
  • max_mustermann@gmail.com

FALSCH:

  • musti69@stillepost.com
  • partymaus@xyz.de



E-Mail-Adresse (Empfänger)

Maximal ärgerlich ist es, wenn du dir viel Mühe mit deiner Bewerbung machst, aber diese nie beim Empfänger ankommt. Deshalb solltest du nicht nur penibel darauf achten, die Empfängeradresse korrekt einzugeben, sondern auch darauf, dass deine Bewerbung bei der richtigen Person ankommt. In den seltensten Fällen ist die allgemeine E-Mail (z. B. info@muster-ag.com) die Richtige für deine Bewerbung.

Diese solltest du nämlich direkt an deinen Ansprechpartner schicken oder zumindest an das entsprechende Postfach der Personalabteilung. Andernfalls besteht die Gefahr, dass deine Bewerbung nicht – oder erst verspätet – bei der richtigen Stelle landet. Die korrekte E-Mail-Adresse für deine Bewerbung solltest du immer in der Stellenbeschreibung finden, alternativ musst du dich vielleicht um eine kurze Recherche auf der Unternehmenshomepage oder einen persönlichen Anruf bemühen.

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Betreffzeile

Bereits aus der Betreffzeile sollen alle wichtigen Informationen hervorgehen. So muss auf den ersten Blick erkennbar sein, dass es sich um eine Bewerbung auf einen konkreten Job handelt. Alleine der Betreff “Bewerbung” oder “Industriekaufmann” sind also nicht ausreichend. Im Idealfall setzt sich die Betreffzeile aus “Bewerbung als”, der genauen Stellenbezeichnung sowie aus der Job-ID / Referenznummer zusammen (sofern vorhanden).

Deine Betreffzeile kann also wie folgt aussehen:

“Bewerbung als Finanz- und Lohnbuchhalter (Job-ID: 2022-149)”

Bewerbungstext

Du hast dich bereits um ein gelungenes Bewerbungsanschreiben bemüht und stehst jetzt vielleicht vor der Frage, wie du den Text deiner Bewerbung per E-Mail gestalten sollst? Dazu knüpfen wir uns zunächst einmal ein paar häufig auftretende Fehler vor. Diese solltest du für deinen Text deiner Mail vermeiden:

  • Du kopierst einfach dein Bewerbungsanschreiben in das Textfeld deiner E-Mail
  • Dir fehlt die passende Formulierung, also schickst du deine Bewerbung einfach kommentarlos ab
  • Der Text in der E-Mail ist zu lang und bietet dabei ausschließlich redundante Informationen

Im Text deiner E-Mail sollte also nicht dein komplettes Anschreiben zu finden sein. Dieser sollte lediglich dazu dienen, einen freundlichen und kompetenten ersten Eindruck zu vermitteln, dem Empfänger eine korrekte Zuordnung der Bewerbung zu ermöglichen und deine Kontaktdaten schnell auffindbar zu platzieren. Das Anschreiben und alle weiteren wichtigen Informationen sollten alleine in den angehängten Dokumenten zu finden sein.

Hast du, wie sehr viele Bewerber, Probleme damit, ein aussagekräftiges und gut formuliertes Anschreiben zu erstellen, kannst du dein Bewerbungsschreiben auch von unseren Experten erstellen lassen – oder sogar deine ganze Bewerbungsmappe. Mehr Informationen dazu findest du auch hier!

Insgesamt sollte der Text in deiner E-Mail folgende Informationen enthalten:

    • Namentliche Anrede (nach Möglichkeit)
    • Hinweis auf die Bewerbungsdokumente im Anhang unter Nennung der genauen Stellenbezeichnung und Referenznummer (falls vorhanden)
    • Ggf. Hinweis auf Erreichbarkeit
    • Höflichkeitsfloskel (z. B. “Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.”)
    • “Mit freundlichen Grüßen”
    • Vor- und Nachname
    • Signatur (optional)
  • Kontaktdaten (In der Signatur oder bereits zuvor im Text eingebaut)

Im weiteren Verlauf dieses Artikels findest du auch ein paar Beispielsätze und Musterformulierungen von uns, um sie für deine Bewerbung per E-Mail zu verwenden oder an welchen du dich orientieren kannst.

UNSER TIPP!Tipps GrafikIm Text deiner E-Mail sollten keine Informationen übermittelt werden, die in deinen Bewerbungsdokumenten fehlen. Stelle also sicher, dass alle Informationen in deinen Bewerbungsdokumenten deines E-Mail-Anhanges auftauchen. So verhinderst du, dass wichtige Angaben verloren gehen oder nicht berücksichtigt werden.

Die Anhänge

Deine angehängten Dokumente sind selbstverständlich der Kern deiner Bewerbung per Mail und sollten wie folgt strukturiert werden:

  1. Deckblatt
  2. Anschreiben
  3. Lebenslauf
  4. Motivationsschreiben (optional)
  5. Zeugnisse & Zertifikate

Auch bei den Anhängen gibt es einige Punkte zu beachten. Verschicken solltest du diese ausschließlich im PDF-Format. Editerbare Dokumente zu versenden macht in erster Line keinen sehr seriösen Eindruck und birgt für den Arbeitgeber zudem die Gefahr von potenziellen Virenattacken. Deshalb solltest du deine Bewerbung auch niemals als ZIP-Datei versenden. Denn diese sind bekannt dafür, Viren zu beinhalten und werden deswegen von Unternehmen teilweise gar nicht mehr geöffnet oder direkt vom E-Mail-Programm aussortiert.

Ein zweiter wichtiger Punkt, um die Zustellbarkeit zu gewähren, ist die Dateigröße. Deine Dokumente sollten insgesamt nicht größer als 5 MB sein, da mit steigender Dateigröße die Gefahr wächst, dass deine Bewerbung sonst vom Postfach abgelehnt wird. Auch wenn das bei den meisten Postfächern mittlerweile nicht mehr der Fall sein dürfte, solltest du dieses unnötige Risiko vermeiden. Zur Verkleinerung von PDF-Dokumenten gibt es online zahlreiche kostenlose Software- oder Webanwendungen, die es dir erlauben deine Bewerbungsunterlagen zu komprimieren.


Unter den Gesichtspunkt, den Personalentscheidern das Leben so einfach wie möglich zu machen, fällt auch die Anzahl an zu versendenden Dokumente. Mit steigender Berufserfahrung kommen auch immer mehr Arbeitszeugnisse, Zertifikate und ähnliche Dokumente zusammen. Diese alle einzeln zu verschicken, sorgt für einen unnötigen Verlust der Übersichtlichkeit und vermehrten Zeitaufwand für den Leser. Deshalb solltest du deine Dokumente zu einer einzigen PDF-Datei zusammenfügen und als ein gesamtes Dokument verschicken. Auch hierfür gibt es kostenlose Software, wie das Programm PDF24.

UNSER TIPP!Tipps GrafikSende deine Bewerbung zuerst an deine eigene E-Mail-Adresse. Vielleicht fallen dir dann noch Fehler ins Auge. Zudem kannst du überprüfen, ob alle Anhänge korrekt dargestellt werden.

E-Mail-Texte für deine Bewerbung

Worauf du bei dem Text in der E-Mail für deine Bewerbung achten musst, haben wir oben stehend bereits beantwortet. Du bist dennoch auf der Suche nach einem passenden Text für deine Bewerbung per E-Mail? Hier haben wir für dich ein paar Mustersätze und Beispiele, an welchen du dich orientieren kannst oder die du für deine Online-Bewerbung verwenden kannst.

E-Mail Text 1 – kurzer Text :

Bewerbung als kaufmännischer Mitarbeiter (Job-ID: 1234)

 

Sehr geehrte Frau Wichtig,

anbei finden Sie meine Bewerbungsunterlagen für die ausgeschriebene Stelle als kaufmännischer Mitarbeiter mit der Job-ID 1234.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören und über die Gelegenheit, Sie auch in einem persönlichen Gespräch kennenlernen zu dürfen. Für Fragen stehe ich Ihnen jederzeit per Mail oder unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: 0150 1234 4567

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Musterbewerber

 

E-Mail Text 2 – erweiterter Text:

Bewerbung | Key Account Manager | Referenz Nr.: 1234

 

Sehr geehrte Frau Wichtig,

als ich auf Ihre Stellenausschreibung aufmerksam wurde, habe ich mich mit großem Interesse über Ihr Unternehmen informiert. Sowohl Ihre Firma als auch die von Ihnen beschriebenen Aufgaben als Key Account Manager reizen mich als neue Herausforderung sehr. Deshalb lasse ich Ihnen anbei meine Bewerbungsunterlagen zukommen.

Da ich mich derzeit in einem Beschäftigungsverhältnis befinde, erreichen Sie mich am besten unter dieser E-Mail-Adresse. Telefonisch bin ich wochentags ab 16.30 Uhr unter 0150 1234 5678 erreichbar.

Über eine positive Rückmeldung freue ich mich ganz besonders.

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Musterbewerber



E-Mail Text 3 – längerer Text:

Bewerbung um die Stelle als Abteilungsleiter

 

Sehr geehrte Frau Wichtig,

durch meine Qualifikation und Berufserfahrung bin ich der festen Überzeugung, Ihre Anforderungen der Stelle als Abteilungsleiter bestens zu erfüllen und Ihr Team ideal verstärken und führen zu können. Bei meinen bisherigen Arbeitgebern konnte ich bereits viel Positives bewirken und ich bin mir sicher, auch für Sie große Erfolge erzielen zu können. Mehr Informationen zu meiner Motivation und Eignung für diese Tätigkeit können Sie meinen beigefügten Bewerbungsunterlagen entnehmen.

Fragen beantworte ich Ihnen gerne per E-Mail oder telefonisch unter folgender Mobilnummer: 0160 1234 4567.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für die Sichtung meiner Bewerbungsunterlagen nehmen! Ich freue mich sehr, wenn ich Sie auch in einem Vorstellungsgespräch von meiner Person und meinen Fähigkeiten überzeugen darf.

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Musterbewerber

E-Mail Text 4 – Initiativbewerbung:

Initiativbewerbung für eine Stelle im Bereich Kundenservice

 

Sehr geehrte Frau Wichtig,

auch wenn Sie gerade keine passende Stelle ausgeschrieben haben, möchte ich mich Ihnen hiermit initiativ für eine Stelle im Kundenservice vorstellen. Ihr Unternehmen begeistert mich seit langer Zeit und umso motivierter bin ich für Sie tätig werden zu dürfen.

Ich hoffe sehr, dass sich zeitnah die Möglichkeit einer Beschäftigung ergibt und freue mich über die Chance, mich Ihnen einmal persönlich vorstellen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Musterbewerber

 

Die 8 heimlichen Fallen einer Bewerbung per Mail – Marin Wehrle

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Bewerbung per E-Mail: No-Gos

Damit du mit deiner E-Mail-Bewerbung einen rund um professionellen und guten Gesamteindruck hinterlässt, befassen wir uns noch kurz mit einigen No-Gos – also Dingen, die du unbedingt vermeiden solltest. Beachte diese Punkte, um nicht früh negativ aufzufallen oder dir leichtfertige Absagen einzuhandeln.

E-Mail als wichtig markieren und Empfangsbestätigungen

Selbstverständlich ist deine Bewerbung von großer Wichtigkeit. Allerdings hinterlässt es nicht gerade einen sympathischen Eindruck, wenn du deine E-Mail als wichtig markierst. Große Personalabteilungen erhalten täglich viele Bewerbungen und wissen selbst zu beurteilen, welche davon besonders schnell bearbeitet werden müssen. Vermeide es darüber hinaus ebenso für deine E-Mail Lese- oder Empfangsbestätigungen anzufordern. So besteht die Gefahr, den Empfänger unnötig zu verstimmen. Bei den meisten Unternehmen solltest du automatisierte Eingangsbestätigungen erhalten, damit du dir sicher sein kannst, dass deine Bewerbung eingegangen ist.

Fehler im E-Mail-Text

Lasse deine kompletten Bewerbungsunterlagen immer nach dem 4-Augen-Prinzip gegenchecken. Jeder macht Fehler, doch vor allem in einer Bewerbung sollten Sie nicht auftauchen. Das zählt sowohl für dein Anschreiben als auch für die Vollständigkeit deiner Bewerbungsunterlagen und den Text deiner E-Mail. Schließlich ist dieser eines der ersten Dinge, welche den Personalentscheidern ins Auge fallen.

Wenn du Niemanden zur Verfügung hast, der deine Unterlagen auf Vollständigkeit kontrolliert, kannst du auch unsere Anschreiben-Checkliste sowie Lebenslauf-Checkliste verwenden. Zudem kannst du Online-Rechtschreibtools wie von Duden.de verwenden, um deine Texte auf Fehler zu überprüfen. Diese erkennen allerdings nicht zwangsläufig alle Mängel, deswegen solltest du sie nur als Ergänzung zur Korrektur einer rechtschreibsicheren Person verwenden.

Zeitpunkt des Versendens

Versende deine Bewerbung nicht zu büro-unüblichen Zeiten oder spätnachts. Das hinterlässt nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern hat auch einen weiteren negativen Aspekt: Nach deiner Bewerbung gehen vermutlich noch viele weitere Unterlagen ein und so hat der Personaler bereits viele Bewerbungen gesichtet, bevor er sich mit Deiner befasst. Nach einer Umfrage von Talentworks liegen die Chancen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden zwischen 06.00 und 10.00 Uhr morgens am höchsten.

So liegt deine Bewerbung im Postfach “oben auf” und bleibt, als eine der ersten gesichteten Bewerbungen, am besten in Erinnerung. Unter den Wochentagen solltest du am ehesten den Montag vermeiden. An diesem Tag sind Personaler mit sehr vielen Bewerbungen und anderen Aufgaben beschäftigt, die sich über das Wochenende aufgestaut haben und befassen sich unter Umständen weniger ausführlich mit deiner Bewerbung.

Nach Rückmeldungen fragen

Auch wenn du in der Bewerbungsphase besonders engagiert bist, solltest du nicht zu früh eine Rückmeldung erwarten. Es ist durchaus normal, dass du in den ersten 2 Wochen kein Feedback erhalten wirst. Früher solltest du in der Regel auch nicht nachhaken, um keinen zu penetranten Eindruck zu hinterlassen. Danach gilt: Nachfragen ist erlaubt, solange dies nicht zu aufdringlich (oder zu oft) erfolgt. Achte also auf einen angemessenen Tonfall in einem Telefonat oder eine gut gewählte Ausdrucksform in deiner E-Mail und setze Personaler nicht unter Druck.

Lange Antwortzeiten

Wenn du dich im Bewerbungsprozess befindest, solltest du deine E-Mails auch mindestens ein Mal täglich überprüfen. Lange Reaktionszeiten auf Einladungen kommen selten gut an. Am besten sorgst du dafür, dass du bei eingehenden E-Mails eine Benachrichtigung auf deinem Smartphone erhältst.

Bewerbung per E-Mail: Checkliste

Damit du dir sicher sein kannst, dass dein Anschreiben zu 100 % vollständig ist, findest du unten stehend unsere interaktive Checkliste. Klicke auf die Kästchen, um einzelne Punkte abzuhaken. Unter der Checkliste findest du zudem den kostenlosen Download.


BEWERBUNG PER E-MAIL – CHECKLISTE ✔

E-MAIL-VERSAND

  • Du verwendest eine seriöse E-Mail-Adresse
  • Dir liegt die korrekte Empfänger-Adresse vor
  • Verschicke deine E-Mails zu den gängigen Büroarbeitszeiten – am besten zwischen 06.00 und 10.00 Uhr
  • Wenn du deine Bewerbung zuerst an dich selbst sendest, hast du eine zusätzliche Kontrollfunktion

ANHÄNGE

  • Deine Dokumente liegen dir im PDF-Format vor und wurden zu einer Datei zusammengefügt
  • Die Anhänge sind vollständig, makellos digitalisiert und in der richtigen Reihenfolge sortiert
  • Dein Bewerbungsdokument ist korrekt benannt
  • Die Größe von 5 MB wurde im Bestfall nicht überschritten

E-MAIL-TEXT

  • Der Betreff deiner E-Mail beinhaltet alle wichtigen Informationen
  • Du sprichst den Empfänger namentlich an (falls möglich)
  • Der Text deiner E-Mail ist aussagekräftig & beinhaltet den konkreten Jobtitel
  • Sofern eine Referenznummer oder Job-ID vorhanden ist, wird diese im Betreff & E-Mail-Text aufgeführt
  • Deine Kontaktdaten in der E-Mail leicht aufzufinden
  • Deine E-Mail beinhaltet alle gängigen Normen und Höflichkeitsfloskeln
  • Die Rechtschreibung wurde von einer weiteren Person überprüft

NACHBEREITUNG

  • Frage nicht zu früh nach oder setze die Personalentscheider unter Druck
  • Sorge dafür, dass du deine eingehenden E-Mails regelmäßig überprüfst

 

 

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Gehaltsvorstellungen in der Bewerbung

Bewerbung Gehaltsvorstellung

Wer sich bewirbt und seine Arbeitskraft einem Unternehmen zur Verfügung stellt, möchte für diese auch angemessen entlohnt werden. Doch sollte man die Gehaltsvorstellung wirklich bereits im Anschreiben erwähnen oder entsteht dadurch möglicherweise ein negativer Eindruck? In manchen Fällen sind die Gehaltsvorstellungen in der Stellenbeschreibung sogar klar und deutlich gefordert. Musst du diese dann angeben, auch wenn du das Thema viel lieber im Vorstellungsgespräch ansprechen möchtest? In diesem Artikel gehen wir allen Fragen rund um die Gehaltsvorstellungen auf den Grund und geben dir auch einige Musterformulierungen für deine Bewerbung an die Hand.

Bewerbung Gehaltsvorstellung - Münzgeld gestapelt

Wann muss ich meine Gehaltsvorstellung in der Bewerbung angeben?

Ist eine Angabe zu deinen Gehaltsvorstellungen in der Stellenausschreibung ausdrücklich gewünscht, solltest du auf keinen Fall darauf verzichten, diese in deinem Anschreiben aufzuführen. Ignorierst du diesen Hinweis, bedeuted das für den Empfänger deiner Bewerbung vermutlich, dass du die Stellenbeschreibung nicht aufmerksam gelesen hast oder deren Anforderungen sogar bewusst ignoriert hast. Beides kommt selbstredend nicht sehr gut beim Personalentscheider an, da dieser unter Umständen sogar sogar Rückschlüsse auf deine Arbeitsweise führt.

Sind die Gehaltsvorstellungen allerdings nicht explizit gefordert, bleibt es dir selbst überlassen, ob du diese bereits mit deiner Bewerbung übermittelst oder du deinen Gehaltswunsch doch lieber erst im persönlichen Gespräch erläutern möchtest. Hast du einen vermeintlich überdurchschnittlichen hohen Gehaltswunsch, kannst du durch die Nennung deiner Gehaltsvorstellungen in der Bewerbung bereits im Vorfeld Firmen aussortieren, die nicht bereit sind, solche Summen zu bezahlen.

Auf der anderen Seite besteht allerdings die Gefahr von zu vielen Arbeitgebern Absagen zu erhalten und am Ende gar keinen Erfolg mit deiner Bewerbung zu erzielen. Genauso wirft ein außergewöhnlich niedriges Gehalt ein schlechtes Licht auf deine Selbsteinschätzung oder deine potenzielle Arbeitsleistung und lässt den Arbeitgeber stutzig machen. Deshalb haben wir nachgehend auch ein paar Tipps für dich, wie du ein angemessenes Gehalt herausfinden kannst.

Wer zu wenig Gehalt verlangt, kann dieses oft erst bei einem neuen Arbeitgeber wieder auf ein angemessenes Niveau heben, wer zu hoch pokert, riskiert seinen Traumjob zu verpassen. Wäge also selbst ab, was in deiner Situation am passendsten ist und welchen Zweck du mit deiner Bewerbung erzielen möchtest.

Wie finde ich heraus, welches Gehalt ich verlangen kann?

Du solltest dir also bereits im Vorfeld im Klaren darüber sein, in welcher Größenordnung Gehälter in deiner Position üblicherweise bezahlt werden. Nicht nur deine persönliche Position und Qualifikation spielen für deinen Gehaltsspielraum eine Rolle – auch die Unternehmensgröße, die Branche und der Standort des Unternehmens wirken sich darauf aus. Herauszufinden, was die passende Bezahlung für dich ist, ist deswegen gar nicht immer so leicht.

Es bedarf also ein wenig Recherchearbeit, wenn du noch keine Erfahrungswerte mitbringst, du den Job, die Branche oder das Bundeslandland wechseln möchtest. Welche Möglichkeiten es gibt, um herauszufinden, welches Gehalt für dich angemessen ist, erfährst du hier:

Online-Portale

Im Internet findest du einige Plattformen, die dir dabei helfen, dein potenzielles Gehalt herauszufinden. Die Bekannteste davon ist Gehalt.de. Nach Eingabe deiner Berufsbezeichnung und deines Arbeitsortes wird dir hier eine geschätzte Gehaltsspanne angezeigt. Diese bietet zwar einen gewissen Spielraum, aber auch einen ersten Anhaltsupnkt, was du für deine Arbeitsleistung ungefähr verlangen kannst. Dazu findest du zusätzlich noch einige relevante Stellenanzeigen – einige davon sind sogar mit einer Gehaltsschätzung von Gehalt.de versehen. Allerdings ist auch bei diesen die Spannweite recht hoch, sodass du daraus kaum ein ganz genaues Gehalt ableiten kannst.

Etwas konkreter wird es bei Kununu. Die Plattform für Bewertung von Arbeitgebern bietet seit einiger Zeit auch die Möglichkeit für Arbeitnehmer, Angaben zum Gehalt zu hinterlassen. Hier kannst du dir also ganz gezielt Unternehmen heraussuchen und dir ein Bild davon verschaffen, welche Gehälter an welche Berufsgruppen ungefähr bezahlt werden.

Einzig und allein auf diese Zahlen solltest du dich allerdings nicht verlassen, da so viele Faktoren in die Gehaltszahlungen einfließen und diese zusätzlich von Unternehmen zu Unternehmen stark schwanken können, dass eine genau Berechnung nicht möglich ist.

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Präsentiere deine Bewerbung unbedingt auch optisch ansprechend. Mit unseren Vorlagen bleibst du in Erinnerung – jetzt downloaden!

Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit

Eine ähnliche Funktion wie oben genannter Anbieter bietet auch der sogenannte Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Hier kann nach über 4.000 Berufsbezeichnungen gesucht werden, worauf dir die Gehaltsspannen in den verschiedenen Bundesländern und den größten Städten Deutschlands ausgegeben werden. Dieses kannst du darüber hinaus nach Geschlecht und Alter selektieren, um ein noch aussagekräftigeres Ergebnis zu erhalten.

Anhand echter Daten verhilft der Entgeltaltas nicht nur bei der Gehaltsverhandlung, sondern auch die Auswirkungen von Weiterbildungen auf dein Lohn können so besser beurteilt werden.

Freunde und Bekannte

Wer weiß besser über die Verdienstmöglichkeiten bescheid, als jemand, der bereits in einem Berufsfeld tätig ist, in welches du einsteigen möchtest? Auch wenn nicht jeder bereit sein wird, sein tatsächliches Gehalt offenzulegen, lohnt es sich, bei Kollegen, Familienmitglieder oder Freunde nachzuhaken. So erfährst du vielleicht zumindest von einer ungefähren Gehaltsspanne und hast im besten Fall einen ganz konkreten Anhaltspunkt für dich.

Statistik: Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst von vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern¹ in Deutschland von 1991 bis 2020 | Statista

Wo im Anschreiben erwähne ich meine Gehaltsvorstellungen?

Aus der Bewerbung sollten in erster Linie andere Punkte hervorgehoben werden, warum du dich für eine Stelle bewirbst, damit nicht der Eindruck entsteht, dass dein Lohn, deine primäre oder sogar einzige Motivation ist. Deshalb gehören die Gehaltsvorstellungen auch immer in den letzten Absatz deines Bewerbungsschreibens. Dabei ist es üblich, den Gehaltswunsch lediglich kurz und knapp aufzuführen. Dieser kann auch mit dem Hinweis auf deine Verfügbarkeit verknüpft werden.

Wenn deine Gehaltsvorstellungen bei deinem Arbeitgeber erfüllt werden sollen, muss aus deinem Bewerbungsschreiben auch hervorgehen, dass deine Leistung dieses Geld auch Wert ist. Dazu solltest du nicht nur deine Fähigkeiten in den Vordergrund stellen, sondern auch konkrete Arbeitserfolge nennen und deinen unternehmerischen Mehrwert beschreiben. Wenn es dir schwerfällt, dein Stärken selbst zu formulieren, kannst du deine Bewerbung auch von unseren Experten schreiben lassen. Hier erfährst du mehr dazu.

Was muss ich bei der Angabe der Gehaltsvorstellungen beachten?

Es gibt ein paar Formalien, die du bei der Angabe deiner Gehaltsvorstellungen beachten solltest, um einen durchwegs positiven Eindruck zu hinterlassen.

  • Verzichte nie auf die Angabe der Gehaltsvorstellungen, wenn diese ausdrücklich angefordert sind
  • Gib deine Gehaltsvorstellungen immer als Jahresbruttolohn an
  • Formuliere deinen Gehaltswunsch nie als Netto- oder Stundenlohn
  • Gewünschte Zusatzzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld) müssen bereits in deine Angaben miteinfließen und sollen auf keinen Fall extra aufgelistet werden
  • Der Wunsch von Bonusleistungen wie Fahrtkostenerstattung oder einem Firmenwagen in der Bewerbung ist nicht angemessen und wirkt unsympathisch

Bewerbung Gehaltsvorstellung Muster

Der letzte Absatz deines Bewerbungsschreibens ist ein reiner informativer Teil und dient darüber hinaus lediglich dazu, dein Anschreiben zu einem “runden” Ende zu bringen. Im Gegensatz zur Einleitung oder dem Hauptteil kannst du hier also getrost auf Musterstätze zurückreifen. Nachgehend haben wir ein paar Beispiele die du übernehmen kannst oder an welchen du dich orientieren kannst, um ein Gehaltsvorstellungen angemessen zu formulieren.

UNSER TIPP!Gib keine glatte Zahl bei deiner Gehaltsvorstellung an. Die Angabe von 41.250 € anstelle von 41.000 € signalisiert zum einen, dass du deinen Gehalt sehr genau kalkuliert hast, zum anderen wird dadurch eine Denkweise in Hunderterschritten statt in Tausenderschritten angeregt, was die Verhandlung nach Unten weniger drastisch ausfallen lässt.

Muster für eine konkrete Gehaltsvorstellung

Deine Gehaltsvorstellung gibst du in Form eines kurzen, informativen Satzes als Brutto-Jahreslohn an. Dazu kannst du folgende Mustersätze verwenden:

Auf Grundlage meiner Qualifikationen halte ich ein Jahresgehalt von 39.000 Euro für angemessen.

Mein Gehaltswunsch beläuft sich auf 47.200 €, wobei ich weitere Details gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen bespreche.

Die Verhandlungsbasis meiner Gehaltsvorstellungen liegt bei 53.500 Jahresbrutto.

 

Muster für eine Gehaltsspanne

Die Angabe der Gehaltsspanne signalisiert Verhandlungsbereitschaft, macht es dir allerdings für die Gehaltsverhandlung auch sehr schwer, die obere Grenze der Spanne zu erreichen. Das solltest du mit einkalkulieren, falls du dich für diese Variante entscheidest.

Meine Gehaltsvorstellungen belaufen sich auf 38.000 bis 42.000 € Jahresbrutto.

Entsprechend meiner Berufserfahrung liegt mein Gehaltswunsch zwischen 41.250 und 46.500 Euro pro Jahr.

Gemessen an meiner Qualifikation wünsche ich mir ein Jahresgehalt von 50.000 bis 55.000 € p. a.



Gehaltswunsch mit Verfügbarkeit kombiniert

Es bietet sich an, deine Gehaltsvorstellungen mit der Information über deine Kündigungsfrist bzw. deiner nächstmöglichen Verfügbarkeit zu kombinieren. Dafür kannst du dich an folgenden Mustersätzen orientieren:

Nach Einhaltung meiner 4-wöchigen Kündigungsfrist stehe ich Ihnen für ein Jahresbruttolohn von 55.000 € zur Verfügung.

Zur Verfügung stehen kann ich Ihnen bereits zum nächstmöglichen Zeitpunkt, wobei sich meine Gehaltsvorstellungen auf 31.200 € belaufen.

