Die perfekte Bewerbung
 

Bewerbung als Führungskraft – worauf es wirklich ankommt!

Führungskräfte und Jobsuchende in Management-Positionen sind auf dem Arbfeitsmarkt heiß begehrt. Viele freie Stellen werden über Beziehungen, Empfehlungen oder Headhunter besetzt. Nichtsdestotrotz ist in vielen Fällen eine Bewerbung von Nöten. Gerade bei Bewerbungen von Managern wird dann ein ganz genauer Blick auf die Bewerbungsunterlagen geworfen. Zu weitreichend sind die Entscheidungen von Führungskräften, um sich als Arbeitgeber Fehlbesetzungen leisten zu können. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei der Bewerbung als Führungskraft sehr viel Zeit und Energie in überzeugende Unterlagen investiert werden muss, um nicht bereits früh im Bewerbungsprozess aussortiert zu werden.

Was es zu beachten gibt, wo die Unterschiede zur Bewerbung eines “normalen” Angestellten liegen und mit welchen Tipps und Tricks du deine Bewerbung als Führungskraft aufwerten kannst, wollen wir im nachgehenden Artikel genauer beleuchten.

Bewerbung als Führungskraft - männlicher und weiblicher Manager

Die Bewerbung als Führungskraft – Grundlegendes

Die grundlegende Prämisse ist im Wesentlichen erst einmal für alle Bewerber die Gleiche: Du möchtest mit deiner Bewerbung positiv auffallen, um im Gedächtnis des Personalentscheiders zu bleiben, dich von deinen Mitbewerbern abheben und die wichtigsten Fähigkeiten und Erfahrungen in den Mittelpunkt stellen. Das gilt vom Praktikanten bis zur Führungsebene. Ebenso ist es wichtig – als Führungskraft mehr denn je – durch Individualität zu glänzen. Das beinhaltet ein professionell geschossenes Bewerbungsfoto, die Vermeidung von Phrasen und Standardformulierungen im Anschreiben bis hin zur Verwendung eines Designs, das auffällt, aber dennoch seriös wirkt.

Um alle Bereiche abzudecken, sehen wir uns nachgehend alle Komponenten einer Bewerbungsmappe an, um herauszufinden, was für die Bewerbung als Führungskraft ganz besonders wichtig ist.

Deckblatt & Kurzprofil

Das Deckblatt ist ein optionaler Bestandteil der Online-Bewerbungsmappe, bietet aber einige Vorteile, die nicht außer acht gelassen werden sollten. So bietet es die Möglichkeit, einen ersten Eyecatchers mit bleibenden Eindruck zu erzeugen. Zudem können die Kontaktdaten übersichtlich und ansprechend präsentiert werden. Da Führungskräfte oftmals bereits einen etwas längeren Lebenslauf mitbringen, kann sich das Anlegen eines sogenannten Kurzprofiles lohnen. Das soll deine Kernkompetenzen und wichtigsten Qualifikationen widerspiegeln, um dem Personaler einen schnellen ersten Überblick zu gewährleisten.

Je nachdem, wie ausführlich du dieses Kurzprofil formulieren möchtest, kannst du diese stichpunktartig auf deinem Deckblatt ergänzen, es am Anfang deines Lebenslaufes platzieren oder sogar eine komplette Seite dafür aufbringen. Ob und wie ausführlich du ein Kurzprofil gestaltest, bleibt allerdings dir selbst überlassen.


Anschreiben für Führungskräfte

Als Führungskraft bringst du in der Regel bereits einige Jahre an Berufserfahrung mit, warst vermutlich bereits bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt und konntest diverse Praxiserfahrungen sammeln. Bevor du mit dem Anschreiben beginnst, solltest du dich also fragen:

“Welche Erfahrungen und Kenntnisse sind für diese konkrete Stelle besonders wichtig?”

Wenn es noch keinen persönlichen Kontakt gab, bietet die Stellenbeschreibung vermutlich die wichtigsten Informationen. Hier sollten die Hauptaufgaben bereits beschrieben sein und auch die wichtigsten fachlichen und persönlichen Anforderungen werden dort in der Regel aufgelistet. Überlege dir zusätzlich, welche Fähigkeiten für diese Branche und dieses Tätigkeitsgebiet erwähnenswert sind. Gleiche die Anforderungen nun genaustens mit deinem Know-how ab. Da dir für das Anschreiben nur eine begrenzte Anzahl an Wörtern bleibt (das Anschreiben sollte nie länger als eine Din-A4-Seite sein), musst du gut Priorisieren, welche Punkte du im Bewerbungsschreiben einbaust.

