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Kündigung Vorlage

Schlechte Bezahlung, schlechte Stimmung im Büro oder ein unangenehmer Chef – Gründe für eine Kündigung gibt es viele. Du hast dich entschieden, den Schritt zu machen, deinem Arbeitgeber zu kündigen? Hier erfährst du, auf was du bei einer Kündigung achten musst. Damit du alle rechtlichen Vorschriften einhältst, kannst dir eine Vorlage für deine Kündigung kostenlos downloaden.

Kündigung Vorlage: Erlöster Mann

Wenn du Probleme damit hast, eine Kündigung zu schreiben oder noch nach Formulierungen suchst – kein Problem. Hier findest du unser Muster für dein fristgerechtes Kündigungsschreiben:



Kündigung vorlage 1: Kurzform

Für ein Kündigungsschreiben benötigst du grundsätzlich nicht viele Worte. Wenn du eine Vorlage möchtest, die mit dem Nötigstem auskommt, kannst du Diese benutzen:

Kündigung Vorlage Kurzform

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Kündigung vorlage 2: Ausführlich

Diese untenstehende Vorlage ist etwas ausführlicher und enthält zusätzlich einen Absatz, in dem du dich für die gute Zusammenarbeit bedankst. Optional könnte hier auch ein Grund für die Kündigung angegeben werden, grundsätzlich ist das bei der fristgerechten Kündigung allerdings nicht notwendig.

Download MS-OfficeDownload OpenOffcie




Kündigungsschreiben: Das sind die rechtlichen Vorgaben:

Bei einer fristgerechten Kündigung gibt es einige Vorgaben (§623 BGB) zu beachten, damit diese rechtssicher wirksam wird:

  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen
  • Das Kündigungsschreiben muss handschriftlich unterschrieben werden
  • Der Vertrag muss unter Berücksichtigung deiner Kündigungsfrist beendet werden. Diese findest du in deinem Arbeitsvertrag. Viele Arbeitgeber richten sich jedoch nach den gesetzlichen Fristen:

Gesetztlichen Kündigungsfristen Schaubild

Die Kündigu ngsaussage in deinem Schreiben muss eindeutig sein

Bei der fristgerechten Kündigung muss kein Grund der Kündigung angegeben werden.

Was geschieht mit meinen Urlaubstagen?

Grundsätzlich hast du Anspruch darauf, deine Urlaubstage zu verbrauchen, solange du noch im Unternehmen bist. Es muss allerdings in zwei Fälle unterschieden werden:

1. Du verlässt das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte:

Hier steht dir die Anteilige Anzahl an Urlaubstagen zu. Das heißt, wenn du deine Firma zum 31. März verlässt, stehen dir 3/12 des Jahresurlaubs zu.

2. Du verlässt das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte:

In diesem Fall hast du den Anspruch auf deinen gesamten Jahresurlaub. Allerdings gibt es hier eine Ausnahme: Wenn du noch nicht länger als 6 Monate in deiner Firma bist, hast du die sogenannte “Wartezeit” noch nicht überschritten. Auch hier besteht nur de anteilige Urlaubsanspruch, wie im ersten Fall.

Kann ich meinen Urlaub auch ausbezahlen lassen?

Grundsätzlich muss der Urlaub, der dir vertraglich zusteht auch genommen werden. Gesetzlich darf er Urlaub nur ausbezahlt werden, wenn es zeitlich nicht mehr möglich ist, alle Urlaubstage aufzubrauchen.



In der Praxis wird dies aber oft anders gehandhabt. Eigentlich untersagt das Bundesurlaubsgesetz die Auszahlung des Urlaubs (wenn dieser zeitlich noch genommen werden könnte). Unter Zustimmung des Arbeitgebers wird dies allerdingd geduldet.

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