Mein Gehaltswunsch für Ihre Stelle, welche ich nach 3-monatiger Kündigungsfrist antreten kann, liegt bei 66.000 Euro p. a.

 

Gehaltsvorstellung umgehen

Einige Jobsuchende möchten die Nennung der Gehaltsvorstellung in der Bewerbung lieber umgehen, um diese lieber im Vorstellungsgespräch erläutern zu können. Ist diese in der Stellenausschreibung allerdings ausdrücklich gefordert, sollte die Gehaltsvorstellung auch ein Teil der Bewerbung sein. Alles andere hat vermutlich einen negativen Effekt auf deine Bewerbung.

Ich freue mich darauf, Sie auch in einem persönlichen Gespräch kennenlernen zu dürfen, in welchem ich Ihnen meine Gehaltsvorstellungen gerne erläutere.

Mit Sicherheit können wir uns in einem Vorstellungsgespräch auf ein Gehalt einigen, mit welchem beide Seiten einverstanden sind.

Meinen Gehaltswunsch erläutere ich Ihnen gerne in einem persönlichen Rahmen.



Muster für Teilzeitjobs

Die Bewerbung auf Teilzeitjobs stellt einen kleinen Sonderfall dar. Hier ist es von elementarer Bedeutung, dass der Arbeitgeber genau weiß, auf wie viel Stunden pro Woche sich deine Gehaltsvorstellung bezieht. Das gilt v. a. für Stellen, bei welchen keine genaue Arbeitszeit festgelegt ist.

Ausgehend von einer 30-Stunden-Woche belaufen sich meine Gehaltsvorstellungen auf 37.500 €.

Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei 26.000 € bei einer Arbeitszeit von 20 Wochenstunden.

Für diese Stelle mit einem Arbeitsumfang von 50 % stehe ich Ihnen ab 31.300 € zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung.

 

Tipps für die Gehaltsverhandlung

Wenn du dich gerade auf Jobsuche befindest, wirst du früher oder später vermutlich auch in die Situation kommen, dein Gehalt mit deinem Arbeitgeber verhandeln zu müssen. Auch hierfür gibt es unzählige Tipps und Tricks, die du beachten kannst, um das Maxium an Gehalt herauszuholen. Karrierecoach Martin Wehrle verrät in diesem Video seine besten Tricks, die sich in der Praxis bereits unzählige Male bewährt haben.

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Hier geht’s zum eBook von Karrierecoach Martin Wehrle: Geheimakte Vorstellungsgespräch


Bewerbungsfoto selber machen

Bewerbungsfoto selber machen

Die gute Qualität von Handykameras lädt immer mehr dazu ein, den teuren und eventuell unangenehmen Gang zum Bewerbungsfotografen zu vermeiden und das Bewerbungsfoto selbst machen zu wollen. Aber Achtung! Denn das Foto spielt für deine Bewerbung eine größere Rolle, als du es auf den ersten Blick vielleicht erahnst. Nach einer von Stepstone in Auftrag gegebenen Befragung und Eyetracking-Studie fällt der erste Blick der Unterlagen immer auf das Bewerbungsbild – und bei der Frage nach der Wichtigkeit belegt es immerhin den 3. Platz. Eine weitere wichtige Erkenntnis der Befragung: Bewerber sollten lieber auf ein Bewerbungsfoto verzichten, als ein unprofessionelles oder unpassendes Foto zu verwenden.

Erfüllt dein selbstgeschossenes Bewerbungsfoto also nicht die Ansprüche der Personalentscheider, sondern zeigt, dass du dir keine Mühe mit deinen Bewerbungsunterlagen gegeben hast, sinken deine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch erheblich. Deshalb befassen wir uns in diesem Artikel ausführlich mit diesem Thema. Hältst du dich an unsere Hinweise und Tipps, wirst du in der Lage sein, dein Bewerbungsfoto selber zu machen und ein professionelles Ergebnis zu erhalten, das sich auf deiner Bewerbungsmappe sehen lassen kann.

Bewerbungsfoto selber machen - Selfie Businessfrau

Bewerbungsfotograf vs. Foto selber machen

Dein Bewerbungsfoto sollte immer so aktuell sein, dass im Vorstellungsgespräch ein sofortiger Wiedererkennungswert auftritt. Verwende deshalb nie ein zu altes Foto und denke auch bei auffälligen Frisuren- oder Typänderungen daran, dein Bewerbungsfoto zu erneuern. Wenn du dir noch unsicher bist, ob du dein Bewerbungsfoto selbst machen möchtest oder doch lieber einen Fotografen aufsuchen solltest, haben wir hier eine kleine Entscheidungshilfe für dich:

Der Bewerbungsfotograf

  • Garantiert für ein gutes Ergebnis
  • Hat eine neutrale Sicht auf deine Fotos
  • Der Ablauf ist unkompliziert
  • Teils sehr hohe Kosten
  • Weniger Bilder zur Auswahl

Das selbstgemachte Foto

  • Verursacht keine Kosten
  • Keine Hemmungen zum Fotografen gehen zu müssen
  • Du kannst mehrere Outfits & Locations testen
  • Das Endergebnis ist von deinen Fähigkeiten abhängig
  • Ist zeitaufwendiger

Bewerbungsfoto selber machen – dann aber bitte richtig

Entscheidest du dich dafür, das Bewerbungsfoto selbst zu machen, solltest du dir unbedingt Mühe geben und ein wenig Zeit investieren. Schließlich musst du nicht zwangsweise ein Spezialist sein oder über hochprofessionelle Ausrüstung verfügen, um ein Ergebnis zu erhalten, das mit einem vom Fotografen geschossenem Foto mithalten kann.

Allerdings reicht alleine eine hochwerte (Handy-)Kamera auch nicht aus, um ein Bewerbungsfoto zu schießen, das den hohen Anforderungen gerecht wird. Deshalb sehen wir uns nachgehend alle wichtigen Faktoren für ein professionelles Bewerbungsfoto an, damit du in der Lage bist, einzuschätzen, ob du diese auch erfüllen kannst.

Bewerbungsfoto selber machen – Tipps & Tricks

Kamera

Das Bewerbungsfoto steht und fällt mit einer guten technischen Ausrüstung. Deshalb solltest du über eine hochwertige und Handykamera verfügen – oder im besten Fall sogar über eine Spiegelreflexkamera. Vielleicht hast du ja in deinem Bekanntenkreis einen Hobbyfotografen, der dir sein Exemplar zu Verfügung stellt. Dabei solltest du auf Folgendes achten:

  • Verwende ein Stativ oder lasse das Foto von einer zweiten Person schießen. Benutze niemals ein Selfie als Bewerbungsfoto.
  • Solltest du dein Foto alleine machen, benötigst du einen Selbst- oder Fernauslöser.
  • Fotografiere nicht von unten oder oben, sondern platziere deine Kamera ungefähr auf Augenhöhe.
  • Nimm dein Foto lieber von etwas weiter weg auf und schneide das Bild nachträglich zu, statt von zu kurzer Distanz zu fotografieren.
Bewerbungsfoto falsche Kameraposition
Durch die Kameraposition unterhalb der Augenhöhe wirkt der Bewerber schnell übermäßig dominant bzw. sogar arrogant.
Bewerbungsfoto richtige Kameraposition
Die Kamera ist auf Augenhöhe positioniert und die Auflösung des Bildes in ausreichender Qualität.



Licht

Neben der Kamera sind gute Lichtverhältnisse der wichtigste Faktor für ein gelungenes Foto (siehe auch obenstehendes Negativbeispiel). Ein Fotograf verfügt über professionelles Equipment, um jeden Raum ideal ausleuchten zu können – du hingegen musst dir nun etwas Mühe machen, einen Platz mit ausreichend Lichteinfall zu finden.

  • Bei einem Raum mit zu wenig natürlichem Licht reicht es in der Regel auch nicht aus, alle Lampen anzuknipsen.
  • Begebe dich auf die Suche nach einem Platz mit möglichst viel natürlichem und weichem Licht.
  • Evtl. kannst du zusätzlich eine Stehlampe verwenden und / oder den Blitz der Kamera benutzen.
  • Fotografiere nie mit Gegenlicht.
  • Es sollten keine auffälligen harten Schatten im Gesicht, am Körper oder im Hintergrund zu sehen sein.
Bewerbungsfoto stark überbelichtet
Durch das Gegenlicht verschwimmen die Konturen auf dem Bewerbungsfoto.
Bewerbungsfoto richtiger Lichteinfall und weiche Schatten
Das Model ist von vorne beläuchtet und wirft keine harten Schatten im Gesicht oder im Hintergrund.

Hintergrund

Dein selbst gemachtes Bewerbungsfoto wirkt nur so gut, wie der Hintergrund es zulässt. Mit etwas Wissen in Sachen Bildbearbeitung kannst du dein Foto auch freistellen und einen manuell anderen Hintergrund einfügen. Wählst du allerdings von vorneherein einen ansprechenden Hintergrund, kannst du dir diesen zusätzlichen Aufwand auch sparen.

  • Eine einfarbige, weiße Wand ist als Hintergrund zwar ok, wirkt allerdings nicht übermäßig professionell.
  • Für ein Bewerbungsfoto sollte der Hintergrund nicht zu dunkel sein.
  • Ist der Hintergrund ein wenig “lebendiger”, sollte dieser unbedingt mit Boke-Effekt (also unscharf) fotografiert werden.
  • Ein modernes Bewerbungsfoto darf gerne auch im Freien geschossen werden, solange der Hintergrund nicht unpassend oder zu auffällig ist (hier eignet sich am besten auch wieder ein unscharfer Hintergrund).
Bewerbungsfoto zu dunkler Hintergrund
Der Hintergrund ist für ein Bewerbungsfoto zu düster und sorgt zudem für fehlende Konturen.
Bewerbungsfoto Hintergrund im Freien
Der “lebendige” Hintergrund gerät durch den Boke-Effekt in den Hintergrund.
Bewerbungsfoto indoor
Auch ein simpler, hellerer Hintergrund hinterlässt einen professionellen Eindruck.



Haltung

Auch eine gute und seriöse Haltung hat einen hohen Anteil an einem guten, selbst gemachten Bewerbungsfoto. Verzichte also auf ungewöhnliche Posen und lehne dich beim Shooting nirgends an, sondern achte auf folgende Faktoren:

  • Stelle dich aufrecht und mit durchgestrecktem Rücken hin, ohne dabei zu verkrampft zu wirken.
  • Dein Körper ist seitlich eingedreht, leicht nach vorne geneigt und dein Gesicht zur Kamera gerichtet.
  • Deine Arme solltest du leicht dabei leicht anwinkeln.
  • Immer beliebter wird auch eine Haltung mit verschränkten Armen. Beachte aber, dass dies unter Umständen auch abweisend wirken kann.
  • Ein Bewerbungsfoto muss immer freundlich und sympathisch wirken. Vergiss also nicht zu lächeln. Je nach Typ und Karrierestufe kannst dabei gerne auch Zähne zeigen.
Bewerbungsfoto schiefe Haltung
Eine zu lässige und schiefe Haltung ist einem Bewerbungsfoto nicht angemessen.
Bewerbungsfoto verschränkte Arme falsch
Zusammen mit einer strengen Mimik wirken verschränkte Arme schnell unfreundlich.
Bewerbungsfoto verschränkte Arme richtig
Dank guter Haltung und sympathischen lächeln wirkt auch die Pose mit verschränkten Armen nicht abweisend.

Outfit

Achte darauf, dass dein Outfit deinem Beruf und deiner Branche angemessen ist. Bist du dir unsicher, solltest du lieber ein wenig “overdressed” auftreten als zu leger.

  • Dein Outfit sollte auch der Hintergrundwahl angepasst werden (z. B. kein weißes Hemd / Bluse vor weißem Hintergrund).
  • Zu knallige Farben oder das Zeigen von zu viel Haut wirken schnell unseriös.
  • Auffälliger Schmuck oder Accessoires haben auf einem Bewerbungsfoto nichts zu suchen.
  • Deine Klamotten sollten frei von Falten oder Fusseln sein.
Bewerbungsfoto mit Alltagsklamotten
Selbst für Azubis, Praktikanten oder Aushilfen ist ein Freizeit-Look ein No-Go.
Bewerbungsfoto mit Businessklamotten
Ein klasisches Outfit, das für die meisten Positionen angebracht ist.



Format

Ein modernes Bewerbungsfoto muss über kein klassisches Passbildformat mehr verfügen. Im Lebenslauf ist das Foto im Hochformat zwar immer noch üblich und angebracht. Wer positiv auffallen möchte, kann beispielsweise aber gerne auch einmal auf ein rundes Format zurückgreifen.

Eine größere Auswahl an Möglichkeiten bietet dir allerdings dein Deckblatt. Überlege dir also bevor du dein Bewerbungsfoto schießt, welches Format du dafür verwenden möchtest und wie du dich dort präsentierst. Vom Querformat bis zur Ganzkörper-Aufnahme ist grundsätzlich alles möglich. Gerne kannst du dich an unseren Deckblättern orientieren und dir ein Bild von einer modernen Bewerbungsmappe verschaffen.

Die Wahl des richtigen Bewerbungsfotos

Du hast nun mehrere Bewerbungsbilder erfolgreich geschossen und musst jetzt “nur” noch den besten Schnappschuss auswählen? Diese Wahl solltest du niemals alleine treffen, denn deine subjektive Selbstwahrnehmung lässt oftmals keinen neutralen Blick auf das eigene Porträt zu. Deshalb solltest du lediglich eine Vorselektion der Bilder alleine durchführen und für die endgültige Wahl eine Person zu Rate ziehen, die einen etwas objektivere Meinung zur Wahl des Bewerbungsfotos abgeben kann.

Bewerbungsfoto bearbeiteten

Um das beste aus deinem selbst geschossenem Bewerbungsfoto herauszuholen, kannst du dies nachträglich auch noch ein wenig bearbeiten. Wenn dir allerdings selbst die Fähigkeiten zur Bildbearbeitung fehlen, solltest du lieber die Finger davon lassen, als das Foto mit Filtern von Programmen oder Apps zu sehr zu verfälschen. Denn mit der Bildbearbeitung sollen nur kleinere Korrekturen gemacht werden, damit du am Ende immer noch natürlich und authentisch wirkst.

Dazu kannst du gerne auf unseren Service zurückgreifen. Wir bearbeiten dein selbst gemachtes Bewerbungsfoto so, dass du am Ende ein Ergebnis wie beim Bewerbungsfotografen erhältst. Mit einer professionellen Bildbearbeitung hast du noch einige Möglichkeiten, dein Foto zu verbessern:

  • Auffällige Pickel, Muttermale, Falten etc. können retuschiert werden.
  • Falten oder Fussel auf Kleidungsstücken könnten nachträglich entfernt werden.
  • Optimierung von Farben, der Helligkeit und Lichter.
  • Entfernen von Schatten im Gesicht oder auf Wänden.
  • Störende Elemente im Hintergrund entfernen.
  • Dein Foto kann freigestellt werden, um einen anderen Hintergrund einzufügen.
  • Zuschneiden des Fotos oder die Änderung des Formates.

Bewerbungsfoto hier günstig bearbeiten lassen.

Bewerbungsfoto selber machen – Das Fazit

Wenn du dich in der Lage fühlst, ein Bewerbungsfoto selbst zu machen, das am Ende kaum von einem vom Fotografen geschossenem Foto unterscheidet, ist dies durchaus eine kostengünstige Option für dich. Insgesamt ist es wichtig, ein sympathisches und authentisches Bild von dir zu vermitteln.

Ein absolutes No-Go sind allerdings Selfies, Bilder aus der privaten Sammlung und jede Art von Bild, das einen unprofessionellen oder sogar schlampigen Eindruck hinterlässt. Gebe dir also unbedingt große Mühe beim Bewerbungsfoto selber machen, denn sonst verminderst du die Chance in Bewerbungsgespräche eingeladen zu werden sogar!

Nach dem Bewerbungsfoto

Die Erstellung eines Bewerbungsfotos ist nur einer von vielen, überwiegend sehr zeitaufwändigen, Schritten im Bewerbungsprozess. Hier findest du alle unsere Artikel rund um das Thema Bewerbung, wie “Die Bewerbungsmappe von A bis Z” oder “Bewerbung – Mustersätze und Vorlagen“.

Hast du trotz unserer Hilfe Schwierigkeiten damit, ein hochwertiges Anschreiben zu erstellen, kannst du dir deine Bewerbung auch von unseren Experten schreiben lassen, von unserem Know-how profitieren und deine Zeit für andere Aspekte deiner Bewerbung verwenden. Mehr Informationen dazu findest du auch auf unserer Startseite.


Motivationsschreiben Studium

Motivationsschreiben Studium

Wenn du dich um einen Studienplatz bewirbst, wirst du ziemlich schnell mit dem Thema Motivationsschreiben konfrontiert. Schließlich interessieren sich die Universitäten und Hochschulen nicht ausschließlich für deinen Notenspiegel, sondern auch für deine Beweggründe und Motivation, das Studium zu Starten. Da das Motivationsschreiben also einen wesentlichen Einfluss auf den Auswahlprozess nimmt, solltest du dich auch intensiv damit auseinandersetzen, um deine Chancen angenommen zu werden, zu erhöhen.

Als angehender Student hast du vielleicht bereits deine ersten Bewerbungsschreiben um Nebenjobs, Praktika oder Werkstudentenstellen verfasst. Dennoch gibt es beim Motivationsschreiben für ein Studium viele kleine und größere Unterschiede, die es zu beachten gibt. Deshalb befassen wir uns in diesem Artikel ausführlich mit allen Fallstricken, aber auch Chancen, die lauern und verraten dir wichtige Tipps und Tricks, damit du bestens gerüstet bist, dir deinen Studienplatz zu sichern.

Motivationsschreiben Studium - Studentin fragender Blick

Was unterscheidet das Motivationsschreiben von einem Bewerbungsanschreiben?

Bei der Bewerbung um eine Anstellung wird das Wort “Motivationsschreiben” fälschlicherweise oft als Synonym für das “Anschreiben” verwendet. Tatsächlich stellt es in diesem Fall eine Ergänzung zum Anschreiben dar und wird deshalb auch “dritte Seite” genannt. Hier ist ein Motivationsschreiben in den meisten Fällen allerdings gar nicht notwendig, da es bereits einen Bestandteil des Bewerbungsschreibens darstellt.

Anders verhält es sich bei dem Motivationsschreiben für ein Studium. Hier wird das Anschreiben durch das Motivationsschreiben ersetzt und fokussiert sich nicht auf deine fachlichen Kompetenzen, sondern auf deine Person, deine Beweggründe zur Studienwahl und deine Ziele nach deinem Abschluss. Im Gegensatz zum Anschreiben (das nicht länger als 1 Din A4-Seite sein sollte), darf das Motivationsschreiben um einen Studienplatz auch 1,5 bis 2 Seiten umfassen. Allerdings solltest du auf eine gewisse Informationsdichte achten und dein Motivationsschreiben nicht künstlich in die Länge ziehen, wenn du damit keinen relevanten Mehrwert generierst.

Benötige ich ein Motivationsschreiben für mein Studium?

Zwingend notwendig ist das Motivationsschreiben um einen Studienplatz nur, wenn dies von der Universität oder Hochschule auch explizit gefordert ist. Grundsätzlich geht der Trend allerdings in die Richtung, das Motivationsschreiben immer häufiger gewünscht werden. Doch auch wenn kein Motivationsschreiben angefordert wird, solltest du dir die Frage stellen, ob es in deinem Fall nicht von Vorteil wäre, ein paar zusätzliche Informationen zu deinen Bewerbungsunterlagen zu liefern. Viele Studienanfänger verfügen schließlich noch über keinen sehr aussagekräftigen Lebenslauf und so hast du die Chance, deine Beweggründe zu erläutern, deine Vorkenntnisse in den Vordergrund zu stellen oder Ungereimtheiten im Lebenslauf (z. B. Abbruch eines vorangegangenen Studienganges) zu erklären.

Vorteile eines Motivationsschreibens

Insgesamt lässt sich also sagen, dass es immer mehr Vorteile mit sich bringt, ein Motivationsschreiben anzufertigen, um dich zu empfehlen und einen positiven Gesamteindruck von dir zu vermitteln. Folgende Vorteile kann ein gut formuliertes Motivationsschreiben mit sich bringen.

  • Der investierte Zeitaufwand für die Erstellung eines Motivationsschreibens zeugt bereits von hohem Engagement
  • Du verschaffst dem Leser ein besseres Bild von deiner Persönlichkeit
  • Wichtiges Know-how, das du dir ggf. bereits angeeignet hast, kann in den Vordergrund gestellt werden
  • Ergänzende Informationen zum Lebenslauf tragen zu einer besseren Beurteilung deiner Unterlagen bei
  • Du kannst dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben

Arten von Motivationsschreiben

Grundlegend gibt es zwei Möglichkeiten, dein Motivationsschreiben aufzubauen. Beide unterscheiden sich inhaltlich nicht von einander, lediglich die optische Präsentation ändert sich ein wenig. Für beide Arten gelten jedoch die gleichen Standards wie auch für das klassische Bewerbungssschreiben:

  • Format: Din A4
  • Schriftgröße 11 bis 12
  • Standard-Schriftart wie Arial oder Times New Roman
  • Blocksatz



Klassischer Stil

Den klassischen Stil kennst du auch aus dem Anschreiben um einen Arbeitsplatz. Hier unterteilst du deinen Text in mehrere Abschnitte, welche inhaltlich zusammengehören. Da die maximale Länge von einer Seite beim Motivationsschreiben überschritten werden kann, bietet es sich an, die klassische Einteilung in Einleitung, Hauptteil und Schluss etwas präziser zu gestalten (dazu gleich mehr).

Zwischenüberschriften

Dieser Stil kann aber auch durch die Nutzung von Zwischenüberschriften ergänzt werden. Das sorgt für eine bessere Übersichtlichkeit und eine gewisse “Auflockerung” des Textes und bietet dem Leser die Möglichkeit, bestimmte Informationen schnell aufzufinden.

Für welchen Stil du dich entscheidest, bleibt am Ende dir überlassen. Wichtig dabei ist allerdings, die Vorgaben der jeweiligen Universität zu berücksichtigen, da deren Missachtung sonst keinen guten Eindruck hinterlässt. Wenn du selbst an deine Motivationsschreiben verzweifelst, hast du bei uns auch die Möglichkeit, dieses von unseren Experten schreiben zu lassen. Mehr Informationen dazu findest du auf unserer Startseite oder hier.

Motivationsschreiben Studium – Der Aufbau

Dafür, welche Zwischenüberschriften du wählst bzw. in welche Absätze du dein Motivationsschreiben gliederst, gibt es keine strickten Regeln und ist somit dir selbst überlassen. Deshalb möchten wir dir im Folgenden ein Beispiel geben, an welchem du dich orientieren kannst. Den Aufbau des Motivationsschreibens kannst du allerdings nach eigenem Ermessen variieren bzw. Ergänzen.

1. Über mich

Der erste Absatz deines Motviationsschreibens für dein Studium bietet sich selbstverständlich dafür an, eine kurze Einleitung zu schaffen und wichtige Informationen über dich zu vermitteln. Wichtig dabei ist nicht einfach deinen Lebenslauf “nachzuerzählen”, sondern neue bzw. ergänzende Informationen zu liefern. Dazu zählen beispielsweise die Beweggründe der Wahl deiner vorangegangenen schulischen oder beruflichen Stationen. Die Einleitung bietet dir auch die Möglichkeit, Lücken oder andere Ungereimtheiten in deinem Lebenslauf zu erklären. Insgesamt schafft dieser Abschnitt einen leichten Einstieg und eine Hinleitung zu deinem nachfolgenden Absätzen schaffen.

2. Warum ich mich für diesen Studiengang entschieden habe

Dieser Teil der Bewerbung ist wohl der Wichtigste in deinem Motivationsschreiben. Hier sollst du also deine Beweggründe deutlich machen, warum du dir genau diesen Studiengang ausgesucht hast. Dabei soll auch deutlich werden, dass du dich mit den Inhalten des Studiums auseinandergesetzt hast und genau weißt, was dich dort erwartet.

3. Darum bin ich für diesen Studiengang geeignet

In diesem Teil deines Schreibens sind zunächst einmal deine fachlichen Kenntnisse gefragt. Du konntest in der Schule, in einem Praktikum oder im privaten Umfeld bereits wertvolle Erfahrungen sammeln? Dann solltest du dein Interesse und deine Vorerfahrungen in diesem Absatz auch zur Schau stellen. Doch nicht ausschließlich die fachliche Qualifikation ist wichtig, sondern auch deine sogenannten Soft Skills. Welche persönlichen oder methodischen Kenntnisse zeichnen dich aus und sind für dein Studium von Vorteil? Erläutere diese am besten mit einem konkreten Beispiel aus der Praxis, die diese Fähigkeiten verdeutlichen bzw. belegen können.





4. Deshalb möchte ich an Ihrer Universität studieren

Auch wenn es nicht zwingend notwendig ist, macht es immer einen guten Eindruck zu erklären, warum du dich für die Universität entschieden hast. Schließlich zeugt es von Weitsicht und Engagement, wenn du dich nicht wahllos bewirbst, sondern zeigst, dass auch die Wahl des Bildungsträgers ganz bewusst und gezielt getroffen wurde.

5. Meine Ziele nach dem Studium

Ein wichtiger Bestandteil deiner Motivation sind auch die Ziele, die du nach Beendigung des Studiums verfolgst. Auch wenn du dir noch keinen konkreten Karriereplan zurechtgelegt hast, kannst du hier ein bis zwei mögliche Optionen für deinen späteren Werdegang beschreiben. Das zeigt, dass du dich nicht “ins Blaue” bewirbst, sondern dich bereits mit deiner beruflichen Zukunft befasst hast.

UNSER TIPP!Überlege dir bereits im Vorfeld genau, in welche Absätze bzw. Zwischenüberschriften du dein Motivationsschreiben unterteilen möchtest. Wenn es dir leichter fällt, kannst du dir zu den jeweiligen Absätzen dann sogar ein paar stichpunktartige Punkte aufschreiben. So weißt du bereits ganz genau, welcher Inhalt an welcher Stelle kommt und musst diese dann nur noch ausformulieren. Auf diese Weise kannst du gezielt und effizient arbeiten und vergisst keine wichtige Information.

Motivationsschreiben Studium Muster

Um dir den Aufbau eines Motivationsschreibens um einen Studienplatz ein wenig besser zu verdeutlichen, haben wir eine Musterbewerbung erstellt, an der du dich ein wenig orientieren kannst. Insgesamt kommt es aber vor allem darauf an, deine eigene Situation und Motivation zu schildern. Dein Schreiben sollte also immer so individuell und persönlich wie möglich gestaltet sein. Dennoch kann dir unser Muster eine Orientierung bieten und vielleicht die ein oder andere Inspiration. Grundsätzlich solltest du allerdings immer davon absehen, Musterformulierungen aus dem Internet blind zu übernehmen, denn durch Standardphrasen oder einer lieblosen Aneinanderreihung von Mustersätzen wirst du nicht in der Lage sein, ein überzeugendes Motivationsschreiben zu erstellen.

Motivationsschreiben Studium Muster


Bewerbung als Führungskraft

Bewerbung als Führungskraft – worauf es wirklich ankommt!

Führungskräfte und Jobsuchende in Management-Positionen sind auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt. Viele freie Stellen werden über Beziehungen, Empfehlungen oder Headhunter besetzt. Nichtsdestotrotz ist in vielen Fällen eine Bewerbung von Nöten. Gerade bei Bewerbungen von Managern wird dann ein ganz genauer Blick auf die Bewerbungsunterlagen geworfen. Zu weitreichend sind die Entscheidungen von Führungskräften, um sich als Arbeitgeber Fehlbesetzungen leisten zu können. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei der Bewerbung als Führungskraft sehr viel Zeit und Energie in überzeugende Unterlagen investiert werden muss, um nicht bereits früh im Bewerbungsprozess aussortiert zu werden.

Was es zu beachten gibt, wo die Unterschiede zur Bewerbung eines “normalen” Angestellten liegen und mit welchen Tipps und Tricks du deine Bewerbung als Führungskraft aufwerten kannst, wollen wir im nachgehenden Artikel genauer beleuchten.