Gerade in Management-Positionen musst du dich gut mit deinem Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen identifizieren können. Deshalb sollte aus deinem Anschreiben hervorgehen, warum du dich für das Unternehmen entschieden hast oder was dich an deiner neuen Aufgabe besonders reizt. Das zeigt zudem, dass du keine Massenbewerbungen verschickst, sondern dir das Unternehmen ganz genau ausgesucht hast.

 

UNSER TIPP!Wenn es dir hilft, schreib dir die wichtigsten Punkte, die du im Anschreiben einbauen möchtest zusammen oder markiere dir die Anforderungen der Stellenanzeige, die du erfüllst.

 

Achte auch auf einen angemessenen Sprachstil für dein Bewerbungsschreiben. Es gilt, eine gute Mischung zu finden, zwischen einer Sprache, die deiner Position gerecht wird und autenthischen Formulierungen. Dabei sollten nicht übermäßig viele Fachwörter verwendet werden, da auch ein Personaler in der Lage sein muss, deine Bewerbungsunterlagen zu verstehen und richtig einzuordnen.

Einleitung

Wie im gesamten Anschreiben ist es vor allem in der Einleitung wichtig, keine Standard-Sätze zu verwenden. Sonst besteht die Gefahr, den Leser bereits in den ersten Sätzen zum Abschalten zu bewegen, wenn sich dieser von Beginn an mit Floskeln konfrontiert sieht, die er so in jedem zweiten Anschreiben vorgesetzt bekommt. Eine gute Einleitung für eine Führungskraft kann z. B. auf ein bereits stattgefundenes Telefonat verweisen, deine besondere Motivation, für genau dieses Unternehmen tätig werden zu wollen erläutern oder besondere Arbeitserfolge aus deinen vorangegangenen Stationen anpreisen.

UNSER TIPP!Insgesamt ist es wichtig, mit den ersten Sätzen echtes Interesse zu wecken und Lust darauf zu machen, mehr zu erfahren. Dazu ist nicht zwingend eine lange Einleitung nötig. Zwei bis drei kurze Sätze können bereits ausreichen, um neugierig auf mehr zu machen. Das ermöglicht einen leichten Einstieg in den Text und strahlt Selbstsicherheit und Zielstrebigkeit aus.



Hauptteil

Im Hauptteil des Anschreibens geht es in erster Linie um deine fachlichen Qualifikationen und deine Praxiserfahrungen – die sogenannten Hard Skills. Dabei solltest du nicht nur auf eine sture Aufzählung deines Know-hows setzen, sondern deine Behauptungen auch mit konkreten Beispielen belegen. Um das zu verdeutlichen, sehen wir uns das an einem konkreten Beispiel an.

Suboptimal wäre also folgende Aussage:

(…)und ich bringe sehr gute Erfahrungen in der Verhandlungsführung mit.

Besser geht es so:

Mein Verhandlungsgeschick konnte ich u. a. bei der Muster AG unter Beweis stellen. Durch die Führung von zahlreichen Vertragsverhandlungen gelang es mir, die Lieferantenkosten innerhalb eines Jahres um 10 % zu reduzieren.

Diese Aussage bringt uns damit gleich zum nächsten Punkt: Lasse Zahlen und konkrete Arbeitserfolge für dich sprechen! Denn mit was kannst du deinen potenziellen Arbeitgeber besser überzeugen als mit Fakten und Erfolgen? Gab es in der Vergangenheit ein Projekt, das besonders anspruchsvoll oder zeitintensiv war oder in welchem du dich – in welcher Form auch immer – besonders unter Beweis stellen konntest? Sofern es relevant für die neue Position ist, solltest du dass nicht verschweigen, sondern, ganz im Gegenteil, in den Vordergrund stellen.

Selbiges gilt für die Steigerung von Absatzzahlen, Umsätzen oder Gewinnen oder – wie im obigen Beispiel – die Reduzierung von Kosten. Überlege dir also, welche konkreten Arbeitserfolge oder Projekte es in deinem Fall waren, die in ein bis drei Sätzen im Anschreiben wiedergegeben werden können.

Im nächsten Schritt geht es um deine Soft Skills, also deine zwischenmenschlichen oder methodischen Fähigkeiten, wie deine Führungskompetenzen. Auch wenn diese schlechter verifizierbar sind, besteht hier auch die Möglichkeit, diese teilweise mit konkreten Beispielen zu belegen. Auch hierfür kann sich ein Blick in die Stellenbeschreibung lohnen, da bei einer guten Stellenanzeige auch hier ganz genau beschrieben wird, auf welche Fähigkeiten Wert gelegt wird. Lediglich übertreiben solltest du es mit den Soft Skills nicht, da zu dick aufgetragenes Eigenlob schnell unrealistisch oder unsympathisch wirken kann und der Fokus schließlich nicht von deinen Hard Skills abgelenkt werden soll.

Falls der Bezug zum Unternehmen nicht bereits in der Einleitung hergestellt wurde, sollte dies noch in den Hauptteil der Bewerbung integriert werden. Wenn dir aus dem Stegreif keine spezifischen Gründe einfallen, die ganz speziell für diesen Arbeitgeber sprechen, können dir vielleicht folgende Ideen einen passenden Denkanstoß bieten:

  • Du kennst die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens aus eigener Erfahrung oder bist sogar Fan der Marke.
  • Auf der Unternehmenswebsite konntest du beeindruckende Umsatzzahlen oder ähnliche Unternehmenserfolge finden.
  • Im Internet findest du aktuelle News über die Firma, auf die du dich beziehen kannst.
  • Du verfügst über spezielles Branchen-Know-how oder bringst andere Kenntnisse mit, die ganz genau zum Unternehmen passen.
  • Du kannst dich im besonderen Maße mit dem Unternehmensleitbild / der Unternehmensphilosophie identifizieren.

Schluss

Der letzte Absatz eines Bewerbungsanschreibens für Führungskräfte dient nur noch dazu, die Bewerbung zu einem “runden” Ende zu bringen. Inhaltlich gibt es allerdings auch noch zwei Punkte, die du im Schlussteil einbauen kannst. Nicht fehlen sollte ein Hinweis auf deine Kündigungsfrist bzw. der Zeitpunkt der frühestmöglichen Verfügbarkeit. Darüber hinaus gibt es noch die Frage der Gehaltsvorstellungen. Deren Angabe ist im Grunde zwar optional, doch gerade bei Bewerben für leitende Positionen oftmals gefordert. Ist das nicht der Fall, musst du nun entscheiden, ob es in deiner Situation strategisch klüger ist, diese erst im Jobinterview zur Sprache zu bringen oder diese im bereits im Vorfeld zu kommunizieren.

UNSER TIPP!Auch bei einer Online-Bewerbung solltest du nicht darauf verzichten, eine handschriftliche Unterschrift am Ende deines Anschreibens einzufügen. Dies verleiht deiner Bewerbung noch einmal einen offiziellen Charakter, bestätigt die Richtigkeit der Angaben und bringt eine gewisse persönliche und individuelle Note in deine Bewerbungsunterlagen.

 

Lebenslauf für Führungskräfte

Der Lebenslauf ist für Personaler das wichtigeste Dokument der Bewerbung, wenn es darum geht, sich einen schnellen Eindruck deiner fachlichen Kompetenzen zu verschaffen. Da wir davon ausgehen, dass die allgemeinen Standards für Lebensläufe bekannt sind, wollen wir uns hier speziell darauf konzentrieren, welche Punkte Führungskräfte in deinem Lebenslauf besonders beachten müssen.

Das Bewerbungsfoto: Bewirbst du dich in der DACH-Region, solltest du nicht auf ein Bewerbungsfoto verzichten. Gerade in einer leitenden Position sollte es selbstverständlich sein, dass das Bild aktutell ist und vom professionellen Fotografen geschossen wurde. Für Bewerbungen in das Ausland gelten hierfür aber teilweise andere Regeln. In den USA ist es beispielsweise unüblich, ein Bewerbungsbild zu verwenden, aufgrund der Vorbeugung einer diskriminierenden Personalauswahl.

Verlinkungen: Manager & Führungskräfte sind nicht selten auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn zu finden. Insofern diese gut gepflegt und ansprechend aufbereitet sind, kannst du diese in deinem Lebenslauf gerne verlinken. Auch auf die eigene (Bewerbungs-)Homepage kann gerne verwiesen werden.