Bewerbung als Führungskraft - männlicher und weiblicher Manager

Die Bewerbung als Führungskraft – Grundlegendes

Die grundlegende Prämisse ist im Wesentlichen erst einmal für alle Bewerber die Gleiche: Du möchtest mit deiner Bewerbung positiv auffallen, um im Gedächtnis des Personalentscheiders zu bleiben, dich von deinen Mitbewerbern abheben und die wichtigsten Fähigkeiten und Erfahrungen in den Mittelpunkt stellen. Das gilt vom Praktikanten bis zur Führungsebene. Ebenso ist es wichtig – als Führungskraft mehr denn je – durch Individualität zu glänzen. Das beinhaltet ein professionell geschossenes Bewerbungsfoto, die Vermeidung von Phrasen und Standardformulierungen im Anschreiben bis hin zur Verwendung eines Designs, das auffällt, aber dennoch seriös wirkt.

Um alle Bereiche abzudecken, sehen wir uns nachgehend alle Komponenten einer Bewerbungsmappe an, um herauszufinden, was für die Bewerbung als Führungskraft ganz besonders wichtig ist.

Deckblatt & Kurzprofil

Das Deckblatt ist ein optionaler Bestandteil der Online-Bewerbungsmappe, bietet aber einige Vorteile, die nicht außer acht gelassen werden sollten. So bietet es die Möglichkeit, einen ersten Eyecatchers mit bleibenden Eindruck zu erzeugen. Zudem können die Kontaktdaten übersichtlich und ansprechend präsentiert werden. Da Führungskräfte oftmals bereits einen etwas längeren Lebenslauf mitbringen, kann sich das Anlegen eines sogenannten Kurzprofiles lohnen. Das soll deine Kernkompetenzen und wichtigsten Qualifikationen widerspiegeln, um dem Personaler einen schnellen ersten Überblick zu gewährleisten.

Je nachdem, wie ausführlich du dieses Kurzprofil formulieren möchtest, kannst du diese stichpunktartig auf deinem Deckblatt ergänzen, es am Anfang deines Lebenslaufes platzieren oder sogar eine komplette Seite dafür aufbringen. Ob und wie ausführlich du ein Kurzprofil gestaltest, bleibt allerdings dir selbst überlassen.


Anschreiben für Führungskräfte

Als Führungskraft bringst du in der Regel bereits einige Jahre an Berufserfahrung mit, warst vermutlich bereits bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt und konntest diverse Praxiserfahrungen sammeln. Bevor du mit dem Anschreiben beginnst, solltest du dich also fragen:

“Welche Erfahrungen und Kenntnisse sind für diese konkrete Stelle besonders wichtig?”

Wenn es noch keinen persönlichen Kontakt gab, bietet die Stellenbeschreibung vermutlich die wichtigsten Informationen. Hier sollten die Hauptaufgaben bereits beschrieben sein und auch die wichtigsten fachlichen und persönlichen Anforderungen werden dort in der Regel aufgelistet. Überlege dir zusätzlich, welche Fähigkeiten für diese Branche und dieses Tätigkeitsgebiet erwähnenswert sind. Gleiche die Anforderungen nun genaustens mit deinem Know-how ab. Da dir für das Anschreiben nur eine begrenzte Anzahl an Wörtern bleibt (das Anschreiben sollte nie länger als eine Din-A4-Seite sein), musst du gut Priorisieren, welche Punkte du im Bewerbungsschreiben einbaust.

Gerade in Management-Positionen musst du dich gut mit deinem Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen identifizieren können. Deshalb sollte aus deinem Anschreiben hervorgehen, warum du dich für das Unternehmen entschieden hast oder was dich an deiner neuen Aufgabe besonders reizt. Das zeigt zudem, dass du keine Massenbewerbungen verschickst, sondern dir das Unternehmen ganz genau ausgesucht hast.

UNSER TIPP!Wenn es dir hilft, schreib dir die wichtigsten Punkte, die du im Anschreiben einbauen möchtest zusammen oder markiere dir die Anforderungen der Stellenanzeige, die du erfüllst.

Achte auch auf einen angemessenen Sprachstil für dein Bewerbungsschreiben. Es gilt, eine gute Mischung zu finden, zwischen einer Sprache, die deiner Position gerecht wird und autenthischen Formulierungen. Dabei sollten nicht übermäßig viele Fachwörter verwendet werden, da auch ein Personaler in der Lage sein muss, deine Bewerbungsunterlagen zu verstehen und richtig einzuordnen.

Einleitung

Wie im gesamten Anschreiben ist es vor allem in der Einleitung wichtig, keine Standard-Sätze zu verwenden. Sonst besteht die Gefahr, den Leser bereits in den ersten Sätzen zum Abschalten zu bewegen, wenn sich dieser von Beginn an mit Floskeln konfrontiert sieht, die er so in jedem zweiten Anschreiben vorgesetzt bekommt. Eine gute Einleitung für eine Führungskraft kann z. B. auf ein bereits stattgefundenes Telefonat verweisen, deine besondere Motivation, für genau dieses Unternehmen tätig werden zu wollen erläutern oder besondere Arbeitserfolge aus deinen vorangegangenen Stationen anpreisen.

UNSER TIPP!Insgesamt ist es wichtig, mit den ersten Sätzen echtes Interesse zu wecken und Lust darauf zu machen, mehr zu erfahren. Dazu ist nicht zwingend eine lange Einleitung nötig. Zwei bis drei kurze Sätze können bereits ausreichen, um neugierig auf mehr zu machen. Das ermöglicht einen leichten Einstieg in den Text und strahlt Selbstsicherheit und Zielstrebigkeit aus.



Hauptteil

Im Hauptteil des Anschreibens geht es in erster Linie um deine fachlichen Qualifikationen und deine Praxiserfahrungen – die sogenannten Hard Skills. Dabei solltest du nicht nur auf eine sture Aufzählung deines Know-hows setzen, sondern deine Behauptungen auch mit konkreten Beispielen belegen. Um das zu verdeutlichen, sehen wir uns das an einem konkreten Beispiel an.

Suboptimal wäre also folgende Aussage:

(…)und ich bringe sehr gute Erfahrungen in der Verhandlungsführung mit.

Besser geht es so:

Mein Verhandlungsgeschick konnte ich u. a. bei der Muster AG unter Beweis stellen. Durch die Führung von zahlreichen Vertragsverhandlungen gelang es mir, die Lieferantenkosten innerhalb eines Jahres um 10 % zu reduzieren.

Diese Aussage bringt uns damit gleich zum nächsten Punkt: Lasse Zahlen und konkrete Arbeitserfolge für dich sprechen! Denn mit was kannst du deinen potenziellen Arbeitgeber besser überzeugen als mit Fakten und Erfolgen? Gab es in der Vergangenheit ein Projekt, das besonders anspruchsvoll oder zeitintensiv war oder in welchem du dich – in welcher Form auch immer – besonders unter Beweis stellen konntest? Sofern es relevant für die neue Position ist, solltest du dass nicht verschweigen, sondern, ganz im Gegenteil, in den Vordergrund stellen.

Selbiges gilt für die Steigerung von Absatzzahlen, Umsätzen oder Gewinnen oder – wie im obigen Beispiel – die Reduzierung von Kosten. Überlege dir also, welche konkreten Arbeitserfolge oder Projekte es in deinem Fall waren, die in ein bis drei Sätzen im Anschreiben wiedergegeben werden können.

Im nächsten Schritt geht es um deine Soft Skills, also deine zwischenmenschlichen oder methodischen Fähigkeiten, wie deine Führungskompetenzen. Auch wenn diese schlechter verifizierbar sind, besteht hier auch die Möglichkeit, diese teilweise mit konkreten Beispielen zu belegen. Auch hierfür kann sich ein Blick in die Stellenbeschreibung lohnen, da bei einer guten Stellenanzeige auch hier ganz genau beschrieben wird, auf welche Fähigkeiten Wert gelegt wird. Lediglich übertreiben solltest du es mit den Soft Skills nicht, da zu dick aufgetragenes Eigenlob schnell unrealistisch oder unsympathisch wirken kann und der Fokus schließlich nicht von deinen Hard Skills abgelenkt werden soll.

Falls der Bezug zum Unternehmen nicht bereits in der Einleitung hergestellt wurde, sollte dies noch in den Hauptteil der Bewerbung integriert werden. Wenn dir aus dem Stegreif keine spezifischen Gründe einfallen, die ganz speziell für diesen Arbeitgeber sprechen, können dir vielleicht folgende Ideen einen passenden Denkanstoß bieten:

  • Du kennst die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens aus eigener Erfahrung oder bist sogar Fan der Marke.
  • Auf der Unternehmenswebsite konntest du beeindruckende Umsatzzahlen oder ähnliche Unternehmenserfolge finden.
  • Im Internet findest du aktuelle News über die Firma, auf die du dich beziehen kannst.
  • Du verfügst über spezielles Branchen-Know-how oder bringst andere Kenntnisse mit, die ganz genau zum Unternehmen passen.
  • Du kannst dich im besonderen Maße mit dem Unternehmensleitbild / der Unternehmensphilosophie identifizieren.

Schluss

Der letzte Absatz eines Bewerbungsanschreibens für Führungskräfte dient nur noch dazu, die Bewerbung zu einem “runden” Ende zu bringen. Inhaltlich gibt es allerdings auch noch zwei Punkte, die du im Schlussteil einbauen kannst. Nicht fehlen sollte ein Hinweis auf deine Kündigungsfrist bzw. der Zeitpunkt der frühestmöglichen Verfügbarkeit. Darüber hinaus gibt es noch die Frage der Gehaltsvorstellungen. Deren Angabe ist im Grunde zwar optional, doch gerade bei Bewerben für leitende Positionen oftmals gefordert. Ist das nicht der Fall, musst du nun entscheiden, ob es in deiner Situation strategisch klüger ist, diese erst im Jobinterview zur Sprache zu bringen oder diese im bereits im Vorfeld zu kommunizieren.

UNSER TIPP!Auch bei einer Online-Bewerbung solltest du nicht darauf verzichten, eine handschriftliche Unterschrift am Ende deines Anschreibens einzufügen. Dies verleiht deiner Bewerbung noch einmal einen offiziellen Charakter, bestätigt die Richtigkeit der Angaben und bringt eine gewisse persönliche und individuelle Note in deine Bewerbungsunterlagen.

Lebenslauf für Führungskräfte

Der Lebenslauf ist für Personaler das wichtigeste Dokument der Bewerbung, wenn es darum geht, sich einen schnellen Eindruck deiner fachlichen Kompetenzen zu verschaffen. Da wir davon ausgehen, dass die allgemeinen Standards für Lebensläufe bekannt sind, wollen wir uns hier speziell darauf konzentrieren, welche Punkte Führungskräfte in deinem Lebenslauf besonders beachten müssen.

Das Bewerbungsfoto: Bewirbst du dich in der DACH-Region, solltest du nicht auf ein Bewerbungsfoto verzichten. Gerade in einer leitenden Position sollte es selbstverständlich sein, dass das Bild aktutell ist und vom professionellen Fotografen geschossen wurde. Für Bewerbungen in das Ausland gelten hierfür aber teilweise andere Regeln. In den USA ist es beispielsweise unüblich, ein Bewerbungsbild zu verwenden, aufgrund der Vorbeugung einer diskriminierenden Personalauswahl.

Verlinkungen: Manager & Führungskräfte sind nicht selten auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn zu finden. Insofern diese gut gepflegt und ansprechend aufbereitet sind, kannst du diese in deinem Lebenslauf gerne verlinken. Auch auf die eigene (Bewerbungs-)Homepage kann gerne verwiesen werden.

Die beruflichen Stationen: Hier solltest du darauf achten, die gefragten Kenntnisse und Erfahrungen der Stellenanzeige prominent zu platzieren. Die wichtigen Keywords sollten also zu finden sein und möglichst in den Mittelpunkt gestellt werden. Ebenso solltest du hier nicht nur deine Aufgaben stichpunktartig auflisten, sondern auch eventuelle Arbeitserfolge ergänzen. Darüber hinaus kann für den Arbeitgeber auch die Teamgröße der zu verantworteten Abteilungen oder die Branche und Tätigkeitsbereiche der Firmen interessant sein.

Referenzen: Mit steigendem Karrierelevel werden auch passende Referenzen immer wichtiger. Hierbei solltest du allerdings nicht mehr als 3 Referenzen nennen. Selbstverständlich solltest du dir vorab immer die Einverständnis der entsprechenden Personen holen. Als Referenzen eignen sich nicht nur Geschäftsführer und Vorgesetzte, sondern auch namhafte Kollegen, Professoren, Mentoren oder Auftraggeber aus selbstständigen Tätigkeiten. Gib die Referenzen am Ende des Lebenslaufes unter Angabe des vollen Namens, Funktion und Firmenzugehörigkeit sowie der Kontaktdaten an.

Moderner Lebenslauf – Muster für Führungskräfte

Vernachlässigt werden sollte auch keineswegs die optische Präsentation deiner Bewerbungsunterlagen. Ein einheitliches Design, welches von Professionalität zeugt, alle Informationen übersichtlich und leicht auffindbar präsentiert und dich positiv von deiner Konkurrenz abhebt, ist für eine gute Bewerbung als Führungskraft unerlässlich. Dabei sollte das Layout sowohl gut zu deiner Persönlichkeit passen als auch zur Firma bzw. deren Branche. Bei konservativeren Unternehmen ist also vermutlich ein schlichterer Look die passendere Wahl, während bei Unternehmen mit hoher Innovationskraft auch gerne ein etwas auffälliges Layout gewählt werden kann.

UNSER TIPP!Verwende für deine Bewerbung Farben und Designelemente, die du auch im Firmenlogo oder auf der Unternehmenshomepage findest. Das zeugt von besonders hohem Engagement und echtem Interesse am Arbeitgeber. Zudem schaffst du damit bereits ein unterbewusstes Zugehörigkeitsgefühl.

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Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben ist ein zusätzliches, optionales Anschreiben, das sich im Kern mit deinen persönlichen Kompetenzen und (wie der Name schon sagt) deiner Motivation befasst. Die sogenannte “Dritte Seite” bietet dir also die Möglichkeit, zusätzliche Informationen zu liefern, die im Anschreiben keinen Platz gefunden haben.

Was unterscheidet das Anschreiben vom Motivationsschreiben?

Fälschlicherweise wird das Motivationsschreiben oft als Synonym für das Anschreiben verwendet. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Dokument, das in der Bewerbungsmappe nach dem Lebenslauf eingeordnet wird. Grundlegend ist es nicht notwendig, ein eigenes Motivationsschreiben zu erstellen, da dies bereits ein Bestandteil des Bewerbungsschreibens ist. Nur wenn es in der Stellenbeschreibung gefordert ist oder du es als zusätzliche Informationsquelle benutzen möchtest, lohnt sich der Aufwand zur Erstellung eines Motivationsschreibens.

Vorteile eines Motivationsschreibens

    • Ein Motivationsschreiben zeugt von großem Engagement
    • Die Möglichkeit, deine Motivation für diesen Arbeitgeber tätig werden zu wollen, ausführlich zu erläutern
    • Du kannst dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben
    • Deine Soft Skills können hervorgehoben werden

Nachteile eines Motivationsschreibens

      • Sind die Informationen zu redundant, bieten Sie keinen Mehrwert
      • Es besteht die Gefahr, den Leser durch zu viel Text abzuschrecken
      • Bei übertriebener Selbstbeweihräucherung entsteht eine abschreckende Wirkung
      • Der Fokus auf deine Hard Skills kann verloren gehen

Anhänge

Widmen wir uns kurz noch den Anhängen, die auf dein Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf folgen. Als Führungskraft gibt es hier noch zwei zusätzliche Dokumente, die deine Bewerbung – je nach Situation – optional ergänzen können.

Skill Sheet

Je nach Berufsbild kann es sich lohnen, ein sogenanntes Skill Sheet zu erstellen. Dieses erfreut sich unter anderem bei IT-Berufen immer größerer Beliebtheit. Als IT-Projektleiter beispielsweise gibt es eine große Auswahl an Programmiersprachen und Programmen zu beherrschen, für die es sich lohnt, eine Übersicht zu erstellen. Damit gibst du dem Personaler die Möglichkeit, sich ein schnelleres und genaueres Urteil über deine Kenntnisse zu verschaffen.

Im Skill Sheet listest du dafür also alle relevanten Kenntnisse auf und gibst den jeweiligen Grad der Kenntnisse an. Die Selbsteinschätzung sollte aber stets der Realität entsprechen – denn eine übertriebene Bewertung deiner Fähigkeiten kann dir im Vorstellungsgespräch sonst schnell auf die Füße fallen. Deine Kenntnisse werden idealerweise über eine grafische Darstellung wie einen Balken oder eine gewisse Anzahl vergebener Punkte verdeutlicht und kann jede Art von fachspezifischer aber auch persönlicher Kompetenzen darstellen. Notwendig ist ein Skill Sheet als eigenes Dokument allerdings nur bei einer sehr großen Anzahl relevanter Kenntnisse. Andernfalls reicht dir der Platz, den dir dein Lebenslauf bietet völlig aus.


Projektliste

Du hast in der Vergangenheit eine Unzahl an verschiedensten Projekten begleitet oder selbst verantwortet? Wenn die Auflistung und Beschreibung der Projekte deinen Lebenslauf sprengt und diesen unnötig unübersichtlich macht, kann es sich lohnen, auch dafür ein eigenes Dokument zu erstellen. Dann hat der Leser deiner Bewerbungsunterlagen dennoch die Chance, sich über deinen Lebenslauf einen schnellen Überblick über deine Erfahrungen zu machen und bekommt trotzdem die Möglichkeit, sich ein ganz genaues Bild über deine bisherigen Erfahrungen zu verschaffen.

Zeugnisse und Zertifikate

Zu deiner Bewerbung zählen selbstverständlich auch deine Arbeitszeugnisse, Zertifikate und weitere Anhänge. Achte darauf, dass diese sauber eingescannt wurden, in umgekehrter Chronologischer Reihenfolge aufgelistet wurden und möglichst im PDF-Format übermittelt werden. Um dem Bewerbungsempfänger einen möglichst guten Überblick zu gewähren, solltest du alle Unterlagen zu einem PDF zusammenfassen bzw. diese in sinnvolle Gruppierungen unterteilen. Im Internet findest du im Übrigen kostenlose Programme, die es dir ermöglichen, mehrere Dokumente zu einer PDF-Datei zusammenzuführen.

Tipps für Bewerbungen als Führungskraft

Für Manager und Führungskräfte sind die Ansprüche an die Bewerbung hoch und es gibt viele große und kleine Fehlerquellen und Hinweise, die zu beachten sind. Die wichtigsten Tipps aus unserem Artikel findest du hier nochmals in Kurzform zusammengefasst:

  • Stelle die relevantesten Erfahrungen und Qualifikationen in den Vordergrund.
  • Überzeuge durch individuelle Bewerbungsunterlagen und zeige Persönlichkeit.
  • Belege deine Argumente im Anschreiben mit konkreten Beispielen
  • Stelle klar, warum du genau für dieses Unternehmen tätig werden willst
  • Vermeide Floskeln im Anschreiben – ganz besonders im ersten Absatz
  • Lasse konkrete Zahlen und Arbeitserfolge für dich sprechen
  • Achte auf ein ansprechendes und einheitliches Design sowie die Nutzung eines professionellen Bewerbungsfotos
  • Verwende ein Skill Sheet oder eine Projektliste wenn dein Lebenslauf sonst zu unübersichtlich wird
  • Versende alle Dokumente im PDF-Format und füge diese zu einer Datei zusammen

Bewerbungscoach Martin Wehrle hat seine Tipps für die Bewerbung für Führungskräfte in einem kurzen Video festgehalten, das wir dir auch gerne empfehlen.

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Hier geht’s zum eBook von Karrierecoach Martin Wehrle: Geheimakte Vorstellungsgespräch


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Bewerbungsservice – so funktioniert’s

Bewerbungsservice – 360 Grad Bewerbung

Du spielst mit dem Gedanken, einen professionellen Bewerbungsservice für die Erstellung deiner Bewerbungsunterlagen in Anspruch zu nehmen, da dir das Schreiben deiner Bewerbung selbst eher schwer von der Hand geht? Das Problem, dass dir das Entwerfen deines Bewerbungsschreibens nur Energie raubt und einen hohen Zeitaufwand mit sich bringt, kennen viele Bewerber! Deshalb solltest du dich auf keinen Fall entmutigen lassen und lieber einen geübten Bewerbungsschreiber beauftragen und von dessen Expertise profitieren, als eine Bewerbung zu versenden, die wenig Erfolg verspricht. Somit kannst du deine Bewerbung ganz bequem schreiben lassen, die negativen Aspekte des Bewerbungsprozesses auslagern, um dich mit neuem Elan zu bewerben.

Wie sich in der Praxis immer wieder zeigt, werden leider nicht zwingend die qualifiziertesten Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen, sondern jene, die Ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen am besten in ihren Unterlagen präsentieren können. Wenn du bei deiner Jobsuche nichts dem Zufall überlassen willst, möchten wir dir unseren Bewerbungsservice näherbringen und dabei etwas detailierter auf den Ablauf der Zusammenarbeit eingehen, damit du dir ein umfassendes Bild verschaffen kannst.

 

Bewerbungsservice Grafik

Über 360-Grad-Bewerbung

Seit 2018 vertrauen unsere Kunden unserem Bewerbungsservice sowohl bei der Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen als auch bei der Erstellung neuer Bewerbungsmappen und Anschreiben. Mittlerweile haben mehr als 1.000 Jobsuchende ihre Bewerbung von uns schreiben lassen, um Ihre Chancen, ins Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden zu erhöhen – und das vom Auszubildenden bis zur Top-Führungskraft!

Neben unserem Bewerbungsservice möchten wir euch bei allen weiteren Themen rund um die Bewerbung unterstützen. Deshalb haben wir eine eigene Bewerbungsapp entwickelt, geben unser Know-how in unseren eBooks weiter, bieten professionelle Lebenslauf-Vorlagen zum Download an und geben zahlreiche kostenlose Tipps & Tricks rund um deine Bewerbung.


Was kostet ein professioneller Bewerbungsservice?

Wir haben uns die renommiertesten Bewerbungsservices angesehen und die Preise und Leistungen verglichen. Ein Anschreiben für Berufsanfänger kostet bei den gängigen Anbietern bereits 50 bis 140 Euro. Bei berufserfahrenen Bewerbern und Führungskräften ziehen die Preise noch einmal kräftig an. Für die Erstellung einer ganzen Bewerbungsmappe starten die Preise bei rund 100 €, bei entsprechender Erfahrung kommen sogar schnell mehrere Hundert Euro zusammen.

UNSER TIPP! Hier findest du den Preisvergleich der Ghostwriter für Bewerbungen im Überblick.

Wir von www.360-Grad-Bewerbung.de sind allerdings als Gegenpool zu den vergleichsweise teuren Bewerbungsservices angetreten und bieten Anschreiben bereits für 32,90 € an und ganze Bewerbungsmappen bereits ab 71,70 €. (Preise stand 10/2021). Dabei kannst du deine Wunschleistungen individuell auswählen und bist nicht auf teure Komplettpakete angewiesen.

Wann lohnt es sich, einen Bewerbungsservice zu nutzen?

Wenn es dir prinzipiell leicht fällt, Texte zu verfassen und bereit bist, genügend Zeit aufzuwenden, dir das notwendige umfangreiche Wissen für die Erstellung professioneller Bewerbungsunterlagen anzueignen, ist es für dich vermutlich nicht zwingend notwendig, einen Bewerbungsservice in Anspruch zu nehmen.

Allerdings wissen wir aus eigener Erfahrung auch, dass sich viele Bewerber in ihren eigenen Fähigkeiten, eine Bewerbung zu schreiben, gerne überschätzen. Deshalb kann es sich auch lohnen, auf Nummer sicher zu gehen und die Unterlagen von einem Profi zumindest überprüfen zu lassen, was teilweise auch kostenlos angeboten wird.

Einem großen Teil an Jobsuchenden fällt das Schreiben der eigenen Bewerbung allerdings eher schwer und ist es unangenehm, sich selbst positiv zu beschreiben. Deshalb lohnt sich oftmals schon alleine die neutrale Sicht von einem außenstehenden Bewerbungsschreiber, der einen unvoreingenommenen Blick auf deine Unterlagen und Qualifikationen wirft und mit deinem Input ein neues Motivationsschreiben erstellt.


Vielleicht zählst du auch zu den Bewerbern, die Ihre Stärken eher im technischen, handwerklichen bzw. visuellen Bereich haben. Gerade dann ist es von Vorteil, sich die Bewerbung schreiben zu lassen und von den umfangreichen Erfahrungen und der Beratung von geschulten Textern zu profitieren.

Ein Punkt, der ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden darf, ist der hohe Zeitaufwand, der notwendig ist, wenn du keine Routine im Schreiben von Bewerbungen mitbringst. Denn eine mittelmäßige Bewerbung reicht oftmals nicht mehr aus, um für begehrte Jobs zu Vorstellungsgesprächen eingeladen zu werden und eine professionelle Bewerbung, die Personaler wirklich überzeugt, hat sich zu einer eigenen kleinen Wissenschaft entwickelt.

Wer seine Lebenszeit also lieber angenehmeren Dingen widmen möchte, darf also auch dann einen Bewerbungsservice in Anspruch nehmen, wenn die notwendigen Fähigkeiten zum schreiben von Bewerbungen eigentlich vorhanden sind.

So funktioniert der Bewerbungsservice von 360 Grad Bewerbung

Die Zusammenarbeit mit unserem Bewerbungsservice funktioniert in wenigen einfachen Schritten. Grundsätzlich findet der Prozess komplett online statt. Daher bieten wir auch keine Papierbewerbungen an – du gibst deine Bestellung online auf und bekommst deine fertigen Unterlagen als editierbare Datei (MS Word oder OpenOffice) per E-Mail zugesandt.

1. Leistungen auswählen

Schritt 1Bei unserem Bewerbungsservice kannst du dir dein individuelles Bewerbungspaket zusammenstellen, damit du nur für die Leistungen bezahlst, bei denen du wirklich Hilfe benötigst. Klicke dazu auf die einzelnen Schaltflächen, um deinem Paket eine Leistung hinzuzufügen. Mit einem Klick auf “Anschreiben erstellen lassen” wirst du bereits aufgefordert, den Link zur gewünschten Stellenbeschreibung einzutragen. Dadurch können wir individuell auf die Anforderungen und Aufgaben der Stelle eingehen, um ein ideales Ergebnis zu erzielen. Doch auch das Schreiben von allgemein gehaltenen Anschreiben, Motivationsschreiben, Initiativbewerbungen oder ganzen Bewerbungsmappen (Deckblatt, Anschreiben + Lebenslauf) gehören zu unserem Tagesgeschäft.

Dazu hast du die Möglichkeit, mit dem“Lebenslauf-Check” deinen Lebenslauf von uns überprüfen zu lassen. Wir kontrollieren diesen auf Vollständigkeit, Fehler in der Rechtschreibung und geben Tipps zur Optimierung.

Du möchtest eine rundum gelungene Bewerbung von A bis Z von unseren Bewerbungsexperten schreiben lassen? Dann wähle zusätzlich ein Wunschdesign für deine Bewerbungsmappe aus uns wähle die Option “Bewerbungsmappe erstellen lassen”.

Zu guter Letzt wählst du zwischen der Standard-Bearbeitungszeit von 5 Werktagen oder der Express-Bearbeitung von 2 Werktagen. Solltest du mit der großen Auswahl an Optionen Schwierigkeiten haben, gibt es hierfür auch ein Video-Tutorial, welches unseren Bewerbungsservice Schritt für Schritt erklärt:

2. Dokumente, Daten und Anmerkungen übermitteln

Schritt 2

Als Nächstes hast du die Möglichkeit, deiner Bestellung bis zu 5 Dokumente beizufügen. In der Regel reicht vorerst dein aktueller Lebenslauf aus. Du kannst aber auch dein Bewerbungsfoto für die Erstellung von Bewerbungsmappen (inklusive Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf), Arbeitszeugnisse oder den Entwurf deines aktuellen Anschreibens beifügen, wenn du möchtest. Grundsätzlich gilt: Je mehr Informationen wir von dir bekommen, umso individueller und passgenauer kann dein Texter dein Bewerbungsschreiben anfertigen und auf deine Situation anpassen.

Im gleichen Schritt gibst du deine Rechnungsadresse an sowie eventuelle zusätzliche Anmerkungen zu deiner Bestellung. Da sich dein Ansprechpartner aber später noch mit dir in Verbindung setzen wird, bevor er sich an die Arbeit macht, ist es nicht zwingend notwendig, umfangreiche Kommentare und Erläuterungen hinzuzufügen.

3. Bestellung abschließen

Schritt 3

Wähle nun deine gewünschte Zahlungsart aus und schließe die Bestellung deiner Bewerbung ab. Dir stehen direkte Banküberweisung, Sofortüberweisung, PayPal, Kreditkarte und Giropay als Zahlungsoptionen zur Verfügung. Per E-Mail bekommst du nun umgehend eine Bestätigung deiner Bestellung sowie eine Rechnung, wodurch du die entstandenen Kosten sogar bei deiner Steuererklärung geltend machen kannst.

4. Fragen beantworten

Schritt 3Nun sind erst einmal wir an der Reihe. Dein Ansprechpartner & Bewerbungsschreiber liest sich in Ruhe in die Stellenbeschreibung und deinen Lebenslauf ein und wird sich dann per E-Mail mit dir in Verbindung setzen, um dir ein paar Fragen stellen, damit dieser genügend Informationen für eine professionelle Bewerbung bekommt. Das sind in der Regel 3 bis 6 individuelle Fragen zu deiner Qualifikation, Situation oder Motivation. Je ausführlicher du uns diese beantwortest, desto individueller können wir dein Motivationsschreiben auf dich zuschneiden!

Dabei verzichten wir bei unserem Bewerbungsservice bewusst auf eine Absprache per Telefon, da das schriftliche Beantworten der Fragen per E-Mail ein paar wichtige Vorteile mit sich bringt:

  1. Du musst nicht sofort antworten, sondern kannst dir in Ruhe überlegen, welche fachlichen und persönlichen Qualifikationen dich auszeichnen.
  2. Du kannst die Fragen gerne auch außerhalb der üblichen Bürozeiten beantworten.
  3. Wir haben alle deine Angaben schriftlich vorliegen und so gehen keine Informationen verloren.
  4. Ein Telefonat verleitet oftmals dazu, “um den heißen Brei zu reden” während du bei deinen Angaben in Schriftform dir vor dem Absenden selbst noch einmal einen Eindruck verschaffen kannst, wie aussagekräftig deine Informationen sind.

5. Abwarten

Schritt 3Nun kannst du dich zurücklehnen und dich auf andere Aspekte der Jobsuche oder einfach um die schönen Dinge im Leben kümmern. Wir übernehmen die Arbeit, stellen deine Bewerbung innerhalb der Bearbeitungsfrist fertig und lassen dir die fertigen Bewerbungsunterlagen innerhalb der Bearbeitungsfrist als editierbare Datei per E-Mail zukommen.

6. Fertige Unterlagen überprüfen
Schritt 3

Sehe dir deine neuen Bewerbungsunterlagen nun in Ruhe an. Solltest du noch nicht komplett zufrieden sein, darfst du uns jederzeit wieder kontaktieren. Nachträgliche Änderungswünsche werden selbstverständlich kostenlos umgesetzt. Wir sind uns unserer Sache sogar so sicher, dass wir unsere Zufriedenheits-Garantie ins Leben gerufen haben. Diese beinhaltet die Erstattung des kompletten Rechnungsbetrages, solltest du auch nach mehrmaliger Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen unzufrieden mit unserem Bewerbungsservice sein. Da du die Dokumente im editierbaren Format erhältst, kannst du kleinere Änderungen auch jederzeit selbst vornehmen und hast zudem die Möglichkeit, den Inhalt der Bewerbung für andere Stellen / Arbeitgeber selbst anzupassen.

7. Bewerben

Schritt 3Nachdem du dir viel Stress und Zeit gespart hast, kannst du nun richtig loslegen und dich mit gutem Gefühl bewerben – mit Bewerbungsunterlagen vom Profi erstellt. So überzeugst du deinen neuen Arbeitgeber von deiner Person und deinen Fähigkeiten und wirst mit Sicherheit zu zahlreichen Vorstellungsgesprächen eingeladen!



Ihr kennt mich doch gar nicht, wie könnt Ihr eine Bewerbung schreiben, die genau zu mir passen soll?

Unser Team besteht aus Bewerbungsprofis, die sich tagtäglich mit dem Thema Bewerbungen auseinandersetzen. Egal ob Ausbildung, Bürojob, Lagerarbeiter, Softwareentwickler, Arzt oder Manager – wir haben bereits für alle möglichen Branchen und Karrierestufen geschrieben und haben gelernt, uns individuell an die verschiedenen Gegebenheiten anzupassen.

Dazu haben wir sehr viele Informationen, die wir für dein Anschreiben benötigen, von dir persönlich erfragt und kennen sowohl deinen Lebenslauf als auch die Aufgaben und Anforderungen der Stelle. Durch unsere individuellen Fragen werden Unklarheiten bereits im Vorfeld ausgeräumt.

Selbstverständlich verwenden wir keine vorgefertigten Textbausteine, sondern erstellen jedes Bewerbungsschreiben von Grund auf neu, um dein Vertrauen in unseren Bewerbungsservice zu rechtfertigen.

Welche Vorteile hat die Nutzung eines Bewerbungsservices?

Durch die aktuelle Wirtschaftslage hat sich der Arbeitsmarkt für Jobsuchende wieder drastisch verschärft. In fast allen Bereichen haben Bewerber wieder mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, da viele Menschen Ihren Job verloren haben, in sicherere Branchen wechseln möchten oder unzufrieden sind.

Gerade deshalb ist es umso wichtiger geworden, mit überzeugenden Bewerbungsunterlagen zu punkten – denn auch den Firmen geht es wieder schlechter. Haben diese bis vor Kurzem noch händeringend nach Bewerbern gesucht, werden nun stattdessen überwiegend Stellen abgebaut. Genau deswegen ist es von Vorteil, sich bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen von einem Bewerbungsservice helfen zu lassen

Statistik: Wie verändert die aktuelle Corona-Krise das Thema Bewerbung in Deutschland? | StatistaDiese Statistik wurde ganz zu Beginn der Corona-Krise erhoben und bereits hier zeigt sich deutlich, dass sich Bewerber wieder stärker bemühen müssen, um einen Job zu bekommen.

Mit dem Bewerbungsservice von 360 Grad Bewerbung….

  • …verschaffst du dir durch hochwertige Bewerbungsunterlagen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
  • …generierst du mehr Einladungen zum Vorstellungsgespräch.
  • …hast du eine hohe Kostenersparnis im Vergleich zu anderen Anbietern.
  • …steht dir ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.
  • …erhälst du bearbeitbare Bewerbungsunterlagen, die du immer wieder verwenden kannst.
  • …gewährleistet unsere Zufriedenheits-Garantie ein sehr gutes Ergebnis.

 


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Bewerbung Minijob

Bewerbung auf einen Minijob – Tipps & Muster

Die Ausübung eines Minijobs ist für unzählige Personengruppen die ideale Möglichkeit, ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Egal ob Schüler oder Studenten, Berufstätige,  Arbeitssuchende oder Rentner – die Situationen, in denen eine Beschäftigung auf 450-Euro-Basis infrage kommt, sind nahezu unzählbar. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von Minijobs: Die sonst üblichen Lohnnebenkosten fallen (auf Arbeitnehmerseite) weg und auch vom Beitrag zur Rentenversicherung kannst du dich befreien lassen. So gibt es keine Abzüge für Angestellte und die 450 Euro landen, bei entsprechender Anzahl geleisteter Stunden, wie geplant, auf deinem Konto.

Nachgehend findest du alle wichtigen Informationen, wobei wir uns in erster Line mit der Bewerbung auf einen Minijob auseinandersetzen.

Bewerbung Minijob - Aushilfskraft als Backwarenverkäuferin

Was zeichnet einen Minijob aus?

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung mit einer derzeit definierten Verdienstobergrenze von 450 € pro Monat. Ein Minijobber kann im gewerblichen Bereich oder in privaten Haushalten beschäftigt werden. Dabei gelten für diese im Wesentlichen die gleichen Rechte wie auch für andere Arbeitnehmer. Das bedeutet, es besteht ein Anspruch auf bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, aber auch der gesetzliche Mindestlohn muss eingehalten werden. Dabei darf der monatliche Verdienst von 450 € auch überschritten werden, so lange der jährliche Durchschnitt von 450 € eingehalten wird.

Grundlegend können die Arbeitsverträge auch mündlich abgeschlossen werden. In diesem Fall müssen die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsvertrages, bis spätestens 4 Wochen nach Beginn der Tätigkeit, schriftlich festgehalten werden. Im Idealfall unterschreibst du jedoch einen Arbeitsvertrag vor der Aufnahme deines Minijobs – auch um für den Streitfall abgesichert zu sein.

Infografik: Über 4 Millionen mit Zweitjob

Minijob – die Bewerbung

Was muss alles in die Bewerbung für einen Nebenjob? Auch wenn es sich “nur” um einen Minijob handelt, solltest du einen angemessenen Wert auf überzeugende Bewerbungsunterlagen legen. Minijobs sind oft heiß begehrt und die Auswahl an Bewerbern für die Arbeitgeber dadurch groß. Die gute Nachricht lautet: Ganz so viel Aufwand wie bei einer regulären Bewerbung ist nicht nötig. Wer allerdings ungeübt im Schreiben von Bewerbungen ist, muss sich dennoch ein wenig mit dem Thema auseinandersetzen, um auch wirklich überzeugen zu können. Deshalb befassen wir uns nachgehend mit allen Bestandteilen deiner Bewerbung für einen Minijob:

Deckblatt:

Wie auch bei der Bewerbung um eine Festanstellung ist das Deckblatt optional und nicht zwingend notwendig. Allerdings gibt es dir die Möglichkeit, einen Eyecatcher einzubauen, der im Gedächtnis des Entscheiders bleibt. Zudem kannst du hier deine Kontaktdaten übersichtlich zu präsentieren und dich, durch ein individuell gestaltetes Deckblatt, von deinen Mitbewerbern abheben.

Ausführlichere Informationen zum Deckblatt findest du in diesem Artikel.

Anschreiben

Es mag dir vielleicht lästig erscheinen, aber auch bei der Bewerbung um einen Minijob solltest du nicht auf ein Anschreiben verzichten. Schließlich möchte auch hier dein Arbeitgeber wissen, aus welchen Beweggründen du dich bewirbst, warum du der Meinung bist, dass du für diesen Job besonders gut geeignet bist und ganz einfach – mit wem er es zu tun hat. Dabei geht es aber auch darum, ganz grundlegende Informationen zu übermitteln, wie:

  • An welchen Tagen bist du in der Lage, zu arbeiten.
  • Wie viele Stunden pro Woche kannst du arbeiten.
  • Der Zeitraum, über welchen du tätig sein möchtest.
  • Der Stundenlohn, den du beziehen möchtest (falls nicht bereits im Vorfeld konkret festgelegt).

Deswegen muss dein Bewerbungsschreiben nicht ganz so ausführlich sein wie für andere Stellen, allerdings solltest du darauf achten, dass am Ende alle W-Fragen beantwortet wurden und der Arbeitgeber sich ein Bild von deiner Persönlichkeit und deinen Fähigkeiten machen kann.

Mehr dazu findest du auch in den Artikeln Wie schreibt man eine Bewerbung? oder Bewerbung Muster. Solltest du selbst große Mühe mit deinem Anschreiben haben, kannst du deine Bewerbung auch von unseren Experten schreiben lassen.

Lebenslauf

Der Lebenslauf für eine Bewerbung auf einen Minijob unterscheidet sich nicht vom regulären Lebenslauf. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass hier leicht sehr viel Potenzial verschenkt wird, da viele Bewerber der Meinung sind, hier nicht viel verkehrt machen zu können. Deshalb möchten wir dir hier die verbreitetsten Fehler erläutern, damit du diese vermeiden kannst:

  • Veraltete Standards: Zu den häufigsten Fehlern dieser Kategorie zählt u. a. die Nennung der Eltern und deren Berufsfeld. Das hat in einem modernen Lebenslauf jedoch nichts mehr zu suchen. Auch der Aufbau des Lebenslaufes hat sich über die letzten Jahre verändert. So ist es mittlerweile üblich, die Stationen in umgekehrter chronologischen Reihenfolge aufzubauen, beginnend mit der letzten bzw. aktuellen Tätigkeit.
  • Kein Bewerbungsfoto: Es ist zwar nicht zwingend notwendig, ein Bewerbungsfoto zu verwenden, allerdings solltest du nicht ohne Weiteres darauf verzichten. Denn zum einen möchtest du mit deiner Bewerbung im Gedächtnis des Personalentscheiders bleiben und zum anderen werden auch immer Persönlichkeiten und Menschen eingestellt. Dein künftiger Chef möchte schließlich wissen, mit wem er es zu tun hat, auch wenn es sich “nur” um einen Minijob handelt. Verwende dafür unbedingt ein professionell geschossenes Bild und Keines aus deiner privaten Sammlung.
  • Keine Aufgabenbeschreibungen: Bei allen relevanten Stationen deines Lebenslaufes solltest du eine stichpunktartige Aufgabenbeschreibung deiner Tätigkeiten auflisten. Dadurch entgeht dem Arbeitgeber nicht, dass du vielleicht bereits ähnliche Aufgaben übernommen hast und bereits Erfahrungen in deinem zukünftigen Aufgabenfeld mitbringst.
  • Mangelhafte Optik: Vergiss nicht, dass es bei deiner Bewerbung nicht ausschließlich um den Inhalt geht. Denn auch wenn dieser perfekt verfasst wurde, kann eine lieblose oder sogar schlampige optische Präsentation den Eindruck vermitteln, dass du dir keine Mühe mit deiner Bewerbung gegeben hast und du deshalb vielleicht gar nicht so sehr motiviert bist, den Job auszuüben. Sorge also für eine übersichtliche Aufbereitung der Daten und ein Design, dass dich positiv von deinen Mitbewerbern abhebst. Dazu findest du im Internet zahlreiche Lebenslauf Vorlagen, die du verwenden kannst.
  • Unvollständiger Lebenslauf: Es gibt durchaus viele Punkte, die in den Lebenslauf aufgenommen werden müssen / sollten. Vergewissere dich also im Vorfeld, ob du wirklich alle relevanten Punkte in den Lebenslauf aufgenommen hast. Dazu kannst du gerne unsere interaktive Lebenslauf-Checkliste verwenden.

Neben unserer Checkliste haben wir uns auch im Artikel Wie schreibt man einen Lebenslauf? ausführlicher mit diesem Thema beschäftigt.

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Präsentiere deine Bewerbung unbedingt auch optisch ansprechend. Mit unseren Vorlagen bleibst du in Erinnerung – jetzt downloaden!

Motivationsschreiben

Ein zusätzliches Motivationsschreiben ist mittlerweile nicht mehr üblich, da dies in der Regel bereits ein Bestandteil des Anschreibens ist. Dies benötigst du lediglich noch, wenn es in der Stellenbeschreibung explizit gefordert ist. Bei einem Minijob wird das aber nicht der Fall sein, deswegen kannst du auf ein Motivationsschreiben getrost verzichten!

Anhänge

Je nach Art des Jobs macht es mal mehr und mal weniger Sinn, Anlagen wie Zeugnisse und Zertifikate mitzuschicken. Als Aushilfe in einem Café ist es vermutlich eher weniger notwendig, Zeugnisse mitzuschicken, während es beispielsweise in einem Callcenter vorteilhaft sein kann, wenn du ein gutes Arbeitszeugnis aus einer ähnlichen Tätigkeit vorlegen kannst. In Berufen wie als Mediengestalter kann es dir hingegen sogar einen sehr großen Vorteil verschaffen, relevante Arbeitsproben mitzuschicken. Mache dir also selbst einmal Gedanken darüber, ob es in deinem Fall Arbeitszeugnisse, Zertifikate oder Arbeitsproben gibt, die für deine Bewerbung um einen Minijob Sinn ergeben.

Minijob Bewerbung Muster

Damit du dir ein Bild von einem Bewerbungsanschreiben für einen Minijob machen kannst, haben wir eine Musterbewerbung für einen Aushilfsjob als Verkäufer angefertigt. Von diesem Muster kannst du dir ein ungefähres Bild verschaffen und findest vielleicht auch die ein oder andere Inspiration für deine Bewerbung. An unserem Beispiel kannst du dich zwar ein wenig orientieren, allerdings solltest du keine Muster aus dem Internet blind übernehmen. In einer Bewerbung kommt es in erster Linie darauf an, deine individuelle Situation und Stärken zu schildern, sodass das sture übernehmen von Mustersätzen in der Regel kontraproduktiv ist.

Hier findest du unsere Musterbewerbung um einen Minijob:

Bewerbung Minijob Muster - Musterbewerbung als Verkäuferin

Beliebte Minijobs

Laut www.minijobs.info bessern mehr als 6 Millionen Deutsche Ihr Einkommen mithilfe einer Nebentätigkeit auf, wobei ds die Top 10 der beliebtesten Minijobs sind:

1. Kellner

2. Hostess

3. Reinigungskraft

4. Packer / Helfer

5. Verkäufer

6. Nachhilfelehrer

7. Callcentermitarbeiter

8. Security

9. Fahrer

10. Hausmeister

Wo finde ich einen Minijob?

Wie bei nahezu allen Jobs lohnt sich ein Blick auf die größten Jobportale, um Minijobs zu finden, die deinen Vorstellungen entsprechen. Darüber hinaus sind für Nebenjobs auch die regionalen Tageszeitungen bzw. deren Online-Auftritt von Bedeutung. Vielleicht gibt es in deiner Umgebung auch andere regionale Jobbörsen, die für dich interessant sind.

Du hast einen oder mehrere potenzielle Arbeitgeber im Kopf? Fragen kostet nichts, warum also nicht per E-Mail, sozialem Netzwerk oder persönlichem Kontakt anfragen, ob gerade Jobs zu vergeben sind? Vielleicht ergatterst du so einen Minijob, der so noch gar nicht ausgeschrieben ist und umgehst so den unnötigen Konkurrenzkampf.


Bewerbung ohne Anschreiben

Bewerbung ohne Anschreiben

Als Bewerber kennst du vielleicht diese Situation: Eigentlich ist alles bereit, um im Bewerbungsprozess richtig loszulegen – die Bewerbungsmappe ist bereits erstellt, nur mit dem Anschreiben wird noch gehadert, denn das Ergebnis macht noch keinen zufriedenstellenden Eindruck. Am liebsten hättest du bereits 20 Bewerbungen verschickt, stattdessen bist du noch damit beschäftigt, Sätze umzuformulieren und dir den Kopf zu zerbrechen, wie du deine Fähigkeiten in das beste Licht rückst. Keine Wunder also, wenn du dich fragst, ob eine Bewerbung ohne Anschreiben ebenso möglich ist bzw. ob es sinnvoll ist, sich ohne Anschreiben zu bewerben.

Im nachgehenden Artikel beschäftigen wir uns genau mit dieser Frage und erläutern, in welchen Fällen du deine Bewerbung auf keinen Fall ohne Anschreiben verschicken solltest und welche Möglichkeiten es gibt, darauf zu verzichten. Dazu stellen wir dir eine Firma vor, welche den Arbeitsmarkt gerade auf den Kopf stellt und Jobsuchenden Zehntausende von Stellen ohne Anschreiben zugänglich macht.

Bewerbung ohne Anschreiben - Grafik

Kann ich mich ohne Anschreiben bewerben?

Leider ist es die harte Realität, dass du dein Bewerbungsschreiben nicht ohne Weiteres weglassen kannst – es sei denn, in der Stellenbeschreibung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch Bewerbungen ohne Anschreiben akzeptiert werden. Bei den allermeisten ausgeschriebenen Stellen ist das allerdings nicht der Fall.

Doch warum ist das Anschreiben für den Arbeitgeber überhaupt so wichtig?

In erster Linie haben Personalentscheider nicht sehr viele Informationen über Bewerber und greifen nach jedem Strohhalm, um den Kandidaten so gut wie möglich einschätzen zu können. Telefonische oder sogar persönliche Gespräche zu führen kostet dem Personaler viel Zeit und dem Arbeitgeber damit viel Geld. Darum möchte dieser bereits in der ersten Stufe des Bewerbungsprozesses so viele Hinweise wie möglich auf die fachliche und persönliche Eignung seiner Bewerber erhalten.

Zwar ist der Lebenslauf das wichtigste Dokument, wenn es darum geht, einen schnellen Überblick über die Qualifikation der Jobsuchenden zu erhalten, dennoch gibt es auch viele Informationen, die darin fehlen. Dazu zählen u. a. die Motivation des Bewerbers, die detaillierte Ausführung der relevanten Erfahrungen und die persönlichen Eigenschaften, die sogenannten Soft Skills. Dazu bietet das Bewerbungsanschreiben die Möglichkeit, eventuelle Lücken oder andere erklärungsbedürftigen Stationen (z. B. Ausbildungswechsel oder Studienabbruch) plausibel zu erklären.

Das alles sind wichtige Faktoren, die du nicht außer acht lassen solltest. Hinzu kommt, dass bei einer Bewerbung ohne Anschreiben sehr leicht der Eindruck entsteht, dass der Bewerber nicht bereit war, die notwendige Mühe und Zeit in ein gutes Bewerbungsschreiben zu investieren – was vermutlich selten gute Rückschlüsse auf eine engagierte Arbeitsweise zulässt.

Solltest du also ein Anschreiben benötigen, hast aber selbst kein Händchen dafür, dich selbst positiv darzustellen, kannst du auch auf unsere Expertise zurückgreifen und deine Bewerbung, in enger Absprache mit dir, von uns schreiben zu lassen.

Diese Firma revolutioniert gerade die Bewerbung ohne Anschreiben

Wenn du dich für eine Bewerbung ohne Anschreiben interessierst, bietet dir das Unternehmen MoBerries eine besonders beeindruckende Alternative! Das Berliner Start-up wurde im Jahr 2015 gegründet und hat vor ein paar Jahren ca. 1,8 Millionen Euro an Investorengeldern eingesammelt, um Ihr Geschäftsmodell und die dazugehörige KI (Künstliche Intelligenz) zu entwickeln. Mittlerweile verbinden Sie Zehntausende von Jobs und Bewerbern – und das für Jobsuchende völlig kostenlos!

Wie funktioniert das einzigartige System von MoBerries?

Bewerber können sich mit einem Zeitaufwand von 2 bis 5 Minuten kostenlos registrieren, ihren Lebenslauf hochladen und Ihre Präferenzen angeben. Dazu gehören u. a. der Arbeitsort, die Arbeit in Voll- oder Teilzeit oder die Gehaltsvorstellungen.

Damit ist deine Arbeit als Bewerber bereits getan. Denn nun beginnt die Arbeit der KI, die in Echtzeit alle Stellen mit deinem Lebenslauf und deinen Präferenzen abgleicht und das sogenannte Matching vollzieht. Nun bekommst du bereits erste Stellen vorgeschlagen und wenn auch die Arbeitgeber dein Profil interessant finden, können bereits die ersten Vorstellungsgespräche geführt werden. Und das Beste: Bewerber kostet dieser Service, zu keinem Zeitpunkt, auch nur einen Cent!

MoBerries - Bewerben ohne Anschreiben

Darum lieben auch Arbeitgeber das Angebot von MoBerries:

Doch nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch die Unternehmen profitieren vom ausgezeichneten Geschäftsmodell von MoBerries. Denn wenn diese Ihre Stellen über einen Headhunter, Personalvermittler oder ein Unternehmen für Arbeitnehmerüberlassung besetzen, fallen in der Regel Provisionen von ca. 3 Brutto-Monatsgehältern an.

Moberries verlangt – dank KI-gestütztem Matching – nur einen Bruchteil der Gebühren und ist dabei noch schneller und flexibler als der Standard-Personalvermittler.

Andere Alternativen zum Anschreiben

Neben dem Service von MoBerries gibt es noch andere Möglichkeiten, sich ohne Anschreiben zu bewerben. Ein paar davon möchten wir dir hier vorstellen:

Bewerbungshomepage

Eine besonders kreative Form der Bewerbung, mit welcher du garantiert im Gedächtnis eines jeden Personalentscheiders bleibst, ist die Erstellung einer eigenen Bewerbungshomepage. Hier wird zum einen dein Lebenslauf optisch ansprechend dargestellt als auch deine fachlichen Qualifikationen. Anstelle eines vollständigen Anschreibens, hast du hier die Möglichkeit, nur die wichtigsten zusätzlichen Informationen, in zwei bis drei Sätzen zu ergänzen oder nur deine Hard Skills für dich sprechen zu lassen.

Business-Netzwerke

Auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn hast du die Chance, von Recruitern und Headhuntern aktiv angesprochen zu werden. Prinzipiell ist das für alle Jobsuchenden möglich, besonders interessant ist das jedoch für Personen aus sehr gefragten Berufsgruppen. Wenn dein Profil entsprechend optimiert ist, wirst du dort oft aktiv von Mitarbeitern der Unternehmen angesprochen. Zwar ist das nur der erste Schritt der Kontaktaufnahme und in der Regel ist es auch hier notwendig, die Bewerbungsunterlagen zu verschicken, durch den vorangegangenen persönlichen Austausch, ist hier die Chance um ein Vielfaches höher, dass hier auf ein Bewerbungsschreiben verzichtet werden kann.

One-Klick-Bewerbung

Ergänzend zum obenstehenden Punkt bieten einige Unternehmen auch sogenannte One-Klick-Bewerbungen an. Die Karriereseiten der Firma sind dann in der Regel mit Xing, LinkedIn oder einer anderen Bewerberdatenbank verbunden und ermöglichen es dem Arbeitgeber, die Daten aus deinem dort angelegten Profil zu entnehmen. Da du auf solchen Seiten die wichtigsten Daten und deinen Lebenslauf hinterlegt hast, ermöglicht dies die Bewerbung mit nur einem Klick – ein Anschreiben wird bei One-Click-Bewerbungen nicht verschickt.

Bewerbung über Personaldienstleister

Viele Bewerber gehen auch über einen Personaldienstleister auf Jobsuche. Dazu zählen Personalvermittler und Head-Hunter, aber auch die Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit). Üblicherweise erstellen diese ein Profil aus deinen Bewerbungsunterlagen, welches diese an Firmen Ihres Netzwerkes schicken, die gerade eine entsprechende Vakanz zu vergeben haben. Teilweise verlangen die Personaldienstleister zwar ein Anschreiben für deine Bewerbung, um zusätzliche Informationen von dir zu bekommen, im nächsten Schritt geht deine Bewerbung (bzw. dein Profil) allerdings ohne Anschreiben an mehrere Unternehmen.


Warum manche Firmen die Bewerbung ohne Anschreiben ermöglichen

Vermutlich hast du bereits mitbekommen, dass einige Unternehmen bereit sind, Jobsuchenden die Bewerbung ohne Anschreiben zu ermöglichen. Doch warum ist das so, das auch so viele Nachteile mit sich bringt?

Die Antwort ist ganz einfach:

Weil Unternehmen teilweise große Schwierigkeiten haben, qualifiziertes Personal für Ihre ausgeschriebenen Stellen zu finden. Die Corona-Krise hat diese Lage zwar wieder ein wenig verändert, da wieder mehr Personen auf Jobsuche sind und die Auswahl an geeignetem Personal somit wieder höher wird. Dennoch ist die Nachfrage an Programmierern, Ingenieuren, Elektrikern oder Ärzten nach wie vor sehr hoch und solche Fachkräfte schwierig zu finden.

Genau deswegen verzichten manche Unternehmen auf die Erstellung eines Anschreibens. Damit die Hürde, für die Bewerbung so gering wie möglich ist, die Bewerber nicht unnötig abgeschreckt werden und so die Auswahl an Fachkräften wieder höher wird.

Fazit

Da das Anschreiben die Chance bietet, viele ergänzende Informationen zu deiner Bewerbung zu übermitteln, solltest du prinzipiell nur darauf verzichten, wenn dies vom Arbeitgeber eindeutig gewünscht ist. Dennoch gibt es ein paar alternative Wege, sich ohne Anschreiben zu bewerben, die du nutzen kannst. Die Bewerbung hat sich über die letzten Jahre stetig verändert und ob sich langfristig andere Alternativen zum Anschreiben durchsetzen, bleibt abzuwarten.


Anschreiben Checkliste

Anschreiben Checkliste

Das Anschreiben ist eines der wichtigsten Dokumente für deine Bewerbung. Hier hast du die Chance, zu zeigen, wo deine fachlichen und persönlichen Stärken liegen und kannst dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben – sofern du ein überzeugendes und vollständiges Anschreiben vorzuweisen hast. Leider besteht auch die Möglichkeit, vorzeitig aus dem Bewerbungsprozess auszuscheiden, wenn dein Schreiben den Ansprüchen und Erwartungen nicht genügt. Hier erfährst du, worauf es bei einem guten Anschreiben ankommt. Dazu geben wir dir unsere Anschreiben-Checkliste an die Hand, durch welche du dir sicher sein kannst, dass dein Anschreiben alle wichtigen Standards einhält und inhaltlich vollständig ist.