Die beruflichen Stationen: Hier solltest du darauf achten, die gefragten Kenntnisse und Erfahrungen der Stellenanzeige prominent zu platzieren. Die wichtigen Keywords sollten also zu finden sein und möglichst in den Mittelpunkt gestellt werden. Ebenso solltest du hier nicht nur deine Aufgaben stichpunktartig auflisten, sondern auch eventuelle Arbeitserfolge ergänzen. Darüber hinaus kann für den Arbeitgeber auch die Teamgröße der zu verantworteten Abteilungen oder die Branche und Tätigkeitsbereiche der Firmen interessant sein.

Referenzen: Mit steigendem Karrierelevel werden auch passende Referenzen immer wichtiger. Hierbei solltest du allerdings nicht mehr als 3 Referenzen nennen. Selbstverständlich solltest du dir vorab immer die Einverständnis der entsprechenden Personen holen. Als Referenzen eignen sich nicht nur Geschäftsführer und Vorgesetzte, sondern auch namhafte Kollegen, Professoren, Mentoren oder Auftraggeber aus selbstständigen Tätigkeiten. Gib die Referenzen am Ende des Lebenslaufes unter Angabe des vollen Namens, Funktion und Firmenzugehörigkeit sowie der Kontaktdaten an.

Moderner Lebenslauf – Muster für Führungskräfte

Vernachlässigt werden sollte auch keineswegs die optische Präsentation deiner Bewerbungsunterlagen. Ein einheitliches Design, welches von Professionalität zeugt, alle Informationen übersichtlich und leicht auffindbar präsentiert und dich positiv von deiner Konkurrenz abhebt, ist für eine gute Bewerbung als Führungskraft unerlässlich. Dabei sollte das Layout sowohl gut zu deiner Persönlichkeit passen als auch zur Firma bzw. deren Branche. Bei konservativeren Unternehmen ist also vermutlich ein schlichterer Look die passendere Wahl, während bei Unternehmen mit hoher Innovationskraft auch gerne ein etwas auffälliges Layout gewählt werden kann.
 

UNSER TIPP!Verwende für deine Bewerbung Farben und Designelemente, die du auch im Firmenlogo oder auf der Unternehmenshomepage findest. Das zeugt von besonders hohem Engagement und echtem Interesse am Arbeitgeber. Zudem schaffst du damit bereits ein unterbewusstes Zugehörigkeitsgefühl.

 

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Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben ist ein zusätzliches, optionales Anschreiben, das sich im Kern mit deinen persönlichen Kompetenzen und (wie der Name schon sagt) deiner Motivation befasst. Die sogenannte “Dritte Seite” bietet dir also die Möglichkeit, zusätzliche Informationen zu liefern, die im Anschreiben keinen Platz gefunden haben.

Was unterscheidet das Anschreiben vom Motivationsschreiben?

Fälschlicherweise wird das Motivationsschreiben oft als Synonym für das Anschreiben verwendet. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Dokument, das in der Bewerbungsmappe nach dem Lebenslauf eingeordnet wird. Grundlegend ist es nicht notwendig, ein eigenes Motivationsschreiben zu erstellen, da dies bereits ein Bestandteil des Bewerbungsschreibens ist. Nur wenn es in der Stellenbeschreibung gefordert ist oder du es als zusätzliche Informationsquelle benutzen möchtest, lohnt sich der Aufwand zur Erstellung eines Motivationsschreibens.

Vorteile eines Motivationsschreibens

    • Ein Motivationsschreiben zeugt von großem Engagement
    • Die Möglichkeit, deine Motivation für diesen Arbeitgeber tätig werden zu wollen, ausführlich zu erläutern
    • Du kannst dich positiv von deinen Mitbewerbern abheben
    • Deine Soft Skills können hervorgehoben werden

Nachteile eines Motivationsschreibens

      • Sind die Informationen zu redundant, bieten Sie keinen Mehrwert
      • Es besteht die Gefahr, den Leser durch zu viel Text abzuschrecken
      • Bei übertriebener Selbstbeweihräucherung entsteht eine abschreckende Wirkung
      • Der Fokus auf deine Hard Skills kann verloren gehen

Anhänge

Widmen wir uns kurz noch den Anhängen, die auf dein Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf folgen. Als Führungskraft gibt es hier noch zwei zusätzliche Dokumente, die deine Bewerbung – je nach Situation – optional ergänzen können.