Anschreiben Checkliste Grafik

Das macht eine gutes Anschreiben aus

Bevor du dein Anschreiben mit unserer Checkliste überprüfst, solltest du bereits darauf achten, dass dein Anschreiben so individuell und persönlich wie möglich gehalten ist. Das betrifft zunächst einmal die Einleitung, die dafür sorgen muss, den Leser neugierig auf den Rest des Anschreibens zu machen. Personaler haben in der Regel nicht die Zeit, sich mehrere Minuten mit jeder eingehenden Bewerbung zu befassen. Deshalb solltest du darauf achten, dass du bereits auf den ersten Blick zeigst, dass deine Bewerbung es Wert ist, sich länger damit auseinanderzusetzen. Wenn der erste Absatz des Anschreibens allerdings bereits lediglich aus Standard-Floskeln besteht, die in 9 von 10 anderen Bewerbungen ebenfalls vorkommt, ist das also nicht der Sache dienlich. Mehr dazu findest du in unserem Artikel Einleitungssatz Bewerbung.

Doch damit ist es in Sachen Individualität noch lange nicht getan. Erfahrene Personalentscheider wollen ein Anschreiben sehen, dass genau auf die Stelle passt und erkennen “Massenbewerbungen” sofort. Sehe dir also genau die Anforderungen und Aufgaben der Stellenbeschreibung an und überlege dir, welche Punkte der Stellenbeschreibung du erfüllst und wie du Sie in das Anschreiben einbauen kannst.

Darüber hinaus solltest du auch einen konkreten Firmenbezug in das Anschreiben einbauen. Warum ist die Firma besonders interessant für dich? Kennst du die Produkte oder bist du sogar Fan der Marke? Dazu reicht ein kurzer Abschnitt im Hauptteil deines Bewerbungsanschreibens oder in der Einleitung. Wichtig ist, dass erkennbar wird, dass du die Bewerbung konkret für diese Firma angefertigt hast. Dein Anschreiben soll zeigen, dass du dich nicht nur bewirbst, weil du schließlich irgendwo arbeiten musst, sondern dass du dir die Zeit für ein individuelles Anschreiben genommen hast und dich mit der Firma bereits im Vorfeld intensiv befasst hast.

Anschreiben Checkliste

Damit du dir sicher sein kannst, dass dein Anschreiben zu 100 % vollständig ist, findest du unten stehend unsere interaktive Checkliste. Klicke auf die Kästchen, um einzelne Punkte abzuhaken. Unter der Checkliste findest du zudem den kostenlosen Download.

ANSCHREIBEN CHECKLISTE ✔

FORMATIERUNG

  • Format: Din A4
  • Maximale Länge: 1 Seite
  • Keine ausgefallene Schriftart verwendet
  • Schriftgröße 11 oder 12
  • Blocksatz verwendet

AUFBAU

  • Absender: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Empfänger: Korrekte Firmenbezeichnung, Ansprechpartner, Adresse
  • Ort und aktuelles Datum [rechts]
  • Betreffzeile
  • Referenznummer der Stelle (falls vorhanden)
  • Persönliche Anrede des Ansprechpartners (soweit möglich)

DAS ANSCHREIBEN

  • Erster Absatz ansprechend und ohne Floskeln formuliert
  • Auf alle wichtigen Qualifikationen (Hard Skills) eingegangen
  • Auf alle wichtigen persönlichen Qualifikationen (Soft Skills) sowie Motivation eingegangen
  • Bezug zur Firma wurde hergestellt
  • Alle wichtigen Aufgaben und Anforderungen der Stellenanzeige wurden einbezogen
  • Für Ausbildungsplätze: Begründung, warum du dich für diesen Beruf entschieden hast
  • Größere Lücken oder andere Unstimmigkeiten im Lebenslauf wurden erklärt
  • Kündigungsfrist bzw. frühestmöglicher Starttermin angegeben
  • Falls verlangt: Gehaltsvorstellungen angegeben
  • Grußformel, Name und handschriftliche Unterschrift

NACHBEREITUNG DES ANSCHREIBENS

  • Absätze beginnen nicht alle gleich (Starten z. B. alle mit “Ich …”)
  • “Sie” und “Ihre” als Anrede groß geschrieben
  • Alle Sätze sind aussagekräftig und geben nicht nur Informationen aus dem Lebenslauf wieder
  • Von 2. Person auf Rechtschreibfehler Korrektur lesen lassen
  • Das Anschreiben wird im PDF-Format versandt

 

 

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Häufige Fehler im Anschreiben

Wenn du deine Bewerbung mit unserer Anschreiben-Checkliste überprüft hast, hast du bereits sehr viel richtig gemacht! Dennoch gibt es ein paar Fehler, die sich bei Bewerbern des Öfteren einschleichen. Achte deshalb auch auf folgende Punkte:

1. Fehlende Struktur

Auch wenn dein Anschreiben alle in der Checkliste aufgeführten Punkte enthält, macht es das noch nicht zwingend zu einem gelungenen Text. Achte also darauf, dass dein Anschreiben gut strukturiert und in mehrere einzelnen Absätze unterteilt ist, die im Idealfall einen Themenbereich zusammenfassen. Dein Bewerbungsschreiben kann also beispielsweise in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert werden, wobei sich der Hauptteil wiederum in Hard Skills, Unternehmensbezug und Soft Skills unterteilt.

2. Unzureichender Schreibstil

Der Text deiner Bewerbung sollte nicht nur frei von Rechtschreibfehlern, sondern darüber hinaus auch leicht leserlich und gut formuliert sein. Dabei solltest du sorgfältig mit Fachwörtern umgehen, damit dir auch ein Personaler jederzeit folgen kann. Darüber hinaus gilt es, eine Tonalität zu finden, die weder zu salopp ist, noch aus Sätzen besteht, die zu hochgestochen klingen und die du im normalen Sprachgebrauch nicht verwenden würdest. Wenn du damit Probleme hast, kannst du dein Anschreiben übrigens auch von uns schreiben lassen.

3. Übertreibungen

In der Bewerbung steckt schließlich das Wort Werbung – positiv über dich zu schreiben ist also, in einem gewissen Maße, notwendig. Trage hier allerdings nicht zu dick auf. Das kann schnell unsympathisch wirken, im schlimmsten Fall macht es deine Bewerbung sogar unglaubwürdig. Der beste Weg, Übertreibungen gegen zu wirken ist, den großteil deiner Argumente mit konkreten Beispielen zu belegen. Anstatt “Ich bringe gute kommunikative Fähigkeiten und Empathie mit” schreibst du dann: “Durch meine guten kommunikativen Fähigkeiten und meine empathische Art konnte ich im Kundenservice stets individuell auf unser vielfältiges Kundenklientel eingehen.”

4. Lebenslauf nacherzählen

Der Sinn und Zweck des Anschreibens ist es nicht, Station für Station deines Lebenslaufes in Schriftform niederzuschreiben. Im Gegenteil geht es darum, zusätzliche Informationen zu geben, das Augenmerk auf deine relevanten Kenntnisse zu lenken und ggf. Lücken oder Unstimmigkeiten (z. B. abgebrochene Ausbildung) zu erläutern. Ebenso kannst du Sätze streichen, die lediglich Informationen des Lebenslaufes enthalten (z. B. “Ich verfüge über gute Kenntnisse in MS Word.”).

5. Mustersätze verwenden

Wie eingangs bereits beschrieben, überzeugst du mit einer individuellen und einzigartigen Bewerbung. Das ausschweifende Nutzen von Mustersätzen aus dem Internet trägt allerdings nicht zu einem gelungenen Anschreiben bei. Diese Sätze kannst du gerne zur Orientierung verwenden bzw. zur Inspiration für deinen eigenen Text – dabei solltest du es allerdings belassen.

eBooks – mehr Erfolg in deiner Karriere!
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Wie viel Zeit investierst du in deinen Lebenslauf? Hat dir unser Artikel dazu geholfen? Hinterlasse uns jetzt ein Kommentar!

Bewerbungstipps

Bewerbungstipps – 37 Tipps & Tricks zum sofortigen Umsetzen!

Du möchtest eine überzeugende, einzigartige und fehlerfreie Bewerbung versenden, mit welcher du dich positiv von deinen zahlreichen Konkurrenten hervorheben kannst? Wir von 360 Grad Bewerbung verfügen über Erfahrung von mehreren Hundert erstellten Bewerbungsunterlagen und haben 37 Bewerbungstipps verfasst, die dir zu mehr Erfolg mit deiner Bewerbung verhelfen! Wir wissen, wie schwer es vielen Bewerbern fällt, alle gängigen Standards zu beachten und alle Fehlerquellen im Blick zu haben. Wenn du dich besser informierst als deine Mitbewerber, hast du jedoch die Chance, die berühmte Nasenlänge voraus zu sein und Personalentscheider von dir zu überzeugen. Aus eigener Erfahrung kennen wir sowohl die gängigen Fehler als auch alle Tipps und Tricks, die dir weiterhelfen. Sehe dir jetzt unsere Bewerbungstipps an, mit der du deine Unterlagen sofort optimieren kannst.

Bewerbungstipps - 37 sofort umsetzbare Tipps

 

Wir haben unsere Bewerbungstipps in verschiedene Kategorien unterteilt, damit du sofort die Tipps für deine “Problemzone” finden kannst. Wir raten dir jedoch dringend dazu, dir alle Tipps anzusehen und wie mit einer Checkliste abzugleichen, ob du diese in deiner Bewerbung beachtet hast.

Bewerbungtipps: Grundlagen und Allgemeines

1. Der richtige Aufbau

Deine Online-Bewerbungsmappe sollte in dieser Reihenfolge aufgebaut sein: Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Zertifikate. Das Anschreiben sollte die Länge von einer Seite nicht überschreiben, der Lebenslauf sollte in der Regel nicht länger als zwei Seiten sein. Optional gibt es noch das Motivationsschreiben (auch 3. Seite genannt), welches nach deinem Lebenslauf eingefügt wird. Allerdings benötigst du es nur, wenn es in der Stellenbeschreibung ausdrücklich gefordert wird, denn üblicherweise ist das Motivationsschreiben bereits ein Bestandteil deines regulären Anschreibens.

Bewerbungstipp 1: der richtige Aufbau

2. Das Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto sollte im besten Fall von einem professionellen Bewerbungsfotografen geschossen worden sein. Zwar stehen eigene Smartphone-Bilder den professionellen Schnappschüssen in Sachen Auflösung oft in nichts mehr nach, trotzdem macht sich ein Foto mit guter Belichtung und schönem Hintergrund einiges mehr her. Auf keinen Fall solltest du ein Selfie oder Urlaubsfoto verwenden.

3. Bewerbung verschicken: Online oder per Post?

Heutzutage ist es nicht mehr üblich, die Bewerbungsmappe auf dem Postweg zu verschicken. Damit kannst du sogar negativ auffallen, da es für Personaler oftmals mit einem nicht unwesentlichen Mehraufwand verbunden ist, deine Bewerbungsunterlagen selbst zu digitalisieren bzw. in das jeweilige System einzupflegen. Wird in der Stellenbeschreibung nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Papierbewerbung erwünscht ist, lautet unser Bewerbungstipp, deine Bewerbung immer per Mail oder Bewerbungsformular übermitteln.

4. Verschicke eine Datei

Gerade wenn noch eine Fülle an Arbeitszeugnissen und Zertifikaten hinzukommt, verfügt man oft über eine Unzahl an Bewerbungsdokumenten. Damit der Personaler die Übersicht behalten kann, solltest du alle Dokumente zu einer PDF-Datei zusammenfügen. Das wirkt wesentlich seriöser als 15 einzelne Dokumente zu verschicken (Handhaben lässt sich das z. B. mit dem kostenlosen Tool PDF24).

5. Verwende nur PDFs

Deine Bewerbungsunterlagen solltest du nie im editierbaren Format (wie MS Word) verschicken. Da diese Dokumente für jeden Bearbeitbar sind und dies keinen sehr seriösen Eindruck hinterlässt, solltest du deine Unterlagen nur im PDF-Format versenden. Verwende auf keinen Fall ZIP-Dateien! Firmen erhalten oftmals Virenattacken in diesen Dateiformaten und solche Mails landen präventiv oft im Papierkorb, ohne dass der Anhang jemals geöffnet wurde.

 

Umfrage - diese Dokumente sind bei einer Bewerbung wichtigQuelle: Statista

6. Informiere dich im Vorfeld

Zwar lassen sich unschöne Überraschungen im späteren Job nicht gänzlich vermeiden, dennoch bietet dir das Internet einige Möglichkeiten, dich zu informieren, bevor du dich für eine Firma entscheidest. Dazu zählen Plattformen wie Kununu, bei welchem Arbeitnehmer Ihre Arbeitgeber ausführlich bewerten können. Du solltest dich zwar nicht zu 100 % von diesen Eindrücken beeinflussen lassen, da die Bewertungen nicht zwangsweise eine hohe Aussagekraft haben, dennoch kann es dir als Orientierung dienen, welche Arbeitsbedingungen dort herrschen.

7.  Verschicke Arbeitsproben

Es gibt Berufe, in welchen es für dich ein Leichtes ist, Arbeitsproben für dich sprechen zu lassen. Dazu zählen u. a. Mediengestalter, Programmierer oder auch Texter. Hast du z. B. als Webdesigner bereits eine oder mehrere Websites gestaltet, bietet es sich auf jeden Fall an, die Links zu diesen Webseiten mitzuschicken. Im Idealfall platzierst du diese in deinem Lebenslauf, je nach Einzelfall können diese aber auch im Anschreiben eingefügt werden.

Bewerbungtipps: Deckblatt & Design

8. Benutze ein Deckblatt

Ein Deckblatt ist zwar nicht zwingend notwendig, jedoch kannst du dadurch die Chance ergreifen, positiv aufzufallen und die wichtigsten Daten schnell auffindbar zu präsentieren. Da es dein Ziel ist, mit einer individuellen Bewerbung und deiner Persönlichkeit zu punkten, ist ein professionell designtes Deckblatt ein schöner erster Blickfang, der dafür sorgt, dass deine Bewerbung in Erinnerung bleibt. Auch wenn die Meinungen zum Thema Deckblatt bei verschiedenen Bewerbungsexperten auseinandergehen, lautet unser Bewerbungstipp eindeutig, eines zu verwenden.

9. Präsentiere deine Kontaktdaten auf der ersten Seite

Das Deckblatt bietet dir die Möglichkeit, deine Kontaktdaten zusätzlich auf der ersten Seite deiner Bewerbung zu präsentieren. Das solltest du nutzen, um es dem Leser so unkompliziert wie möglich zu machen, dich zu erreichen.

10. Verlinke soziale Business-Netzwerke

Du bist auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn vertreten? Dann verlinke diese Profile auf dem Deckblatt oder dem Lebenslauf deiner Online-Bewerbungsmappe. Als Content-Creator bzw. im Online-Marketing kannst du ggf. sogar dein Profil von Instagram oder TikTok verlinken – sofern die Inhalte seriös sind und eine echte Verbindung zu deinem Job haben.

11.  Steche aus der Masse heraus

Auch die inhaltlich besten Bewerbungsunterlagen kommen nicht zur Geltung, wenn das ganze Design deiner Bewerbungsmappe lieblos wirkt und du dir offensichtlich keine Mühe mit der optischen Präsentation gegeben hast. In der ersten Stufe des Bewerbungsprozesses hat dein (potenzieller) neuer Arbeitgeber nur ein oberflächliches Bild von deiner Person und schließlich sollen deine Bewerbungsunterlagen keine negativen Rückschlüsse auf deine Arbeitsweise zulassen.

12. Verwende ein einheitliches und individuelles Design

Deine Bewerbungsmappe soll einen “runden” Gesamteindruck verschaffen. Verwende daher ein einheitliches Design und die gleichen Farben und Formen für das Deckblatt, Anschreiben und deinen Lebenslauf. Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du auch die Farben des Logos oder des Webauftrittes deines Wunscharbeitgebers verwenden. Das bezeugt noch einmal zusätzlich, dass du dir deinen Arbeitgeber ganz speziell ausgesucht hast und die Bewerbung genau für diese Firma entworfen wurde.

Mehr Einladungen mit professionellen Lebenslauf-Vorlagen!

Präsentiere deine Bewerbung unbedingt auch optisch ansprechend. Mit unseren Vorlagen bleibst du in Erinnerung – jetzt downloaden!

Bewerbungstipps: Neue Wege gehen

Bewerbung 4.0 Bewerbungshomepages

Das Internet bietet zahlreiche zusätzliche Optionen, womit du dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben kannst. Immer mehr in den Fokus geraten dabei Bewerbungshomepages, mit welchen du deine Fähigkeiten online präsentierst, deinen Lebenslauf abbildest und deine Bewerbungsdokumente zum Download zur Verfügung stellst. Diese kannst du als Ergänzung zu deinen herkömmlichen Bewerbungsunterlagen verwenden, um besonders aufzufallen oder für deine Buisness-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn.

Damit:

  • Zeigst du dein besonderes Engagement
  • Beweist du Web-Know-how
  • Präsentierst du deine Skills
  • Bleibst du garantiert im Gedächtnis
  • Erzielst du sofort mehr Erfolg mit deiner Bewerbung

Bewerbungstipps: Das Anschreiben

13. Achte auf die richtige Struktur

Dein Anschreiben sollte einer gewissen Struktur unterliegen, sodass zusammengehörige Inhalte in einzelne Absätze zusammengefasst sind. Gliedern kannst du dein Bewerbungsschreiben beispielsweise in die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss, wobei sich der Hauptteil wiederum in deine fachliche Qualifikation, Unternehmensbezug und Soft Skills unterteilt. Mehr dazu findest du in unserem Artikel: Wie schreibt man eine Bewerbung?

14. Ansprechpartner nennen

Es ist suboptimal, das Anschreiben mit “Sehr geehrte Damen und Herren” zu beginnen. Du solltest deinen Ansprechpartner herausfinden und ihn im Anschreiben namentlich ansprechen. Ist dieser in der Stellenanzeige nicht zu finden, hinterlässt ein kurzer Anruf beim Unternehmen immer einen guten Eindruck.

15.  Rechtschreibung & Grammatik

Solltest du dich mit Rechtschreibung und/oder Grammatik schwertun, solltest du dir auf jeden Fall Unterstützung suchen. Helfen können Online-Rechtschreibtools wie von Duden.de. Zusätzlich empfehlen wir allerdings immer das 4-Augen-Prinzip. Suche dir also jemanden aus deinem Umfeld, der in der Lage ist, dir hier zu helfen. Andernfalls kannst du deine Bewerbung auch von uns korrigieren lassen.

16. Angemessener Schreibstil

Du solltest keine zu “hochgestochene” Sprache verwenden, die du auch im Alltag nicht verwenden würdest. Es geht darum einen schönen Mittelweg zu finden, aus wohl formulierten Sätzen und Sprache, die du auch im Alltag verwenden würdest. Das erzeugt Sympathie und lässt dich nicht unnahbar erscheinen. Für diesen Bewerbungstipp ist allerdings zweifelsohne ein gewisses Talent oder Gespühr für Texte notwendig.


17. Keine Mustersätze verwenden

Natürlich kannst du dich an Vorlagen, die das Internet bietet, orientieren, um ein Grundgerüst für dein Anschreiben zu finden. Vergiss aber nicht, dass es im Grunde darum geht, ein individuelles Bild von dir zu transportieren und dich von deinen Bewerbern abzuheben. Übernehme also nicht blind diverse Mustersätze aus dem Internet, sondern überlege dir, mit welchen konkreten Aufgaben, Erfahrungen oder Arbeitserfolgen du punkten kannst.

18. Auf die Firma eingehen

Zeige, dass du dich wirklich für die Firma interessierst, bei der du dich bewirbst und nehme dir mindestens zwei bis drei Sätze in deiner Bewerbung heraus, in denen du begründest, warum du dich genau bei diesem Unternehmen bewerben willst. Vielleicht findest du auf der Firmenhomepage Umsatzzahlen, die dich beeindrucken, gute Mitarbeiterbewertungen oder du kennst die Produkte selbst als Kunde..? Dann sollte genau das nicht unerwähnt bleiben!

19. Auf alle Anforderungen eingehen

In einer nahezu jeder Stellenausschreibung ist sehr genau aufgelistet, welche Anforderungen das Unternehmen an seine zukünftigen Mitarbeiter hat. Sei es im Bereich der beruflichen Qualifikation oder der Softskills. Nutze diese Infos und überlege dir genau, welche dieser Punkte du erfüllst. Dann kannst du genau diese im Anschreiben ansprechen und detailliertere Informationen zu deinem Know-how auf diesem Gebiet liefern.

20. [BONUSTIPP] Sätze die dein künftiger Chef gerne hört

Es gibt gewisse Eigenschaften von Bewerbern, die bei ihrem potenziellen Arbeitgeber immer gut ankommen. Wenn es auf dich zutrifft, kannst du gerne folgende Eigenschaften von dir beschreiben:  1. Unternehmerisches Denken: Du siehst das Unternehmen nicht nur aus Arbeitnehmersicht, sondern hast auch die wirtschaftliche Rentabilität immer im Hinterkopf.  2. Initiative: Du machst nicht nur Dienst nach Vorschrift, sondern bist ein Mitarbeiter, der Möglichkeiten erkennt und Eigeninitiative ergreift. 3. Loyalität: Zusammenhalt und Loyalität sind dir besonders wichtig. Das kannst du idealerweise auch durch deinen Lebenslauf belegen. 4. Rasche Auffassungsgabe: Wer wünscht sich nicht einen Mitarbeiter, der keine lange Anlernphase benötigt, sondern neue Inhalte schnell eigenständig Umsetzen kann?


21. Beantworte W-Fragen

Wer bist du? Was kannst du leisten? Warum hast du dich für diese Stelle / Firma entschieden? Wann kannst du beginnen? Wo (an welchem Standort) bewirbst du dich? Das sind die Wesentlichen Fragen, die du mit deinem Anschreiben beantworten solltest. Überprüfe also mit Hilfe der W-Fragen am Ende, ob du alle diese Punkte berücksichtigt hast.

22. Handschriftliche Unterschrift

Auch wenn du dich online bewirbst- unter dein Anschreiben gehört deine handschriftliche Unterschrift. Das verifiziert, dass die Angaben von dir kommen und das diese auch korrekt sind. Darüber hinaus verleiht es deiner Bewerbung eine gewisse persönliche Note und Individualität. (Gleiches gilt im Übrigen auch für deinen Lebenslauf.)

23. Vollständigkeit kontrollieren

Neben der bereits angesprochenen korrekten Struktur gibt es noch einige Punkte zu beachten, um für ein vollständiges Anschreiben zu garantieren. Da dies hier aber den Rahmen sprengen würde, ist unser Bewerbungstipp hierfür unsere kostenlose Anschreiben Checkliste zur Hand zu nehmen, sobald dein Entwurf fertig ist.

Bewerbungstipps: Der Lebenslauf

24. Übersichtlichkeit

Deine Hauptaufgabe bezüglich des Lebenslaufes besteht darin, deine Daten übersichtlich darzustellen und es dem Personaler so leicht wie möglich zu machen, deine Dokumente zu lesen. Das erreichst du mit dem sogenannten Clustern. Das heißt halte zusammen, was zusammen gehört und schaffe eine optische Abgrenzung zu den anderen Punkten, damit sich bestimmte Informationen ohne großes Suchen finden lassen.

Inzwischen ist es übrigens üblich, den Lebenslauf in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufzubauen. Das bedeutet deine aktuellste Position steht an erster Stelle, während deine ältesten Stationen ganz unten zu finden sind.

25. Was gehört nicht in den Lebenslauf

Es gibt ein paar Informationen, die nicht in den Lebenslauf gehören, die aber bei einigen Bewerbern dort immer wieder zu finden sind. Ein veralteter Standard verlangt die Angabe der Eltern und deren ausgeführte Berufe. Das hat allerdings nichts mit deiner Bewerbung zu tun und gehört heute nicht mehr in den Lebenslauf. Des Weiteren haben auch die Gehaltsvorstellungen oder die Religionszugehörigkeit nichts in deinem Lebenslauf zu suchen. Ab einer gewissen Berufserfahrung kannst du auch deinen Grundschulbesuch und alte (bzw. irrelevante) Praktika getrost streichen.

26. Tätigkeitsschwerpunkte herausheben

Zu den letzten (bzw. relevanten) Stationen deines Lebenslaufes solltest du deine wichtigsten Hauptaufgaben stichpunktartig auflisten. Darüber hinaus kannst du auch Arbeitserfolge, dir angeeignete Kenntnisse oder verwendete Programme (gerade bei sehr technischen Berufen) auflisten. Damit kann sich der Leser ein wirklich aussagekräftiges Bild von deinen Fähigkeiten machen, ohne zuvor sämtliche Arbeitszeugnisse gelesen zu haben.

Du kannst sogar noch einen Schritt weiter gehen und einen individuellen Lebenslauf anfertigen, der von Stelle zu Stelle angepasst wird.

27. Individueller Lebenslauf

Nahezu alle Bewerber fertigen nur einen Lebenslauf an, der erst wieder angepasst wird, wenn ein neuer Eintrag hinzukommt. Wenn du deine Tätigkeitsschwerpunkte bereits herausgehoben hast (siehe vorangeganger Punkt) kannst du diesen aber auch genau auf deine Wunschposition anpassen. Sehe dir dazu wieder alle Aufgaben und Anforderungen der Stellenbeschreibung an und sorge dafür, dass genau die geforderten Punkte auch in deinem Lebenslauf auftauchen und entsprechend prominent platziert werden. Erfahrungsgemäß befolgen die wenigsten Jobsuchenden diesen Bewerbungstipp, daher kann er dir durchaus einen großen Vorteil verschaffen.

Ausführlicher beschrieben ist diese Methode im Artikel: Wie schreibt man einen Lebenslauf?

28. Genaue zeitliche Angaben

Die Stationen deines Werdegangs solltest du immer unter Angabe von Monat und Jahr Angeben (MM/YYYY). Solltest du lediglich die Jahreszahlen angeben, kann der falsche Eindruck entstehen, dass du eventuelle Zeiten der Arbeitslosigkeit vertuschen möchtest.


29. Alle Kenntnisse genau angeben

Mache dir intensiv Gedanken darüber, welche Kenntnisse für deinen Job von Wichtigkeit sind. Dazu können sowohl Sprach- und EDV-Kenntnisse zählen als auch berufsspezifisches Know-how oder persönliche Kompetenzen. Dabei solltest du auch immer den Grad der Kenntnisse angeben, damit sich der Personalentscheider ein möglichst genaues Bild davon machen kann. Dies kann in Form einer Grafik (Balken) dargestellt werden oder auch in Schriftform (Beispiel: MS Word: Sehr gute Kenntnisse).

30. Vollständigkeit kontrollieren

Dein Lebenslauf ist vollständig, wenn du folgende Informationen darin untergebracht hast: Profilbild, Kontaktdaten, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum- und ort, beruflicher und schulischer Werdegang, Sprachen, Kenntnisse, Führerschein, besondere Qualifikationen und deine Unterschrift. Dazu haben wir dir auch eine ausführliche Checkliste für deinen Lebenslauf erstellt.

No-Gos: So bitte nicht!

Bewerbungstipps - Das sind die No-Gos

31. Standardsätze und Floskeln

Vermeide Sätze, die nichtssagend sind und dem Personaler keinen Mehrwert bieten. Ein gutes Beispiel dafür bietet der erste Absatz des Anschreibens. Gerade hier ist es wichtig, mit Individualität zu überzeugen. Da Standardsätze, welche Personalentscheider tagtäglich mehrmals lesen, bewirken können, dass dieser unbewusst abschaltet oder den Rest des Anschreibens lediglich noch überfliegt.

32. Verzichte auf das Anschreiben

Das Anschreiben bietet dir die Möglichkeit, wichtige zusätzliche Informationen zu liefern und deine Kompetenzen hervorzuheben. Daher lautet unser Bewerbungstipp die Chance zu nutzen, Unstimmigkeiten (z. B. eine abgebrochene Ausbildung) oder längere Lücken zu erklären und – auch wenn wir uns an dieser Stelle wiederholen – mit Individualität und deiner persönlichen Note im Gedächtnis des Personalentscheiders zu bleiben. Vielen Bewerbern fällt das Formulieren des Anschreibens sehr schwer, deshalb kannst du deine Bewerbung auch von uns schreiben lassen.

33. Falsche Selbsteinschätzung

Die Bewerbung kann noch so schön gestaltet sein und mit einem perfekten Anschreiben glänzen – wenn die Anforderungen nicht zu deinen Qualifikationen passen, wirst du leider keine Chance mit deiner Bewerbung haben. Lerne also, deine Chancen einzuschätzen und zwischen Muss- und Kann-Anforderungen der Stellenausschreibungen zu unterscheiden.

Solltest du feststellen, dass du nicht ausreichend qualifiziert für deinen Traumjob bist, macht es vielleicht mehr Sinn, deine Zeit in deine Aus- und Weiterbildung zu stecken, als in eine frustrierende Bewerbungsphase.

34. Reine Aufzählung des Lebenslaufes

Das Anschreiben soll dazu dienen, dass du Informationen vermittelst, die sich in deiner restlichen Bewerbung noch nicht finden lassen. Vermeide es also, in deinem Anschreiben nur die Stationen deines Werdegangs zu wiederzugeben. Darüber hinaus sind auch Sätze, die keine neuen Informationen liefern ein No-Go. “Ich verfüge über sehr gute Kenntnisse in PowerPoint” ist beispielsweise ein Punkt, der sich auch eins zu eins aus deinem Lebenslauf entnehmen lässt.


35.  Massenbewerbungen

Ein guter Personaler erkennt sofort, wenn es sich um eine Bewerbung handelt, die in der gleichen Form auch an 30 andere Firmen ging. Nimm dir also die Zeit, kurz auf das Unternehmen einzugehen, anstatt dich mit via Massenbewerbung bei den besten Firmen ins Aus zu manövrieren.

36. Übertreibungen

Sich selbst in ein gutes Licht zu rücken ist ein fester Bestandteil einer jeden BeWERBUNG. Allerdings kann dich übertriebene Selbstbeweihräucherung schnell unsympathisch oder sogar unglaubwürdig erscheinen lassen. Verzichte also auf übertriebenes Eigenlob. Im Idealfall belegst du den Großteil deine Stärken mit konkreten Beispielen, um diese zu verifizieren. Anstatt “Ich verfüge über gute Führungskompetenzen.”, schreibst du dann also: “Da ich meinen Schichtleiter in seiner Abwesenheit des Öfteren vertreten durfte, konnte ich meine Führungskompetenzen in der Muster AG bereits unter Beweis stellen.”.

37. Unseriöse Emailadresse

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, wird in der Praxis oftmals nicht beachtet: Verwende eine seriöse E-Mail-Adresse, die sich im Idealfall aus deinem Vor- und Nachnamen zusammensetzt. E-Mails, die Spitznamen beinhalten oder ein Pseudonym kommen selbstverständlich nicht sehr gut bei deinem potenziellen neuen Chef an.

BONUS: Bewerbungstipps von Karrierecoach:

Bewerbungs- und Karrierecoach Martin wehrle verrät auf seinem Youtube-Kanal seine Top 6 Tipps für das Bewerbungsschreiben:

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Wie schreibt man einen Lebenslauf?

Wie schreibt man einen Lebenslauf?

Vor dem Traumjob steht immer die Bewerbung – und die ist bei vielen Menschen mit ganz unterschiedlichen Ängsten verbunden. Das größte Kopfzerbrechen bereitet den meisten Bewerben das Bewerbungsanschreiben. Allerdings lauern auch viele versteckte Fallstricke beim Schreiben des Lebenslaufes auf dich. Dabei ist dieser eines der wichtigesten Dokumente deiner Bewerbung, da sich der Arbeitgeber hier auf den ersten Blick ein Bild über dein fachliches Know-how und deine Berufserfahrung machen kann. Dennoch vernachlässigen viele Bewerber die Erstellung des Lebenslaufes. Aber wie schreibt man einen Lebenslauf? Hier beschäftigen wir uns Schritt für Schritt mit allen Bestandteilen eines vollständigen Lebenslaufes und gehen auf häufige Fehler ein, damit du ebendiese vermeiden kannst.

Wie schreibt man einen Lebenslauf Grafik

Wie schreibt man einen guten Lebenslauf?

Bevor wir uns im Detail mit dem Schreiben eines Lebenslaufes auseinandersetzen, möchten wir dir einen besonderen Tipp geben, den nur die wenigsten Bewerber befolgen und der dir dazu verhelfen kann, dich gegen deine Mitbewerber durchzusetzen. So gut wie alle Jobsuchenden passen lediglich das Anschreiben individuell an die Aufgaben und Anforderungen der Stellenanzeige an. Das macht auf den ersten Blick auch Sinn, schließlich ändert sich an deinem Lebenslauf, im Laufe deines Bewerbungsprozesses, in den meisten Fällen nichts mehr. Der Lebenslauf bietet allerdings einen ersten schnellen Überblick über deine fachlichen Kompetenzen,  darum ist es durchaus sinnvoll, die Qualifikationen, die für deinen konkreten Job am wichtigsten sind, entsprechend in Szene zu setzen.

Doch wie soll das gehen? Überlege dir, welche deiner bisherigen Aufgaben und Qualifikationen für deine neue Stelle besonders wichtig sind – dazu solltest du auch die Stellenbeschreibung zu Rate ziehen, da du hier bereits eine genaue Auflistung der Aufgaben und Anforderungen finden solltest. Sorge jetzt dafür, dass die Punkte, die du erfüllst, in deinem Lebenslauf zu finden sind und entsprechend prominent platziert wurden. In den stichpunktartigen Auflistungen deiner Tätigkeiten stehen nun also alle relevanten Aufgaben an oberster Position.

Lasse uns diese Vorangehensweise noch an einem anderen Beispiel verdeutlichen. Du bewirbst dich als Buchhalter und liest in der Stellenbeschreibung, dass dein Wunscharbeitgeber mit einer sehr speziellen Software arbeitet. Nun hast du noch keine Praxiserfahrung mit diesem Programm, aber gerade eine Weiterbildung absolviert, in der du mit genau dieser Software gearbeitet hast. Dann wäre es für genau diese Bewerbung doch sinnvoll, die Weiterbildung nicht nach deinem beruflichen und schulischen Werdegang aufzulisten, sondern ganz zu Beginn deines Lebenslaufes. Unter Umständen kannst du den Namen der Software noch fett formatieren oder in anderer Weise optisch hervorheben.

Behalte diesen Tipp also im Hinterkopf, doch für die Frage “Wie schreibt man einen Lebenslauf?” beschäftigen wir uns gleich Schritt für Schritt mit dem Aufbau und den einzelnen Bestandteilen. Zuvor solltest du allerdings wissen, welcher Typ von Lebenslauf für dich überhaupt der Richtige ist.

Welche Arten von Lebensläufen gibt es?

In Deutschland hat sich zwar eine ganz bestimmte Art von Lebenslauf durchgesetzt, die vermutlich auch für dich der Richtige ist. Bevor du mit dem Schreiben des Lebenslaufes beginnst, solltest du dir aber ganz sicher sein – denn die verschiedenen Lebenslauf-Typen bringen ganz unterschiedliche Anforderungen mit sich.

Der ausführliche Lebenslauf

Der ausführliche Lebenslauf ist eine Sonderform, bei der sowohl deine persönlichen Daten, als auch dein beruflicher und schulischer Werdegang im Fließtext gefordert wird. Ziel des ausführlichen Lebenslaufes ist, die Persönlichkeit und Sprachkompetenz des Bewerbers zu überprüfen und auch etwas über die Motivation deiner Berufswahl oder -wechsel zu erfahren. Dadurch, dass der ausführliche Lebenslauf jedoch in Aufsatzform geschrieben wird, ist dieser nicht besonders übersichtlich.

Du darfst allerdings aufatmen, denn diese, sehr zeitintensive Form deinen Lebenslauf zu schreiben, ist nur notwendig, wenn der ausführliche Lebenslauf in der Stellenanzeige explizit gefordert ist. Das ist glücklicherweise nur in Außnahmen der Fall. Bewirbst du dich jedoch beispielsweise bei der Bundespolizei, benötigst du in der Regel diese Form des Lebenslaufes.


Der funktionaler Lebenslauf

Der funktionale Lebenslauf rückt nicht die schulischen und beruflichen Stationen, sondern vielmehr die eigenen Kompetenzen in den Vordergrund. Das bedeutet, es wird kein Wert auf eine korrekte chronologische Reihenfolge gelegt, sondern deine Qualifikationen für eine bestimmte Stelle werden so prominent wie möglich platziert. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass der funktionale Lebenslauf für unterschiedliche Stellen jedes Mal neu aufgebaut werden muss.

Im funktionalen Lebenslauf kannst du zwar deine Eignung für eine bestimmte Stelle sehr gut hervorheben, dennoch ist er bei Personalverantwortlichen eher unbeliebt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass, aufgrund des Verzichts auf eine chronologische Reihenfolge, Lücken im Lebenslauf nur schwer zu erkennen sind. Daher raten wir dir grundsätzlich vom funktionalen Lebenslauf ab.

Der tabellarische Lebenslauf

Der tabellarische Lebenslauf ist die hierzulande gängigste Form des Lebenslaufes. Mit einer Tabelle hat dieser Lebenslauf allerdings nicht mehr viel zu tun, allerdings werden hier deine beruflichen und schulischen Stationen chronologisch aufgelistet. Was auf den ersten Blick sehr simpel erscheint, bringt aber im Detail doch einige Tücken und Fehlerquellen mit sich. Da du in Deutschland zu 99 % einen tabellarischen Lebenslauf benötigst, befassen wir uns im Laufe des weiteren Artikels ausführlicher mit dieser Version.

Hier findest du ein Muster eines tabellarischen Lebenslaufes:

Tabellarischer Lebenslauf Muster

Wie schreibt man einen tabellarischen Lebenslauf?

Der tabellarische Lebenslauf soll deine Erfahrungen und Kenntnisse möglichst übersichtlich darstellen, damit der Leser bereits beim ersten Überfliegen deiner Unterlagen, in der Lage ist, deine Qualifikation für die Stelle im Wesentlichen zu erfassen. Dabei gibt es einen ganz klaren Aufbau, an den du dich halten solltest. Mittlerweile hat sich die amerikanische (oder achronologische) Version des Lebenslaufes durchgesetzt, du beginnst also mit deiner aktuellsten Station im Lebenslauf und endest mit der letzten.

Insgesamt geht es mit deinen Bewerbungsunterlagen darum, mit Individualität zu überzeugen, um den Personalverantwortlichen in Erinnerung zu bleiben und nicht in der Masse an Bewerbungen unterzugehen. Dazu zählt auch ein ansprechendes Deckblatt, ein Bewerbungsschreiben, das sich nicht so ließt wie 90 % aller anderen Anschreiben und natürlich der Lebenslauf, der deine Persönichkeit und Fähigkeiten wiederspiegelt und durch ein ansprechendes Design positiv auffällt.

1. Überschrift

Klassischer Weise beginnt dein Lebenslauf mit der Überschrift “Lebenslauf”. Wahlweise kannst du auch deinen Namen als Überschrift benutzen, da klar sein sollte, dass es sich bei diesem Dokument um den Lebenslauf handelt. Auch eine Kombination aus Beiden ist möglich, also “Lebenslauf Max Mustermann”. Wie du das handhabst, bleibt dir überlassen, wir empfehlen jedoch die klassische Schreibweise.

2. Persönliche Daten & Kontaktdaten

Ganz oben sollten deine persönlichen Daten und Kontaktdaten stehen, damit diese leicht auffindbar dargestellt werden. Zu den persönlichen Daten zählen der Geburtsdatum und -ort, sowie Familienstand und Staatsangehörigkeit. Zu den Kontaktdaten gehören deine Wohnadresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Hierbei ist wichtig, dass du über die genannten Adressen tatsächlich erreichbar bist. Eine uralte Mailadresse und deine Festnetznummer, über die du nur zwischen 18.00 und 22.00 Uhr erreichbar bist, sind also nicht unbedingt für deinen Lebenslauf geeignet. Bei deiner Mailadresse gibt es noch einen weiteren Fallstrick: Achte unbedingt darauf, dass sie seriös wirkt. Mit deinen Freunden magst du unter der Adresse superman89@mailprovider.de kommunizieren können – bei deinem zukünftigen Arbeitgeber kommt diese vermutlich weniger gut an. Deine Adresse sollte idealerweise das Format vorname.nachname@mailprovider.de aufweisen.

3. Bewerbungsfoto

Dein Bewerbungsfoto sollte ebenfalls ganz oben im Lebenslauf auftauchen. Um Diskriminierungen vorzubeugen, dürfen Bewerbungsfotos seit einiger Zeit nicht mehr gefordert werden. Du kannst also selbst entscheiden, ob du ein Foto beifügen möchtest oder nicht. Allerdings raten wir dir sehr dazu, da du mit einer individuellen Bewerbung überzeugen möchtest, die dem Personaler in Erinnerung bleibt. Entscheidest du dich für ein Foto, sollte dies auf keinen Fall ein Exemplar aus deinen privaten Fotos, wie Urlaubsbildern, sein. Verwende unbedingt ein vom Bewerbungsfotografen geschossenes Bild, um einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.

3 Bonustipps vom Karriercoach findest du hier:

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4. Werdegang

Informationen zu deinem Werdegang bilden den Hauptteil deines tabellarischen Lebenslaufes. In der Regel beginnst du damit, deinen beruflichen Werdegang aufzulisten, gefolgt von Studium bzw. schulischem Werdegang und weiteren Kategorien, die von Bewerber zu Bewerber unterschiedlich sein können. Dazu zählen Weiterbildungen, Praktika oder soziales Engagement.

a) Beruflicher Werdegang

Deine beruflichen Stationen sollten sich aus folgenden Bestandteilen zusammensetzen: Dauer der Tätigkeit, Firmenname und Ort, Jobtitel und einer stichpunktartigen Tätigkeitsbeschreibung (der relevanten Stationen). Ein Fehler, der sich in Bewerbungen häufig finden lässt, liegt darin, bei der Dauer der Tätigkeit lediglich das Jahr anzugeben. Dabei solltest du nicht auf die Angabe der Monate verzichten, da so der Eindruck entstehen kann, dass du eventuelle Arbeitslosenzeiten dadurch verschleiern möchtest. Verwende deshalb im Idealfall das Format MM/JJJJ.

Ein Fehler, der zwar nicht allzu sehr ins Gewicht fallen sollte, aber dennoch oft auftaucht, ist eine unvollständige Angabe der Firmendaten. Schreibe hier also nicht Autohaus Muster, sondern Autohaus Muster GmbH, Berlin. Das verleiht den Angaben eine gewisse Seriosität und lässt keine Fragen offen.

b) Studium / Schulischer Werdegang

Nach dem beruflichen Werdegang folgt dein schulischer Werdegang bzw. deine Studiengänge. Wenn du bereits über mehrere Jahre Berufserfahrung verfügst, kannst du getrost darauf verzichten, den schulischen Werdegang von der Grundschule an aufzulisten. Kaum einen Arbeitgeber wird es dann noch interessieren, wo du deine ersten Schuljahre verbracht hast – dann ist der höchste Schulabschluss völlig ausreichend. Im Idealfall gibst du auch hier das Datum mit Monat und Jahr an, den Namen deiner Schule / Universität, sowie den jeweiligen Schulabschluss. Wenn du ein guter Schüler / Student warst, kannst du hier zusätzlich deine Abschlussnote angeben.


c) Praktika, Weiterbildungen, Soziales Engagement

Nun folgen weitere Stationen, je nach deiner Erfahrung. Doch Achtung! Nicht jedes deiner Praktika muss zwingend im Lebenslauf aufgelistet werden. Schließlich soll dieser nicht mit unnötigen Stationen überladen werden, sondern so übersichtlich wie möglich sein. Frage dich also, ob dein Praktikum für deine neue Stelle noch von Relevanz ist – ist das nicht der Fall, kannst du es getrost aus deinem Lebenslauf streichen. Als grobe Faustregel gilt: Ab einer Berufserfahrung von zehn Jahren kannst du alte Schulpraktika aus deinem Lebenslauf streichen.

Hast du in letzter Zeit Weiterbildungen absolviert? Dann sollten auch diese unter Angabe des Zeitraumes, der Einrichtung und des Abschlusses bzw. Inhaltes aufgelistet werden. Auch firmeninterne Schulungen können hier erwähnt werden, wenn Sie für deinen neuen Arbeitgeber von Bedeutung sind.

Soziales Engagement kann wahlweise ebenfalls in den Lebenslauf aufgenommen werden, um bei deinem neuen Arbeitgeber zu punkten. Dies beweist schließlich Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein und zeigt, dass du deine freie Zeit auch sinnstiftenden Tätigkeiten nachgehst. Lediglich der Eindruck, dass die Arbeit unter dem hohen nebenberuflichen Engagement leiden könnte, sollte nicht entstehen. Du musst also nicht jede Tätigkeit auflisten, wenn du dich bei mehr als nur einer Einrichtung sozial engagierst.

Sprach- und EDV-Kenntnisse

Nachdem du deinen Werdegang im Lebenslauf erfasst hast, kommen wir zu deinen Kenntnissen. Zunächst gibst du deine Sprachkenntnisse an. Zähle hier jedoch nicht nur deine Sprachen auf, sondern gib auch an, wie gut du welche Sprache beherrschst. Das kannst du anhand einer schriftlichen Bewertungsskala machen (Grunkenntnisse / Gute Kenntnisse / Sehr gute Kenntnisse / Verhandlungssicher / Muttersprache), anhand des sogenannten Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (C1 bis A2) oder einer grafischen Aufbereitung (z. B. in Form eines Balkens).

Das gleiche Prinzip gilt für deine EDV-Kenntnisse. Überlege dir hier gut, mit welchen Programmen du bisher gearbeitet hast oder du aus der privaten Nutzung kennst und gebe auch hier den Grad der Kenntnisse an. Auch das kann in Form einer schriftlichen oder grafischen Skala umgesetzt werden. Zu den typischen Programme zählen die MS-Office-Anwendungen oder SAP.

Vor allem in technischen Berufen kannst du die EDV-Kenntnisse noch um fachspezifische Kenntnisse ergänzen. Das könnten Programmiersprachen, spezielle Maschinen oder Ähnliches sein, das für deinen Job von Bedeutung ist. Achte insgesamt darauf, deine Kenntnisse realistisch abzubilden, sonst musst du damit rechnen, dass du dir übertriebene Angaben im Vorstellungsgespräch auf die Füße fallen, wenn dazu Nachfragen gestellt werden.

Abschluss

Wenn du alle Informationen in deinen Lebenslauf eingetragen hast, fehlt dir lediglich noch eine vermeintliche Kleinigkeit, die aber oft vergessen wird. Der Lebenslauf sollte immer mit deiner handschriftlichen Unterschrift abgeschlossen werden – unter Angabe deines Namens in Druckbuchstaben, Ort und Datum.  Das verleiht deinen Dokumenten einen offiziellen Charakter, bestätigt die Richtigkeit deiner Angaben und ist ein weiterer Baustein, um deiner Bewerbung Persönlichkeit und Individualität zu verleihen.

Scanne dazu deine handschriftliche Unterschrift ein oder fotografiere sie sauber ab und füge sie am Ende deines Lebenslaufes ein. Die digitalisierte Unterschrift kannst du dann ebenfalls für dein Bewerbungsschreiben verwenden. Das ist zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, dafür sparst du dir Zeit, deine Unterlagen jedes Mal auszudrucken, zu unterschreiben und wieder einzuscannen.

Lebneslauf Unterschrift, Ort & Datum

 

Das gehört nicht in den Lebenslauf

Veraltete Standards sorgen manchmal dafür, dass Dinge im Lebenslauf auftauchen, die dort gar nichts verloren haben. Ein beliebter Fehler hierzu ist beispielsweise die Angabe der Eltern, Geschwister und deren Berufe. Allerdings ist das weder sinnvoll für DEINE Bewerbung noch heutzutage üblich. Auch Gehaltsvorstellungen haben im Lebenslauf nichts verloren und gehören in den letzten Absatz des Anschreibens (falls du sie nennen möchtest). Neben den bereits erwähnten Angaben über den Grundschulbesuch hat beispielsweise auch die Religionszugehörigkeit nichts im Lebenslauf verloren.

Lebenslauf Checkliste

Du hast deinen Lebenslauf bereits geschrieben und möchtest ihn auf Vollständigkeit überprüfen? Ergänzend zu unserem Artikel “Wie schreibt man einen Lebenslauf”, findest du hier unsere Lebenslauf Checkliste – auch zum kostenlosen Download als PDF.

Lebenslauf Design – warum ein gutes Layout so wichtig ist.

Auch wenn du deinen Lebenslauf jetzt fertig geschrieben hast, ist die Arbeit mit dem bloßen Auflisten der Informationen noch nicht getan. Auch das Design des Lebenslaufes ist von großer Bedeutung und gibt deiner Bewerbung eine wichtige persönliche Note. Schließlich möchtest du mit deiner Bewerbung im Gedächtnis bleiben und dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben.

Allerdings solltest du das Design deines Lebenslaufes auch an deiner Branche bzw. deinem potenziellen Arbeitgeber anpassen. Arbeitest du in einer sehr traditionellen Branche, etwa als Jurist, Bankkaufmann oder Steuerberater, solltest du auf ein tendenziell traditionelles Design zurückgreifen. Bewirbst du dich für kreative Berufe oder Firmen mit moderner Unternehmenskultur, darf auch die Gestaltung deiner Bewerbungsmappe auffälliger daherkommen. Gerade für Stellen als Medien-, Webdesigner und Co. musst du hier bereits zeigen, was du kannst.

Auch wenn dir das Händchen für Design oder die Zeit, ein eigenes Layout zu entwerfen fehlt, ist das kein Problem. Hierfür kannst du unsere Lebenslauf Vorlagen benutzen. Damit verfügst du über ein ansprechendes, modernes Design und kannst dir sicher sein, dass alle Informationen vollständig sind, wenn du unsere Vorlagen Schritt für Schritt ausfüllst.

 

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Präsentiere deine Bewerbung unbedingt auch optisch ansprechend. Mit unseren Vorlagen bleibst du in Erinnerung – jetzt downloaden!

 

Lücken im Lebenslauf

Die wichtigste Regel zum richtigen Umgang mit Lücken im Lebenslauf lautet: Versuche nicht, Sie durch Tricks zu kaschieren. Personaler kennen diese üblicherweise und so manövrierest du dich vorab direkt selbst ins Aus. Zu diesen bekannten Kaschierungsversuchen gehören das Weglassen der Monatsangaben im Lebenslauf oder der Verzicht auf die chronologische Reihenfolge der beruflichen Stationen. Lügen bzw. Falschangaben im Lebenslauf sind im Übrigen ein Grund zur fristlosen Kündigung und können im Bewerbungsgespräch leicht enttarnt werden, deshalb solltest du davon tunlichst die Finger lassen.

Infografik: So schlimm sind Lügen im Lebenslauf | Statista

Vorab sei auch gesagt, dass du dir wegen kleineren Lücken im Lebenslauf keinen Kopf zerbrechen solltest! Es ist völlig normal und verständlich, wenn zwischen zwei Jobs eine Lücke von ein bis drei Monaten besteht. Bei einer länger anhaltenden Phase der Arbeitslosigkeit (über drei bis vier Monate) fängt die Lücke im Lebenslauf Stück für Stück an, einen negativen Eindruck auf deine Bewerbung zu werfen. In Panik geraten solltest du dann trotzdem nicht.

Es gibt allerdings auch Situationen, die im Lebenslauf erwähnt werden sollten, um deine Zeit der Beschäftigungslosigkeit zu erklären. Wir sehen uns hier die häufigsten Fälle einmal im Detail an:

Arbeitslosigkeit

Für eine – unter Umständen längere Zeit der Arbeitslosigkeit – gibt es ein paar Techniken, die angewandt werden können, um dich dennoch in das bestmögliche Licht zu rücken. Beispielsweise kannst du den negativen Begriff “Arbeitslos” durch das aktiver wirkende “Arbeitssuchend” oder nach Wahl sogar “aktiv Arbeitssuchend” ersetzen. Bei längeren Zeiten der Arbeitssuche können hier auch eigenständige Fortbildungen oder ehrenamtlichem Engagement aufgelistet werden. Wichtig ist aber auch hier, immer bei der Wahrheit zu bleiben.

Bei längerer Arbeitslosigkeit ist dann zunehmende Eigeninitiative gefragt und du solltest dir Gedanken darüber machen, wie du die Lücke im Lebenslauf auch ohne eine Festanstellung füllen kannst. Unter Umständen zahlt dir die Bundesagentur für Arbeit eine Weiterbildung. Darüber hinaus sind eigenfinanzierte Weiterbildungen oder Praktika eine gute Möglichkeit, dich zum einen besser für deinen Job zu qualifizieren und darüber hinaus Lücken im Lebenslauf auszugleichen.

Krankheit oder Pflege

Eine längere Krankheit oder auch die Pflege eines nahen Angehörigen sollten im Lebenslauf nicht verschwiegen werden. Denn wenn du deine plausible Erklärung für deine beschäftigungslose Zeit verschweigst, kann sich das nur negativ auf deinen Gesamteindruck auswirken. Die Nennung im Lebenslauf als “Krankheitsbedingte Auszeit” mit dem Zusatz “mit vollständiger Genesung” kann verhindern, dass die Firmen von deiner Krankheit auf weitere Ausfälle schließen.

Die genaue Krankheit musst du selbstverständlich im Lebenslauf nicht nennen und auch im Bewerbungsgespräch besteht nicht die Pflicht, dies aufzuklären, sofern es keinen konkreten Einfluss auf deinen Arbeitsalltag nimmt. Die Krankheit ist Bestandteil deiner Privatsphäre und bleibt dies auch im Bewerbungsprozess.

Gleiches gilt, wenn du aufgrund der Pflege eines Angehörigen nicht berufstätig warst. Hier reicht eine Formulierung wie “Pflege eines Angehörigen”. Mehr Informationen musst du nicht liefern, lediglich verschweigen solltest du es, aus oben genannten Gründen, nicht.

Berufseinstieg

Für Berufseinsteiger ist es, im Vergleich zu berufserfahrenen Konkurrenten, oftmals um ein Vielfaches schwerer, einen Job zu finden. Das wissen aber auch die Personaler, die hier durchaus auch längere Lücken bis zur ersten beruflichen Tätigkeit tolerieren – bis zu sechs Monate sind hier nicht ungewöhnlich. Wie auch bei längerer Arbeitslosigkeit empfiehlt sich hier, sich zusätzliches Know-how durch Kurse, Weiterbildungen oder Praktika anzueignen und die Lücke im Lebenslauf damit entsprechend klein zu halten.

Studien- oder Ausbildungsbrüche

Das Studium verläuft nicht wie geplant oder die Ausbildung hast du dir ganz anders vorgestellt? Solang sich solche Wechsel nicht häufen ist es völlig in Orndung, die passende Ausbildung nicht im ersten Anlauf zu finden. Im Bewerbungsanschreiben hast du die besten Möglichkeiten, den angestrebten Wechsel zu erklären, doch auch beim Schreiben deines Lebenslaufes kann dies Erwähnung finden. Unter Umständen kannst du im Lebenslauf in einem kurzen Stichpunkt die Erklärung für den Abbruch oder Wechselwunsch liefern, den du im Anschreiben genauer begründest.

Entstehen zwischen deinen verschiedenen Studiengängen oder Ausbildungen Lücken im Lebenslauf, kannst du auch hier die Begrifflichkeit “Arbeitslos” positiver formulieren und stattdessen “Orientierungsphase” oder “berufliche Neuorientierung” verwenden.

 


Bewerbungshomepage

Bewerbungshomepage

Die Digitalisierung macht auch vor der Bewerbung nicht halt und eröffnet Jobsuchenden ganz neue Möglichkeiten, Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zu präsentieren. Von der physischen Bewerbungsmappe über die Online-Bewerbung werden nun auch mehr und mehr Bewerbungshomepages zum wichtigen Thema für Bewerber. Mit nur einem Mausklick und von jedem Ort aus an alle relevanten Informationen des Bewerbers zu gelangen, wird sich zur neuen Zukunft des Bewerbermanagements entwickeln. Für wen sich eine Bewerbungshomepage lohnt, worauf du dabei achten musst und vieles mehr erfährst du hier.

Bewerbungshomepage Cover www.meine-bewerbungshomepage.de

Was ist eine Bewerbungshomepage?