Skill Sheet

Je nach Berufsbild kann es sich lohnen, ein sogenanntes Skill Sheet zu erstellen. Dieses erfreut sich unter anderem bei IT-Berufen immer größerer Beliebtheit. Als IT-Projektleiter beispielsweise gibt es eine große Auswahl an Programmiersprachen und Programmen zu beherrschen, für die es sich lohnt, eine Übersicht zu erstellen. Damit gibst du dem Personaler die Möglichkeit, sich ein schnelleres und genaueres Urteil über deine Kenntnisse zu verschaffen.

Im Skill Sheet listest du dafür also alle relevanten Kenntnisse auf und gibst den jeweiligen Grad der Kenntnisse an. Die Selbsteinschätzung sollte aber stets der Realität entsprechen – denn eine übertriebene Bewertung deiner Fähigkeiten kann dir im Vorstellungsgespräch sonst schnell auf die Füße fallen. Deine Kenntnisse werden idealerweise über eine grafische Darstellung wie einen Balken oder eine gewisse Anzahl vergebener Punkte verdeutlicht und kann jede Art von fachspezifischer aber auch persönlicher Kompetenzen darstellen. Notwendig ist ein Skill Sheet als eigenes Dokument allerdings nur bei einer sehr großen Anzahl relevanter Kenntnisse. Andernfalls reicht dir der Platz, den dir dein Lebenslauf bietet völlig aus.


Projektliste

Du hast in der Vergangenheit eine Unzahl an verschiedensten Projekten begleitet oder selbst verantwortet? Wenn die Auflistung und Beschreibung der Projekte deinen Lebenslauf sprengt und diesen unnötig unübersichtlich macht, kann es sich lohnen, auch dafür ein eigenes Dokument zu erstellen. Dann hat der Leser deiner Bewerbungsunterlagen dennoch die Chance, sich über deinen Lebenslauf einen schnellen Überblick über deine Erfahrungen zu machen und bekommt trotzdem die Möglichkeit, sich ein ganz genaues Bild über deine bisherigen Erfahrungen zu verschaffen.

Zeugnisse und Zertifikate

Zu deiner Bewerbung zählen selbstverständlich auch deine Arbeitszeugnisse, Zertifikate und weitere Anhänge. Achte darauf, dass diese sauber eingescannt wurden, in umgekehrter Chronologischer Reihenfolge aufgelistet wurden und möglichst im PDF-Format übermittelt werden. Um dem Bewerbungsempfänger einen möglichst guten Überblick zu gewähren, solltest du alle Unterlagen zu einem PDF zusammenfassen bzw. diese in sinnvolle Gruppierungen unterteilen. Im Internet findest du im Übrigen kostenlose Programme, die es dir ermöglichen, mehrere Dokumente zu einer PDF-Datei zusammenzuführen.

Tipps für Bewerbungen als Führungskraft

Für Manager und Führungskräfte sind die Ansprüche an die Bewerbung hoch und es gibt viele große und kleine Fehlerquellen und Hinweise, die zu beachten sind. Die wichtigsten Tipps aus unserem Artikel findest du hier nochmals in Kurzform zusammengefasst:

  • Stelle die relevantesten Erfahrungen und Qualifikationen in den Vordergrund.
  • Überzeuge durch individuelle Bewerbungsunterlagen und zeige Persönlichkeit.
  • Belege deine Argumente im Anschreiben mit konkreten Beispielen
  • Stelle klar, warum du genau für dieses Unternehmen tätig werden willst
  • Vermeide Floskeln im Anschreiben – ganz besonders im ersten Absatz
  • Lasse konkrete Zahlen und Arbeitserfolge für dich sprechen
  • Achte auf ein ansprechendes und einheitliches Design sowie die Nutzung eines professionellen Bewerbungsfotos
  • Verwende ein Skill Sheet oder eine Projektliste wenn dein Lebenslauf sonst zu unübersichtlich wird
  • Versende alle Dokumente im PDF-Format und füge diese zu einer Datei zusammen

Bewerbungscoach Martin Wehrle hat seine Tipps für die Bewerbung für Führungskräfte in einem kurzen Video festgehalten, das wir dir auch gerne empfehlen.

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