Eine Bewerbungshomepage ist deine eigene Website, deren Link du an deine Wunscharbeitgeber weiterleitest, den du in deinen Bewerbungsunterlagen oder auf deinen sozialen Business-Netzwerken einfügst. Hier werden alle wichtigen Informationen über dich und deine beruflichen Qualifikationen aufbereitet. Im Fokus steht dein Lebenslauf, deine Hard- und Softskills und die Möglichkeit, dich als innovativen und engagierten Mitarbeiter vorzustellen, um dich so von deiner Konkurrenz abzuheben.

Eine gute Bewerbungshomepage zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und ein ansprechendes und modernes Design aus. Damit kannst du deine Persönlichkeit und deine Stärken optimal präsentieren, auf dich aufmerksam machen und bleibst garantiert in Erinnerung.

Bewerbungshomepage erstellen lassen

Eine eigene Bewerbungshomepage ist heutzutage nicht nur für Programmierer oder überdurchschnittlich technik-affine Menschen realisierbar. Wer seine Daten zeitgemäß und online präsentieren möchte, kann das inzwischen auch als IT-Laie tun. Neben Baukastensystemen kannst du deine professionelle und moderne Bewerbungshomepage auch von Experten erstellen lassen.

Von 360 Grad Bewerbung bekommst du eine eigene Seite erstellt, die dir dazu verhilft, im Gedächtnis des Personalentscheiders zu bleiben und dich damit gegen deine Mitbewerber durchzusetzen. Damit erhöhst du deine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch enorm, da du deinem potenziellen Arbeitgeber damit deinen besonderen Fleiß und eine innovative Denkweise beweisen kannst.


Bewerbungshomepage Muster

Damit du einen konkreten Eindruck bekommst, wie deine fertige Homepage aussieht, kannst du dir hier ein genaues Bild von unseren Mustern verschaffen. Die Vorlagen sind im modernen, responsive Design erstellt. Das bedeutet, dass deine Homepage auf allen Geräten und Bildschirmgrößen perfekt dargestellt wird – egal ob am Desktop, Tablet oder Smartphone.

Wähle ein Muster, das gut zu deiner Persönlichkeit passt. Bedenke aber auch, dass deine Bewerbungshomepage gut zu deinem künftigen Berufsbild bzw. Unternehmen passen muss. Deshalb solltest du für klassische Berufe ein eher schlichtes Muster wählen, während du dich für kreative Jobs oder moderne Arbeitgeber gut und gerne auch etwas auffälliger präsentieren darfst.

 

Bewerbungshomepage Muster 1:

Bewerbungshomepage Muster 1



Bewerbungshomepage Muster 2:

Bewerbungshomepage Muster 2



Bewerbungshomepage Muster 3:

Bewerbungshomepage Muster 3

 

 

Die richtige Verwendung

Zum derzeitigen Stand kann die Bewerbungshomepage eine Bewerbung (noch) nicht komplett ersetzen. Die Homepage sollte als Zusatz zur eigentlichen Bewerbung verwendet werden, da viele Unternehmen nicht mit den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung Schritt halten können. In der Regel sind diese darauf angewiesen, dass die Bewerbungsunterlagen in gewohnter Manier in ihrer Software erfasst werden können.

Lohnen kann sich eine Bewerbungshomepage aber dennoch. Sie zeugt von Engagement und der Bereitschaft, die berühmte Extrameile zu gehen. Somit hebst du dich positiv von deiner Konkurrenz ab – denn mit einer Bewerbungshomepage, welche einen positiven Eindruck hinterlässt, bleibst du auf jeden Fall im Gedächtnis!

Bei modernen Tech-Unternehmen oder Startups hingegen ist es durchaus bereits denkbar, sich nur über eine Bewerbungshomepage zu bewerben. Bei uns hast du zusätzlich die Möglichkeit, deine Bewerbungsunterlagen zum Download zur Verfügung zu stellen. So hat der Personalverantwortliche mit nur einem Klick trotzdem die Möglichkeit, auf deine Unterlagen im PDF-Format zuzugreifen.

Mittlerweile gibt es jedoch mehr als nur den klassischen Weg der Bewerbung über eine Stellenanzeige. Auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn tummeln sich zahlreiche Recruiter, Personalverantwortliche und Firmenchefs von der kleinen Firma bis zu großen Konzernen. Viele davon durchforsten aktiv die Profile der angemeldeten Nutzer, um Ihre Positionen besetzen zu können. Auch hier kannst du positiv auffallen und den Link zu deiner Bewerbungshomepage einbauen. Dadurch erhält der Personaler einen viel umfangreicheren und bleibenderen Eindruck von deiner Person und deinen Fähigkeiten und du kannst Jobangebote generieren, die du auf einem anderen Weg vielleicht verpasst hättest.

Wann lohnt sich eine Bewerbungshomepage?

Wie bereits erwähnt, ist eine Bewerbungshomepage in der Regel eine wertvolle Ergänzung zu deiner üblichen Bewerbung. Gerade für Positionen, die heiß begehrt sind und die Konkurrenz entsprechend hoch ist, solltest du dir überlegen, wie du es schaffst, so aufzufallen, dass du überhaupt die Chance bekommst, dich in einem persönlichen Gespräch beweisen zu dürfen. Viele der großen und beliebten Arbeitgeber Deutschlands (beispielsweise Automobilhersteller) erhalten nahezu für alle Ihre Vakanzen um Längen mehr Bewerbungen als der Durchschnittsarbeitgeber. Das solltest du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn du dich bei diesen “Bewerbermagneten” bewirbst.

Egal, ob du Führungskraft bist, Berufseinsteiger oder eine Bewerbung für eine Ausbildung schreibst – für jeden Bewerber ist es wichtig, eine professionelle Bewerbung abzugeben und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Bereits in einem Galileo-Beitrag von 2016 wird auf die Wichtigkeit von kreativen Bewerbungen – und die Möglichkeit einer eigenen Bewerbungshomepage – hingewiesen.

Weitere Vorteile einer Bewerbungshomepage:

1. Zeige Engagement

Bevor es zu einem Vorstellungsgespräch kommt, hat dein potenzieller neuer Arbeitgeber nur ein relativ oberflächliches Bild von deiner Persönlichkeit. Rückschlüsse von deiner Bewerbung auf dein Verhalten als Mitarbeiter sind also nicht selten. Gerade deshalb ist es so wichtig, Engagement zu zeigen. Eine Bewerbung, die nicht deine absolute Bemühung bezeugt, lässt sonst möglicherweise falsche Schlüsse auf deine Arbeitsweise zu.

2. Werde gefunden

Bei uns kannst du selbst entscheiden, ob deine Bewerbungshomepage von Suchmaschinen wie Google gefunden werden darf oder nicht. Falls du das möchtest, kann deine Seite beim googeln nach deinem Namen in den Suchergebnissen angezeigt werden.

3. Beweise Web-Know-how

Zeige, dass du dich der modernen Arbeitswelt nicht verschließt, sondern offen für Neues bist. Bei einer Bewerbung mit einer eigenen Homepage hat dein neuer Arbeitgeber wohl kaum Bedenken, dass du Schwierigkeiten mit seiner Software und neuen Programmen hast.

4. Präsentiere deine Fähigkeiten

Sowohl deine Hard Skills als auch deine persönlichen Fähigkeiten werden übersichtlich und ansprechend dargestellt. Da deine Bewerbung etwas Besonderes ist, wird sie auch intensiv wahrgenommen und nicht nur oberflächlich überflogen wie bei vielen Standard-Bewerbungen.

5. Bleibe im Gedächtnis

Durch die oben bereits genannten Punkte bleibst du mit deiner Online-Bewerbung auf jeden Fall in Erinnerung eines jeden Personalentscheiders. In der grauen Masse an Durchschnittsbewerbungen wirst du so sicher nicht untergehen.



Wie kommst du zur eigenen Bewerbungshomepage?

Im Internet findest du zahlreiche Anbieter, bei welchen du deine eigene Homepage über ein Baukastensystem erstellen kannst. Dies ist allerdings nicht nur mit teils hohen monatlichen Kosten verbunden, sondern auch mit reichlich Aufwand. Hier musst du zuerst von Null an beginnen, ein Design zu erstellen, das seriös wirkt, übersichtlich ist und alle wichtigen Informationen enthält. Menschen ohne ausgeprägte gestalterische Fähigkeiten stoßen hier oft an Ihre Grenzen und merken nicht, dass Ihr eigener Entwurf nicht den benötigten Qualitätsstandards entspricht.

Professioneller und schneller ist hier der Service von 360 Grad Bewerbung. Hier kommst du in 3 schnellen Schritten zur eigenen Bewerbungshomepage.

  1. Wähle eine Vorlage aus und gib deine Bestellung auf.
  2. Übermittle deine Daten, Spezifikationen und Wünsche über unser Formular.
  3. Falls noch Fragen offen sind, setzt sich dein Ansprechpartner per Mail mit dir in Verbindung.

Sobald alle Informationen vorliegen, kümmert sich bereits ein Bewerbungsprofi um die Erstellung deiner Homepage. Es dauert dann maximal 5 Werktage, bis deine Seite online geht und du Sie für deine Bewerbungen verwenden kannst.

Fazit:

Wenn du mit deinen bisherigen Bewerbungen nur Absagen erhalten hast oder für einen Job oder Ausbildungsplatz, der dir äußerst wichtig ist, etwas Besonderes präsentieren möchtest, ist eine eigene Bewerbungshomepage genau das Richtige für dich! Vielleicht bist du der perfekte Kandidat für deinen Traumjob, bekommst aber aufgrund mangelhafter Bewerbungsunterlagen gar keine Chance, dich im Vorstellungsgespräch beweisen zu dürfen.

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Lebenslauf Checkliste

Lebenslauf Checkliste

Beim Lebenslauf kann man auf den ersten Blick vielleicht nicht viel verkehrt machen. Aber auch hier gibt es Einiges zu beachten, häufige Fehler und Dinge, die häufig vergessen werden. Mit unserer kostenlosen Lebenslauf Checkliste, garantieren wir für einen vollständigen und korrekten Lebenslauf, der unter Umständen sogar verhindert, dass du früh im Bewerbungsprozess ausscheidest. Der Lebenslauf ist, zusammen mit dem Anschreiben, das wichtigste Dokument deiner Bewerbungsmappe. Dennoch schenken ihm viele Bewerber zu wenig Aufmerksamkeit, da sie nicht damit rechnen, dass man gerade hier noch sehr viel Potenzial aus seiner Bewerbung herausholen kann. Im Lebenslauf präsentierst du deine wichtigsten Qualifikationen, wie deine Ausbildung, deine beruflichen Stationen und deine Hardskills. Entsprechend viel Mühe solltest du dir damit geben – sowohl mit der inhaltlichen als auch der optischen Aufbereitung solltest du dich beschäftigen.

Lebenslauf Checkliste - Grafik

Dein individueller Lebenslauf

Bevor wir uns mit der Checkliste für deinen Lebenslauf befassen, möchten wir noch einen besonderen Tipp für die Erstellung deines Lebenslaufes auf den Weg geben. Aus der Praxis wissen wir, dass diesen nur die aller wenigsten Bewerber befolgen, deshalb kann dieser durchaus einen entscheidenden Unterschied machen. Nahezu alle Bewerber passen lediglich das Anschreiben an die unterschiedlichen Stellen an. Das ist auf den ersten Blick auch sinnvoll, schließlich ändert sich an deinem Lebenslauf während einer Bewerbungsphase nur selten Etwas.

Allerdings ist der Lebenslauf das wichtigste Dokument, wenn es darum geht, deine fachliche Qualifikation (die sogenannten Hard Skills) zu präsentieren. Dazu gehört in erster Linie die Nennung der EDV-/IT-/ oder fachspezifischen Kenntnisse, in schriftlicher Form oder grafisch Aufbereitet (z. B. durch Balken). Dazu kommt die stichpunktartige Auflistung deiner Aufgaben und Arbeiterfolge bei den relevantesten Stationen deines Lebenslaufes.

Von Stelle zu Stelle sind jedoch andere Erfahrungen und Skills von nöten. Verschaffe dir also in der Stellenbeschreibung einen Überblick, auf welche Fähigkeiten dein Wunscharbeitgeber besonderen Wert legt und überlege dir, ob es darüber hinaus noch zusätzliche wichtige Punkte gibt, die du hervorheben möchtest. Diejenigen, die du erfüllst, listest du in deinem Lebenslauf auf, bzw. sorgst dafür, dass diese an erster Stelle stehen und leicht ins Auge fallen.

Lebenslauf Checkliste

Damit du dir sicher sein kannst, dass dein Lebenslauf zu 100 % vollständig ist, findest du untenstehend unsere interaktive Checkliste. Klicke auf die Kästchen, um einzelne Punkte abzuhaken. Unter der Checkliste findest du den kostenlosen Download dazu.

LEBENSLAUF CHECKLISTE ✔

PERSÖNLICHE DATEN

  • Vor- und Nachname
  • Angemessenes, professionell geschossenes Bewerbungsfoto
  • Kontaktdaten: Anschrift, E-Mail, Telefonnummer
  • Seriöse E-Mail-Adresse verwendet (z. B. vorname.nachname@mail.de)
  • Familienstand, Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum und -ort

WERDEGANG

  • Beruflicher Werdegang beginnend mit der aktuellsten Position
  • Alle beruflichen Stationen des Lebenslaufes unter Angabe von Monat und Jahr (MM/YYYY), vollständigem Firmennamen, Ort & Jobtitel
  • Bei den letzten (bzw. relevanten) Stationen des Lebenslaufes sind Ihre wichtigsten Aufgaben und Arbeitserfolge stichpunktartig aufgelistet
  • Schulischer Werdegang
  • Weiterbildungen, besuchte Seminare etc.
  • Praktika (irrelevante Praktika können mit steigender Berufserfahrung gestrichen werden)

KENNTNISSE

  • EDV-Kenntnisse
  • Sprachkenntnisse
  • Evtl. fachspezifische Kenntnisse
  • Aus den Kenntnissen geht hervor, wie gut Sie diese beherrschen

ABSCHLUSS

  • Handschriftliche Unterschrift
  • Vor- und Nachname, Ort und Datum

OPTIONAL

  • Ehrenämter oder soziales Engagement
  • Führerscheinklasse (v. a. wenn relevant für den Job, wie z. B. Außendienstmitarbeiter)
  • Verlinkung zu Xing, LinkedIn, Homepage etc.
  • Hobbys / Interessen

ALLGEMEINES

  • Lebenslauf ist nicht länger als 2 Seiten (wenn möglich)
  • Schriftart & -größe sind einheitlich
  • Rechtschreibung von 2. Person überprüft
  • Der Lebenslauf ist Optisch ansprechend & übersichtlich aufbereitet
  • Der Lebenslauf stellt die wichtigsten Fähigkeiten hervor

 

 

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Welche Informationen gehören nicht in den Lebenslauf?

Nun gibt es aber auch Dinge, die oftmals in einem ausführlichen Lebenslauf auftauchen, die dort jedoch gar nichts verloren haben. Dazu gehören zum Beispiel Angaben über die Eltern und deren Berufe. Dies ist eine inzwischen veraltete Regel und sollte daher auch nicht mehr angewendet werden. Auch die Gehaltsvorstellungen tauchen zu Recht nicht in der Lebenslauf Checkliste auf. Diese gehören (falls du sie erwähnen möchtest) in den letzten Absatz des Anschreibens.

Die Angabe des höchsten Schulabschlusses ist in der Regel völlig ausreichend – gerade wenn der Lebenslauf, aufgrund von längerer Berufserfahrung, bereits etwas länger ist. Für den Grundschulbesuch dürfte sich dann kaum noch ein Arbeitgeber interessieren. Die Religionszugehörigkeit sollte nur von Bedeutung sein, wenn Sie sich bei einem kirchlichen Träger bewerben. In der Regel hat die Konfession deinen potenziellen neuen Arbeitgeber nicht zu interessieren, wenn es um den Bewerbungsprozess geht.

Statistik: Die häufigsten Lügen, die in Lebensläufen zu finden sind
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Das Design deines Lebenslaufes

Neben den Inhalten deines Lebenslaufes, solltest du dich auch mit der optischen Aufbereitung auseinandersetzen. Leider kommt auch der beste Text nicht zur Geltung, wenn die Gestaltung deiner Bewerbungsmappe lieblos oder sogar unprofessionell wirkt. Zudem hast du mit einem guten Design die Möglichkeit, im Gedächtnis der Personaler zu bleiben und deine Persönlichkeit besser zu präsentieren

Wenn dir das noch nicht genügt, kannst du sogar noch einen Schritt weiter gehen und auch die Farben an das Logo oder den Webauftritt des Arbeitgebers anpassen. Dadurch wird auf den ersten Blick deutlich, dass du dir die Mühe gemacht hast, deinen Lebenslauf individuell auf das Unternehmen anzupassen. Dies zeugt von außerordendlichem Engagement und Detailverliebtheit, was im besten Fall Rückschlüsse auf deine Arbeitsweise als Arbeitnehmer zulässt. Außerdem erzeugt es bereits ein Zugehörigkeitsgefühl – und das obwohl Sie noch gar kein Teil der Firma sind.

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Hobbys

Ein Bereich – der als optional in der Lebenslauf Checkliste aufgeführt ist – ist das Thema Hobbys. Bei Berufseinsteigern, kann es gerne mit aufgenommen werden. Bei einem Bewerber, der aufgrund von zahlreichen Einträgen im Lebenslauf einen entsprechend langen Lebenslauf hat, kann getrost darauf verzichtet werden.Ingesamt gehen die Meinungen, ob die Hobbys in den Lebenslauf gehören, weit auseinander. Festhalten kann man grundlegend, dass die Hobbys in denn Lebenslauf gerne aufgenommen werden können, ein Muss ist es allerdings nicht.

Unser Tipp:

Falls du Freizeitbeschäftigungen hast, direkt mit deinem Berufsbild zu tun haben, darf der Verweis im Lebenslauf dazu nicht fehlen. Bewirbst du dich zum Beispiel für eine Stelle als Fachinformatiker und du hast in deiner Freizeit schon deine eigene Homepage zum Laufen gebracht – schreibe einen Satz dazu und verlinke deine Seite. In diesem Fall hat es mit deinem Berufsbild zu tun und es wird dir einen erheblichen Vorteil bringen.

Der Aufbau

Inzwischen ist es üblich, die beruflichen Stationen in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufzuzählen. Das heißt du beginnst bei der Aufzählung mit deiner letzten bzw. aktuellen Station und endest mit der Ersten. Dazu solltest du zu den relevantesten beruflichen Stationen stichpunktartig aufzählen, welche (Haupt-)Aufgaben du übernommen hast. Je nach Job kannst du zudem auch Arbeitserfolge, verwendete Tools und Programme (gerade bei technischen Berufen)oder dir angeeignete Kenntnisse aufzählen.

Unser Tipp:

Du kannst nicht nur das Anschreiben individuell auf die Aufgaben und Anforderungen der Stellenanzeige ausichten. Auch in deinem Lebenslauf sollten die Punkte besonders sichtbar gemacht werden, die deinem potenziellen neuem Arbeitgeber wichtig sind. Schreibe dir dazu die wichtigsten Anforderungen der Stellenanzeige heraus. Nun checkst du der Reihe nach in welchen deiner bisherigen Stationen du mit diesen (oder ähnlichen) Aufgaben Berührungspunkte hattest und stellst sie im Lebenslauf nochmals speziell hervor. Damit kannst du deine Chancen auf ein Bewerbungsgespräch durchaus erhöhen.

 

Wie lang sollte dein Lebenslauf sein?

Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass ein Lebenslauf eine Seite maximal zwei Din-A4-Seiten lang sein sollte. Aus der Praxis wissen wir jedoch, dass das nicht für jeden Bewerber ohne Weiteres möglich ist. Dennoch solltest du diese Regel im Hinterkopf behalten, wenn du einen durchschnittlich langen Lebenslauf vorzuweisen hast.



Berufseinsteiger können sogar vor dem Problem stehen, dass es Ihnen sogar schwer fällt, eine ganze Seite zu füllen. Das ist nicht verwunderlich, wenn du nur ein bis zwei schulische Stationen und ggf. ein paar Praktia vorzuweisen hast. Hüte dich trotzdem davor, mit unsinnigen Informationen wie Reisen oder der Gleichen deinen Lebenslauf zu strecken. Vielleicht kannst du mit dem Layout etwas anpassen, allerdings sollen auch hier keine übermäßig großen Schriftarten verwendet werden.


Die Kurzbewerbung

Die Kurzbewerbung – das solltest du dazu wissen

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich bei der sogeannten Kurzbewerbung um eine Kurzfassung der Bewerbungsmappe, welche üblicherweise lediglich zwei bis drei Seiten beinhaltet. Vom Arbeitgeber werden in der Regel alle Dokumente verlangt, um im Bewerbungsprozess zu bestehen. Dennoch kann es Fälle geben, in denen eine Kurzbewerbung durchaus Sinn ergibt. Welche das sind, wie diese Form der Bewerbung aufgebaut ist und was es zu beachten gibt, erfährst du hier:

 

Kurzbewerbung am Smartphone

 

Was ist eine Kurzbewerbung?

Laut Definition besteht eine Kurzbewerbung lediglich aus dem Anschreiben und deinem Lebenslauf, welcher sich auf zwei Seiten beschränken sollte. Das soll einen schnellen Überblick über deine wesentlichen Qualifikationen schaffen und die wichtigsten Punkte in den Vordergrund rücken. Im Gegensatz zur regulären Bewerbung, die unter Umständen aus Deckblatt, ausführlichem Anschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben, Ausbildungs- und Arbeitszeugnissen, Zertfikaten und Co. besteht, begrenzt sich die Anzahl der Dokumente also auf drei Seiten.

Wann ist eine Kurzbewerbung sinnvoll?

Oftmals wird die Kurzbewerbung als eine Art der Initiativbewerbung genutzt und soll Unternehmen auf deine Person und deine Kompetenzen aufmerksam machen, ohne den Leser mit Informationen zu überfluten. Das soll bewirken, erst herauszufinden, ob bei der Firma grundlegendes Interesse an deinem Profil besteht, bevor die vollständigen Bewerbungsdokumente nachgereicht werden. Dadurch ergibt sich für beide Seiten eine Zeitersparnis, sollte sich herausstellen, dass der Bewerber für das Unternehmen derzeit nicht in Frage kommt.

Beliebt ist die Kurzbewerbung auch bei Minijobs, Praktika oder Studentenjobs, da es bei diesen Stellen oftmals nicht notwendig ist, sämtliche Unterlagen einzureichen, sondern ein kurzes Anschreiben und der Lebenslauf als Bewerbungsdokumente ausreichen.

Bestens eigenet sich eine Kurzbewerbung auch für den Besuch von Jobmessen oder vergleichbare Veranstaltungen. Die wesentlichen Unterlagen zur Hand zu haben oder schnell und unkompliziert vom Smartphone aus verschicken zu können, kann dann von großem Vorteil sein und hinterlässt einen gut vorbereitenden, und im bestenfall bleibenden, Eindruck.

Der Aufbau

Da bei der Kurzbewerbung einige Dokumente wegfallen, ergibt sich ein sehr simpler Aufbau. Hier siehst du, wie sich die Unterlagen zusammensetzen und welche Dokumente, im Vergleich zur vollständigen Bewerbungsmappe, wegfallen:

Kurzbewerbung - der korrekte Aufbau Grafik

Vorteile der Kurzbewerbung

  • Geringer Zeitaufwand
  • Ermöglicht eine schnelle Kontaktaufnahme
  • Kann neue Optionen bei Unternehmen bieten, die keine Stelle ausgeschrieben haben
  • Perfektes “Give-away” für Präsenzveranstaltungen

Nachteile der Kurzbewerbung

  • Wichtige Informtionen bleiben unter Umständen auf der Strecke
  • Weniger Möglichkeiten, sich von anderen Bewerbern abzuheben
  • Doppelte Arbeit bei positiver Rückmeldung
  • Angegebene Fähigkeiten werden nicht durch z. B. Zeugnisse belegt

Kurzbewerbung schreiben

Wenn du dich nun also dazu entschieden hast, eine Kurzbewerbung zu schreiben, möchten wir dir hier mit unserer Anleitung dazu verhelfen, ein strukturiertes und überzeugendes Bewerbungsschreiben zu erstellen. Beim schreiben der Kurzbewerbung unterscheidet sich weder das Anschreiben noch der Lebenslauf in den wesentlichen Punkten. Allerdings reicht in manchen Belangen oftmals eine verkürzte Version.

Solltest du dennoch Probleme haben, eine gut formulierte Bewerbung aufzusetzen, kannst du dein Anschreiben auch von uns schreiben lassen. Wenn du deine Kurzbewerbung selber schreiben möchtest, sehen wir uns hier die Dokumente einer Kurzbewerbung genauer an:

Anschreiben

Das Anschreiben einer Kurzbewerbung kann prinzipiell genauso aufgebaut werden, wie bei einer regulären Bewerbung. Da wir uns jedoch in einigen anderen Artikeln (z. B. Wie schreibt man eine Bewerbung?) damit befasst haben und es in der Kurzbewerbung prinzipiell darum geht, die Bewerbungsunterlagen zu komprimieren, sehen wir uns hier eine etwas gekürzte Form des Bewerbungsschreibens an, die in diesem Fall völlig ausreicht.

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Allgemeines

Zunächst einmal gibt es ein paar Standards, die sich durchgesetzt haben und welche du für jede Art von Anschreiben beachten solltest. Dazu gibt es einige grundlegende Dinge in der Formatierung zu beachten:

  • Format: Din A4
  • Schriftart: Standard-Schriftart wie Arial
  • Schriftgroße: 11 oder 12
  • Maximale länge: 1 Seite
  • Blocksatz

Bevor wir uns gleich den Inhaltlichen Komponenten widmen, solltest du dir auch Gedanken über ein geeignetes Design für deine digitale Bewerbungsmappe machen. Leider kommt auch der beste Text nicht zur Geltung, wenn die Gestaltung deiner Bewerbungsmappe lieblos oder sogar unprofessionell wirkt. Zudem hast du mit einem guten Design die Möglichkeit, im Gedächtnis der Personaler zu bleiben und deine Persönlichkeit besser zu präsentieren.

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Auch wenn es nicht zwingend notwendig ist, solltest du ein Bewerbungsfoto verwenden. Beachte, dass du dich positiv hervorheben und in Erinnerung bleiben möchtest. Mit einem reinen Datenblatt fällt das allerdings um ein Vielfaches schwerer. Zudem sollte dein Bild von einem professionellen Fotografen geschossen werden und nicht mit einer Handykamera.

Einleitung

Die Einleitung ist ein äußerst wichtiger Bestandteil deines Anschreibens, da sich hier oftmals bereits entscheidet, ob der Personalverantwortliche dein Bewerbungsschreiben gespannt verfolgt oder es nur noch überfliegt, um es auf relevante “Keywords” zu untersuchen. Daher sollte deine Einleitung nicht aus einer Standard-Floskel bestehen, die der Leser täglich mehrere Male zu sehen bekommt, sondern möglichst individuell sein und Lust darauf machen, mehr über dich zu erfahren.

Um das zu erreichen, bleiben dir durchaus einige Möglichkeiten. So kannst du auf ein bereits geführtes Telefonat verweisen, um dich wieder in Erinnerung zu bringen oder von deinem persönlichen Bezug zum Unternehmen bzw. deren Produkten berichten.

Es besteht auch die Möglichkeit, den ersten Absatz als eine Art Trailer zu betrachten. Dabei schneidest du beispielsweise kurz an, warum du dich als den idealen Kandidaten für die Stelle siehst, lieferst die genaue Begründung jedoch erst im weiteren Verlauf des Anschreibens. Dadurch wirst du vermutlich die meisten Personaler dazu bringen, gespannt weiterzulesen, wie du deine besonders gute Eignung erläuterst.

Ausführlichere Informationen dazu findest du im Artikel Einleitungssatz Bewerbung.

Hauptteil

Der Hauptteil deiner Bewerbung befasst sich primär mit deinen fachlichen Kompetenzen, wie dem angeeignetem Know-how aus deinem Fachbereich oder der Erläuterung von relevanten Aufgaben, die du bei deinen Praxisstationen ausgeübt hast. Nimm dir dazu in erster Linie die Aufgaben und Anforderungen der Stellenausschreibung zur Hand und überlege dir, für welche Punkte du wichtige Kenntnisse und Erfahrungen vorweisen kannst. Dabei handelt es sich im ersten Schritt um die sogenannten Hard Skills, also die Fähigkeiten, die du idealerweise durch Zeugnisse oder Zertifikate belegen kannst.

Im zweiten Abschnitt des Hauptteils gehst du dann noch auf deine “Soft Skills” ein, das die sind Fähigkeiten, die in der Regel nicht messbar sind. Dazu zählen beispielsweise soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder Menschenkenntnis oder auch deine persönlichen, methodischen oder kommunikativen Fähigkeiten. Auch hier findest du üblicherweise bereits in der Stellenanzeige die Soft Skills, auf die dein Arbeitgeber Wert legt. Überlege dir zudem, welche Weiteren für deinen Job wichtig sind und welche dieser Fähigkeiten du wirklich mitbringst.

Schluss

Im letzten Absatz geht es im Grunde nur noch darum, deine Bewerbung abzurunden und zu einem gelungenen Ende zu führen. Inhaltlich sollten im Schlussteil der Bewerbung (optional) lediglich die Gehaltsvorstellungen aufgeführt werden. Wenn es sich nicht bereits durch die Art der Stelle erübrigt (z. B. bei einer Ausbildung) erfolgt hier auch der Hinweis auf deine Verfügbarkeit. Befindest du dich derzeit noch in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis, teilst du hier noch deine aktuelle Kündigungsfrist mit (nicht das nächstmögliche Startdatum, da sich dies mit laufendem Bewerbungsprozess verschieben kann).


Lebenslauf

Auch für die Kurzbewerbung benötigst du einen tabellarischen Lebenslauf, der in umgekehrt chronologischer Reihenfolge aufgebaut ist – die aktuellste Station steht also ganz oben. Wie bereits weiter oben beschrieben, solltest du dabei nicht auf ein Bewerbungsfoto verzichten.

Im Wesentlichen unterscheidet sich der Lebenslauf einer Kurzbewerbung kaum von deinem “normalen” Lebenslauf. Nur wenn dieser durch mehrere berufliche und schulische Stationen oder Teilnahme an Schulungen und Seminaren sich bereits über die Länge von zwei Seiten erstreckt, sollte dieser entsprechend gekürzt werden. Fundamentale Stationen sollen selbstverständlich auch dann nicht gestrichen werden, aber vielleicht lässt sich das ein oder andere Schülerpraktikum, irrelevante Fortbildungen oder Stationen wie der Grundschulbesuch entfernen.

Eventuell gibt dir auch die Formatierung etwas Spielraum für deinen Lebenslauf, ohne dass der Lebenslauf an Übersichtlichkeit oder Leserlichkeit verliert. Als Daumenregel gilt, dass die Schriftgröße nicht kleiner als 11 sein sollte.

Der Lebenslauf ist das wichtigste Dokument, um deine Fähigkeiten übersichtlich und vollständig darzustellen. Deine Sprach- und EDV-Kenntnisse (ggf. auch fachspezifische Kenntnisse) kannst du hier schriftlich oder in Form von grafischen Darstellungen auflisten. Sofern es die Einhaltung der zwei Seiten zulässt, solltest du bei den wichtigsten Stationen des Lebenslaufes auflisten, welche Aufgaben und Arbeitserfolge du geleistet hast, welche Kenntnisse du dir ggf. angeeignet hast oder mit welchen Technologien und Programmen gearbeitet wurde (gerade bei sehr technischen Berufen). Achte dabei immer darauf, was für deine Wunschstelle oder aktuelles Berufsbild besonders wichtig ist.

Kurzbewerbung Muster

Um dir einen besseren Eindruck zu verschaffen, wie diese Form der Bewerbung in der Praxis aussehen kann, haben wir dir hier zwei kostenlose Muster für Kurzbewerbungen erstellt. Prinzipiell solltest du allerdings bei Bewerbungen nie ganze Vorlagen oder Mustertexte blind übernehmen, sondern immer auf Individualität setzen und dich auf DEINE Fähigkeiten und Ausgangssituation konzentrieren. Dieses Muster einer Kurzbewerbung soll dir also lediglich als Orientierung und Beispiel dienen.

Kurzbewerbung Muster 1: Initiativbewerbung

Diese Vorlage befasst sich mit der Ausgangssituation einer standardisierten Bewerbung, die als Initiativbewerbung an mehrere Unternehmen versendet wird.

Kurzbewerbung Muster initiativ

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Kurzbewerbung Muster 2: Minijob

Die zweite Vorlage stellt ein Beispiel für einen Minijob dar, für welchen ebenfalls nur eine Kurzbewerbung angefordert wurde.

 

Kurzbewerbung Muster initiativ

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Vor dem Absenden der Kurzbewerbung

Vor dem Versand deiner Bewerbung per E-Mail oder über ein Kontaktformular gibt es auch noch ein paar kleinere Punkte, die du nicht außer Acht lassen solltest. Achte in erster Line auf die richtige Formatierung deiner Dokumente. So solltest du diese nicht im Format deines Textverarbeitungsprogrammes (wie z. B. MS Word) versenden, da dies keinen besonders professionellen Eindruck hinterlässt. Versende deine Unterlagen in keinem Fall als ZIP-Datei, da diese vor allem für Virenangriffe bekannt sind und deshalb beim Empfänger oftmals nicht geöffnet werden.

Nichts falsch machen kannst du dagegen mit dem PDF-Format, dass für Bewerbungsunterlagen gängig ist, auf allen Geräten kompatibel und frei von potenziellen Gefahren für den Öffner. Auch wenn die Anzahl der Unterlagen mit drei Seiten sehr überschaubar ist, macht es immer einen guten Eindruck, alle Seiten zu einem Dokument zusammenzufassen und nicht jede Seite separat zu verschicken.

Benutzt du deine Kurzbewerbung als eine Form der Initiativbewerbung, so darf natürlich der Hinweis nicht fehlen, dass bei Interesse, die vollständigen Unterlagen, nachgereicht werden. Für den Versand per Mail kannst du beispielsweise folgenden Text verwenden:

 

Sehr geehrte/r Frau/Herr Muster,

anbei finden Sie meine Kurzbewerbung für eine Stelle im Bereich Kundenservice oder Empfang. Wenn sich die Möglichkeit, einer Beschäftigung in Ihrem Unternehmen ergibt, freue ich mich darauf, von Ihnen zu hören und lasse Ihnen gerne meine ausführlichen Bewerbungsunterlagen zukommen.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne unter 0123 / 456789 zur Verfügung oder unter dieser E-Mail-Adresse.

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Mustermann

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Nach dem Absenden der Kurzbewerbung

Wenn du deine Kurzbewerbung als Initiativbewerbung verschickt hast, solltest du dem Arbeitgeber erstmal genügend Zeit geben, diese zu prüfen und entsprechend zu bearbeiten. Leider musst du fast schon davon ausgehen, dass du von vielen Unternehmen keine Rückmeldung bekommst, wenn diese gerade keine passende Vakanz im Unternehmen frei haben. Das gehört zwar nicht unbedingt zum guten Ton, ist aber oftmals gang und gäbe. Nachhaken solltest du frühestens nach zwei bis drei Wochen, um die Chance auf ein Feedback zu erhalten.

Sei dir bei dieser Art von Bewerbung also bewusst, dass die Warscheinlichkeit auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch deutlich niedriger ist, als bei einer Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen und du vermutlich eine hohe Anzahl von Bewerbungen benötigst, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Lass dich davon aber nicht entmutigen, denn mit etwas Glück bekommst du so eine Stelle, die für andere Bewerber vielleicht gar nicht zugänglich gewesen wäre.


Ghostwriter Bewerbung

Ghostwriter Bewerbung – der große Anbietercheck

Wer zu der Gruppe der Personen gehört, denen das Schreiben von Bewerbungen sehr schwer fällt, stößt schnell auf das Thema Ghostwriting. Im Internet kursieren viele Anbieter, die als Ghostwriter für Bewerbungen agieren. Bei dem großen Angebot an Schreibern fällt die Wahl des richtigen Anbieters nicht leicht. Viele der etablierten Plattformen kassieren horrende Preise für Ihre Dienstleistung, während andere Ghostwriter auch für den schlankeren Geldbeutel bezahlbar sind.

Wir haben uns die 7 größten Anbieter herausgesucht, die sich im Kern mit dem Schreiben von Bewerbungen befassen und deren Preise, Bearbeitungsdauer und Webauftritte verglichen. Die Preisunterschiede, die wir bei den verschiedenen Ghostwritern ausmachen konnten, sind dabei beachtlich. Alles, was du zum Thema Ghostwriting für Bewerbungen wissen musst sowie unseren großen Anbietercheck, findest du hier!

 

Ghostwriter Bewerbung, die Anbieter im Vergleich

Definition – was ist ein Ghostwriter?

Zuvor wollen wir uns aber kurz der Frage widmen, was einen Ghostwriter überhaupt ausmacht und welche Aufgaben er für dich übernehmen kann. Im Allgemeinen handelt es sich bei einem Ghostwriter um einen Auftragsschreiber, der nicht nur für eine andere Person schreibt, sondern auch in dessen Namen einen Text verfasst. Ghostwriter gibt es für viele Bereiche. Sie sind meist für Studierende ein beliebtes Tool, um Haus- Bachelor- oder Masterarbeiten schreiben zu lassen. Ebenso gibt es aber auch Auftragsschreiber für Bücher, suchmaschinenoptimierte Texte und vieles mehr.

Im Bereich der Bewerbungen kann ein Ghostwriter für dich sowohl das Anschreiben erstellen, dir aber auch komplette Bewerbungsmappen (Deckblatt, Anschreiben & Lebenslauf) anfertigen. Dabei solltest du darauf achten, dass dir die Möglichkeit geboten wird, deine individuelle Situation, deine Stärken und Motivation zu schildern, damit du ein Anschreiben bekommst, das wirklich zu dir passt und nicht nur aus nichtssagenden Phrasen besteht.

Dazu sehen wir uns die verschiedenen Anbieter jetzt an:

Bewerbungsghostwriter – die Anbieter im Überblick:

Nachstehend haben wir uns Anbieter ausgesucht, die bei den relevantesten Google-Suchen am häufigsten zu finden sind. Dabei handelt es sich nur um Anbieter, die auf das Schreiben von Bewerbungen spezialisiert sind. Ghostwriter, die Ihren Schwerpunkt auf Haus- oder Bachelorarbeiten und Co. haben, wurden nicht berücksichtigt.

Dazu sei noch gesagt, dass wir uns in diesem Artikel nur an objektiven und nachweisbaren Faktoren orientieren. Als Anbieter unseres eigenen Bewerbungsservices, möchten wir nicht den Eindruck vermitteln, andere Dienstleister durch subjektive Eindrücke schlecht darzustellen. Sogar als unabhängiger Tester ist es schwer, eine Bewerbung vom Ghostwriter zu 100 % objektiv zu bewerten. Gerade Dinge wie der Sprachstil sind eine Frage des individuellen Geschmacks. So kann der eine Bewerber mit kreativen oder ausgefallenen Sätzen zufrieden sein, während andere auf eine sachliche Darstellungsweise großen Wert legen. Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschieden, auf Testbestellungen zu verzichten und stattdessen einen Überblick über das Angebot der Ghostwriter zu geben:

Hier findest du, die 7 relevantesten Anbieter, beginnend mit dem niedrigsten Preis:

 

360 Grad Bewerbung

Als Gegenpol zu vergleichsweise teuren Anbietern gestartet, bietet 360 Grad Bewerbung alles rund um das Thema Bewerbung. Im Gegensatz zu allen anderen Ghostwritern unseres Checks, zählen bei dem Bewerbungsservice gleiche Preise – egal ob Auszubildender oder berufserfahrener Bewerber.


Preis für ein Anschreiben: 32,90 €*

Preis für eine Bewerbungsmappe: 71,70 € – 86,60 €*

Bearbeitungsdauer: 5 Werktage, gegen einen Aufpreis von 14,90 €* innerhalb von 48 Stunden


Bestellvorgang: Statt festen Angeboten wartet hier das “individuelle Paket” auf den Kunden, damit diesem keine unnötigen Kosten entstehen. Nach Auswahl der gewünschten Leistungen, schließen Sie den Bestellvorgang ab, bei dem Sie gleichzeitig Ihren Lebenslauf sowie erste Kommentare beifügen können. Danach meldet sich Ihr Ansprechpartner mit individuellen Fragen, damit sich ein aussagekräftiges Bild des Bewerbers verschafft werden kann.

Fazit: 360 Grad Bewerbung ist der preisgünstigste aller Anbieter unserer Übersicht. Der Service sticht durch das individuelle und interaktive Bestellformular positiv hervor. Zudem bietet die “Zufriedenheitsgarantie” unbegrenzt kostenlose Überarbeitungen an, sollte der Kunde mit der ersten Version der Bewerbung noch nicht gänzlich zufrieden sein.

 

Richtiggutbewerben.de

Die richtiggutbewerben.de GmbH aus Düsseldorf machte bereits mit TV-Berichten auf sich aufmerksam, was auf der Homepage bereitwillig zur Schau gestellt wird. Während für das Anschreiben ein einheitlicher Preis gewählt wurde, wird bei der kompletten Bewerbungsmappe zwischen Facharbeitern & Angestellten sowie Führungskräften & Akademikern unterschieden.


Preis für ein Anschreiben: 49,00 €*

Preis für eine Bewerbungsmappe: 99,00 € – 159,00 €*

Bearbeitungsdauer: 3 Werktage, gegen einen Aufpreis von 59,00 € innerhalb von 24 Stunden


Bestellvorgang: Die Bestellung erfolg über ein Online-Formular. Mit Aufpreis lässt sich hier ein Design in der Wunschfarbe oder die “Express-Bearbeitung” hinzufügen. Nachdem die persönlichen Daten eingegeben wurden, erhält man per E-Mail einen Code, mit dem man aufgefordert wird, ein Kundenkonto zu eröffnen und bekommt die Möglichkeit, seinen Lebenslauf, den Stellenlink sowie Anmerkungen zu seiner Bestellung hinzuzufügen.

Fazit: Der Webauftritt ist ansprechend und übersichtlich gestaltet und zieht mit Referenzen, einem Video einer Personalleiterin, Testimonials und vielem mehr alle Register des Online-Marketings. Auch hier gibt es ein Rückgaberecht von 30 Tagen, in denen Änderungswünsche kostenlos umgesetzt werden.




online-bewerbungsportal.de

Der Ghostwriter online-bewerbungsportal.de ist ein Dienst der twenty4seven KG aus dem hessischen Dreieich und bietet ein breites Produktportfolio rund um das Thema Bewerbung. Die Preise gestalten sich nach insgesamt vier Berufsgruppen – vom Berufseinsteiger bis zum Personalentscheider.


Preis für ein Anschreiben: 49,95 € – 89,95*

Preis für eine Bewerbungsmappe: 109,95 – 209,95*

Bearbeitungsdauer: 4 – 6 Wochentage, gegen Aufpreis (ab 40,00 €) innerhalb von 48 h


Bestellvorgang: Die Bestellung ist unkompliziert und gleicht einem klassischen Online-Shop. Die gewünschte Leistung wird dem Warenkorb hinzugefügt und nach dem Abschluss der Bestellung können die Unterlagen hochgeladen werden. In einem Telefonat erfolgt eine kurze Absprache, bevor mit der Bearbeitung Ihrer Unterlagen begonnen wird.

Fazit: Die Preise bewegen sich im unteren Mittefeld der verglichenen Portale. Die Website ist gut strukturiert und die Leistungen gut zu finden. Etwas gewöhnungsbedürftig kommt das Online-Bewerbungsportal mit bunten Illustrationen daher, die vermutlich nicht jedermanns Sache sind. Auch hier wird mit einer Geld-Zurück-Garantie und dem sogennanten 4-Augen-Prinzip geworben.

 

TT-Bewerbungsservice

Auch die Homepage von Dipl.-Ing. Till Tauber MBA  tt-bewerbungsservice.de zählt zu den top Suchergebnissen, wenn es um das Thema Ghostwriting für Bewerbungen geht. Auch hier wird in 4 Preisstufen unterteilt, je nach Berufserfahrung.


Preis für ein Anschreiben: 69,00 € – 119,00 €

Preis für eine Bewerbungsmappe: 119,00 € – 249,00 € *

Bearbeitungsdauer: nicht bekannt


Bestellvorgang: Obwohl wir die Homepage über mehrere Monate verfolgt haben, konnten keine Bestellungen aufgegeben werden. “Ausgebucht” lautet die Begründung. Auch auf Nachfrage per Mail, wurde uns nahegelegt, einen anderen Bewerbungsservice zu beauftragen.

Fazit: Fehlende Kapazitäten über einen langen Zeitraum lassen diesen Ghostwriter in kein gutes Licht rücken. Hinzu kommt der etwas  “altbackene” Online-Auftritt, der besonders in der mobilen Version auffällt.




Die Bewerbungsschreiber

Die Bewerbungsschreiber webschmiede GmbH, mit Sitz in Bochum, wirbt mit zahlreichen guten Kundenbewertungen und Verbrauchertests. Das hat allerdings auch seinen Preis. Schüler und Bewerber um eine Ausbildung kommen dabei noch am günstigsten weg, für Studenten, Berufserfahrene oder Führungskräfte wird es stückweise preisintensiver.


Preis für ein Anschreiben:  79,00 € – 119,00 €*

Preis für eine Bewerbungsmappe: 109,00 – 299,00€*

Bearbeitungsdauer: 4 Wochentage


Bestellvorgang: Eine direkte Bestellung über die Unternehmenshomepage ist leider nicht möglich. Hier kann man lediglich seine Kontaktdaten und die Bewerbungsform hinterlassen, um ein Angebot per E-Mail zu erhalten.

Webauftritt: Die Website wirkt modern und dennoch übersichtlich und aufgeräumt. Nur das Handling der Bestellungen funktioniert bei anderen Anbietern unkomplizierter und schneller, da man hier erst auf eine Reaktion der Anfrage warten muss.

Fazit: Die Bewerbungsschreiber sind ein Anbieter der hochpreisigen Kategorie. So muss man für die Bewerbungsmappe “Deluxe”, mit 299.00 €* tief in die Tasche greifen. Die Website wirkt modern und dennoch übersichtlich und aufgeräumt.

 

bewerbung-schreiber.com

Bewerbung Schreiber ist eine Domain der Daxter & Partner Ltd und hat den offiziellen Firmensitz in Pervolia auf Zypern. Ihre Dienstleistungen spezialisieren sich dennoch auf den deutschen Sprachraum.


Preis für ein Anschreiben: ab 89,00 € – 179,00 €*

Preis für eine Bewerbungsmappe: 139,00 € – 499,00 €*

Bearbeitungsdauer: 4 – 7 Werktage, Express auf Anfrage


Bestellvorgang: Auch hier erfolgt die Bestellung über eine Kontaktanfrage via Formular. Erst nach Erhalt des Angebotes, kann eine Bestellung aufgegeben werden. Die Kontaktaufnahme erfolgt über einen Fragebogen, ein persönlicher Kontakt scheint nicht stattzufinden.

Fazit: Die Website fällt auf nahezu allen Seiten durch sehr lange Texte auf, die der Seite etwas die Übersichtlichkeit rauben. Dafür findet man über die gut strukturierte Menüleiste schnell zum gewünschten Ziel. Als einer der teueren Ghostwriter fällt jedoch eine relative langer Standard-Bearbeitungsdauer auf.




Tillmann Consulting

Caroline Tillmann aus Freudenstadt steckt hinter dem Service für Ghostwriting unserer Übersicht. Aber nicht nur für Bewerber – auch für Firmen bietet Sie Ihre Dienstleistung in Form von Seminaren oder HR-Consulting an.


Preis für ein Anschreiben: 139,00 € – 179,00 €*

Preis für eine Bewerbungsmappe: 349,00 € – 749,00 €*

Bearbeitungsdauer: 2 – 3 Werktage


Bestellvorgang: Es erfolgt erst ein persönliches Gespräch bevor Tillmann Consulting mit dem Anschreiben beauftragt wird. Zusätzlich bekommen Sie einen Fragebogen zugesandt, in dem Sie vorab alle wichtigen Informationen zusammenfassen. Ihre fertigen Unterlagen werden Ihnen per E-Mail zugestellt.

Fazit: Der Internetauftritt überzeugt durch ein erfrischendes und übersichtliches Design. Lediglich nach dem Anschreiben (einzeln ohne Bewerbungsmappe) mussten wir erst etwas suchen, da primär versucht wird, das teurere Komplettpaket zu bewerben. Wer hier seine Bewerbung erstellen lässt, muss allerdings vergleichsweise tief in die Tasche greifen.

*alle Preise von Stand 01/2021

Ghostwriting Preise

Wie wir sehen, sind die Preisgestaltungen der Ghostwriter sehr unterschiedlich. Für das Schreiben eines Anschreibens haben wir eine Preisspanne von 32,90 € bis hin zu stolzen 179,00 €. Für Studenten oder Schüler, die sich um eine Ausbildung bewerben, also keine unerheblichen Beträge. Wie immer bedeutet teurer aber nicht zwangsweise besser. Aus eigener Erfahrung wissen wir: Ein geübter Schreiber benötigt für ein Anschreiben ungefähr 1 Arbeitsstunde – in schwierigeren Fällen oder mit kleineren nachträglichen Korrekturen rechnen wir mit maximal 1,5 Stunden. Die Stundensätze der Anbieter lassen sich damit leicht nachrechnen.
Bewerbung Anschreiben Statistik Dauer für Anschreiben

Ist das Ghostwriting für Bewerbungsanschreiben erlaubt?

Die Frage, ob es überhaupt legal ist, ein Anschreiben von einem Experten schreiben zu lassen, ist im Grunde schnell beantwortet: Ja, es ist rechtlich gesehen kein Problem, eine Bewerbung schreiben zu lassen. Es drohen auch keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen, sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass die Bewerbung nicht selbst verfasst wurde.

Interessanter ist daher die Frage, ob es auch legitim ist, sich Hilfe für seine Bewerbung zu holen oder es sich vielleicht sogar um einen unfairen Täuschungsversuch gegenüber seinem potenziellen Arbeitgeber handelt. Im Grunde muss sich jeder Bewerber hierüber selbst eine Meinung bilden, wir sind jedoch der Ansicht, dass es völlig in Ordnung ist, sich hier unter die Arme greifen zulassen – zumindest wenn es in deinem Berufsbild nicht direkt um das erstellen von Texten geht. Im Bewerbungsprozess kommt es schließlich darauf an, deine Fähigkeiten und deine persönliche Eignung für den Beruf in das rechte Licht zu rücken und wer selbst nicht (ausreichend) in der Lage ist, dies in angemessener Form zu Papier zu bringen, bekommt erst gar nicht die Chance, sich in einem Vorstellungsgespräch unter Beweis stellen zu dürfen.

Nicht zu vergessen, dass auch die Firmen tief in die Trickkiste greifen, um die besten Bewerber “an Land zu ziehen”. Auch diese gestalten die Stellenbeschreibungen und den Webauftritt so, dass das Unternehmen sowie die Aufgaben und Anforderungen des Jobs so ansprechend wie möglich auf Ihre Bewerber wirken. Dazu noch ein glanzvoller Auftritt auf Social Media und schon ist die Illusion vom perfekten Arbeitsplatz geschaffen. Da sollte man es auch den Bewerbern nicht verübeln, sich mit professionellen Bewerbungsunterlagen präsentieren zu wollen.

Ghostwriter Erfahrungen

Nach unserer Ansicht machen die meisten Bewerber positive Erfahrungen mit Bewerbungs-Ghostwritern. Fast alle Anbieter werben mit guten Kundenbewertungen oder Testimonials auf Ihrer Website. Insgesamt machen die Bewertungen, auf den von uns ausgewählten Portalen, einen seriösen Eindruck – offensichtlich weist nichts auf Fakebewertungen hin. Bei einigen Anbietern erkennt man am Zusatz “Verifizierter Benutzer” zumindest die Echtheit der Benutzerkonten.

Wie erkenne ich betrügerische Anbieter?

Wer sich zunächst unsicher ist, ob der Anbieter seiner Wahl wirklich die Leistungen bietet, die er verspricht, muss durchaus genauer hinsehen. Denn auf den ersten Blick sind betrügerische Websites nur selten zu entlarven. Zunächst lohnt sich ein Blick in das Impressum. Dort sollten u. a. die Firmenanschrift, Rechtsform und Kontaktdaten zu finden sein, da diese Informationen rechtlich vorgeschrieben sind. Fehlt das Impressum beispielsweise, liegt die Vermutung nahe, dass nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht.

Als nächstes können die angebotenen Zahlungsarten unter die Lupe genommen werden. PayPal hat sich mitterweile bei fast allen Anbietern als Zahlungsoption durchgesetzt. Diese bieten u. a. einen sehr guten Käuferschutz für Ihre Nutzer, die das ziemlich Geld ziemlich unkompliziert erstattet bekommen, wenn die Leistung nicht oder nicht wie versprochen erbracht wird. Auch wenn durch das Fehlen einer Bezahloption mit PayPal selbstverständlich nicht automatisch auf Betrug hindeutet, kann dies zumindest einen Anhaltspunkt bieten, v. a. wenn dich auch andere Kriterien skeptisch machen.

Oftmals lohnt sich das Googlen nach dem entsprechenden Anbieter. Bei größeren Portalen sollten sich auf externen Websiten Erfahrungsberichte von Kunden finden lassen – oder, im anderen Fall, Berichte über Betrugsversuche.

Zu guter Letzt lohnt sich ein Blick auf die Gütesiegel der Website. Damit echte Shops die Siegel von bekannten Anbietern verwenden dürfen, muss dieser bestimmte Kirterien erfüllen und teilweise strenge Prüfungen durchlaufen. Unseriöse Anbieter versuchen daher oftmals über gefälschte oder erfundene Gütesiegel, ein falsches Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Überprüfen lässt sich das in der Regel mit einem Klick auf das entsprechende Logo. Hier sollte sich eine Seite öffnen, welche die Echtheit des Zertifikats bezeugt. Im Zweifel lohnt sich auch hier eine kurze Recherche nach dem Anbieter des Gütesiegels.

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Für wen sind Ghostwriter-Bewerbungen sinnvoll?

Nahe zu aus allen Berufsgruppen lassen sich Menschen bei Ihren Bewerbungen unter die Arme greifen. Ärtzen oder Angestellte in Führungspositionen beispielsweise mangelt es oftmals an der Zeit, sich stundenlang mit den Anforderungen einer professionellen Bewerbungsmappe auseinanderzusetzen und diese dann noch selbst umzusetzen. Informatikern oder Bewerbern für andere technische Berufe haben Ihre Talente meist auf anderen Gebieten, als in der Erstellung von fehlerfreien und sprachlich gut ausformulierten Texten.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es auch Bewerber gibt, die zwar in der Lage sind, gute oder sogar sehr gute Bewerbungsanschreiben selbst zu formulieren, die sich jedoch zu unsicher sind, ob das Anschreiben den Standards und Erwartungen der Personalentscheider gerecht wird. Sogar dann lohnt es sich, die Bewerbung von einem Ghostwriter überprüfen zu lassen, denn auch wenn sich diese Bewerber aus Unsicherheit zu spät bewerben oder weniger Bewerbungen verschicken, sinkt die Warscheinlichkeit auf Einladungen zum persönlichen Gespräch beachtlich.

Ein Bewerbungsservice ist wohl eher nichts für dich wenn:

  • Du nicht bereit bist, Geld zu investieren.
  • Dir das verfassen von Texten leichtfällt und du dich umfassend mit den Anforderungen an ein gutes Bewerbungsschreiben auseinandergesetzt hast.
  • Du jemanden in deinem Umfeld hast, der dich zu diesem Thema kostenlos beraten kann.
  • Du nur schlecht die Kontrolle abgeben kannst und lieber selbst an jedem Satz feilst.

Ein Ghostwriter kann sich lohnen wenn:

  • Deine Talente nicht im Schreiben von Texten liegen.
  • Du nicht die Zeit hast, dich mit allen Anforderungen und Eigenheiten einer Bewerbung zu befassen.
  • Dir ein Job besonders wichtig ist oder du mit deiner eigenen Bewerbung nur Absagen bekommst.
  • Du die Vorlage des Ghostwriters für andere Stellen umschreiben kannst.
  • Du von Expertenwissen profitieren möchtest.

Hinzu kommt, dass du dir auch eine ganze Bewerbungsmappe anfertigen lassen kannst, wenn du noch keine Vorlage hast, die professionell wirkt und mit deren Design du im Gedächtnis der Personalverantwortlichen bleibst. Eine Bewerbung mit einheitlichem Layout für Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf hinterlässt immer einen guten Eindruck. Das alles eigens zu erstellen kostet allerdings enorm viel Zeit, die du dir sparen kannst.